Beziehung

Hubert Schirneck, Der Waschbär putzt sein Badezimmer

andreas.markt-huter - 05.03.2015

„Viele glauben, der Waschbär sei ein Tier, das die Wäsche anderer Leute wäscht. Das ist natürlich Unsinn. Die meisten Waschbären können nicht einmal besonders gut mit einer Waschmaschine umgehen.“

Wieso heißt der Waschbär Waschbär? Was hat der Schneeleopard mit Schnee zu tun? Und: woher haben Stockenten ihren Namen? Auf diese und zahlreiche andere Namen von Tieren bietet das witzige Bilderbuch „Der Waschbär putzt sein Badezimmer" ebenso lustige wie verrückte Antworten.

Clare Furniss, Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb

andreas.markt-huter - 03.03.2015

„Ich habe immer gedacht, man würde irgendwie wissen, dass was Schreckliches passiert, es spüren, wie bei einem Gewitter, wenn es auf einmal so drückend und schwül ist, dass man weiß, man muss sich einen Unterschlupf suchen, wo man ausharren kann bis das Unwetter vorbei ist. Aber so ist es gar nicht.“ (12)

Das Leben der 15-jährigen Pearl gerät völlig aus den Fugen, als ihre Mutter bei der Frühgeburt ihrer Schwester stirbt. Vor kurzem erst war Pearl mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater wegen des erwarteten Nachwuchses übersiedelt, und jetzt muss sie sich plötzlich in einem Leben zurecht finden, in dem ihr Stiefvater fast nur noch Zeit für ihre verhasste Schwester zu haben scheint, die von Pearl ganz verächtlich nur als „die Ratte“ bezeichnet wird.

Hannele Huovi, Die Federkette

andreas.markt-huter - 24.02.2015

„Ich hatte eine besondere Gabe und ein besonderes Können. So etwas hat nicht jeder. Die Vögel umflattern nicht jedes junge Mädchen und lassen sich auf seinen ausgebreiteten Armen nieder. Der Zauber, den mein Können mit sich brachte, lockte die Vögel an.“ (11)

In Eleisas Welt geschehen unheimliche Dinge. Die Schatten trennen sich von den Menschen und Abneigung und Hass gegen alles Fremde lassen die Herzen und Gefühle erkalten. Auch Eleisas Eltern sprechen nur mehr das notwendigste miteinander. Sie selbst fühlt sich am wohlsten in der Welt der Vögel, sie liebt sie und hat die Gabe, die Sprache der Vögel und ihre Geheimnisse zu verstehen. Als sie sich eines Tages wieder in die Welt der Vögel begibt und den Flug eines jungen Falken bewundert, geschieht ein Unglück.

Claude K. Dubois, Akim rennt

andreas.markt-huter - 21.02.2015

„In Akims Dorf scheint der Krieg weit weg. Akim spielt am Ufer des Kuma-Flusses friedlich mit den anderen Kindern und ihren kleinen Booten. Am späten Nachmittag erbebt die Luft von dumpfem Lärm und Schüssen. Das Dröhnen wird immer stärker.“

Die friedliche Idylle, in der wir Akim im Alltagsleben und beim Spielen erleben, währt nur kurz. Bald schon erscheinen, wo zuvor noch Vögel den Himmel belebten, todbringende Flugzeuge auf, die das Leben der Menschen und Kinder von einem Augenblick auf den anderen in einen Alptraum verwandeln.

Robin Jarvis, Dancing Jax – Finale

andreas.markt-huter - 19.02.2015

„Nichts kann es aufhalten! Nichts … außer vielleicht … ein Junge aus Großbritannien. Er könnte die Antwort auf all unsere Gebete sein. und darum müssen sie mir helfen. Das ist unsere allerletzte Hoffnung.“ (6)

Lee Charles und seine letzten Freunde konnten aus dem Arbeitslager in New Forrest in einer spektakulären Rettungsaktion befreit werden, während viele ihrer Freunde aber den Tod gefunden haben. Gemeinsam mit Martin Baxter und seinem alten Freund Gerald Benning befinden sie sich in einem geheimen Tunnelsystem in Nordkorea, dem letzten Land auf der Erde, das von Dancing Jax noch nicht infiziert werden konnte.

Ulf Nilsson, Kommissar Gordon – Der erste Fall

andreas.markt-huter - 17.02.2015

„Schreckliche Diebe!“, rief ein kleines Tier, das aufgeregt durch den Schnee angehüpft kam. „Dreckliche Schiebe!“ Es war Abend und der Wald war ganz still. Es schneite leicht und hübsch. „Grässliche Plünderer!“, rief das kleine Tier mit zitternder, piepsiger Stimme. „Pressliche Gründerer!“ (7)

Kommissar Gordon ist eine Kröte und der einzige Polizist im Wald. Auch wenn die Hinweise des beraubten Eichhörnchens mehr verwirrend als erhellend sind, macht sich der Kommissar, der nichts mehr liebt als warmen Tee und Muffins, im kalten Schnee auf die Suche nach Spuren und Hinweisen auf den geheimnisvollen Nüssedieb.

Torben Kuhlmann, Lindbergh

andreas.markt-huter - 12.02.2015

„Früher wuselten Hunderte Mäuse durch die alten Häuser, um Freunde zu treffen und an exotischen Dingen zu knabbern. Aber über Nacht, so scheint es, waren alle verschwunden."

Da, wo die Menschen wohnten, war es warm und trocken. Ihre Speisen waren stets üppig. Eine leckere Kleinigkeit konnte ohne viel Mühe aus Speisekammern, Küchen und auch direkt vom Teller stibitzt werden. Einem hungrigen Mausedieb drohte dabei schlimmstenfalls schrilles Menschengeschrei, manchmal gefolgt von wildem Besengeschwinge. Aber nun lagen überall unheimliche Apparaturen herum. Die Menschenwelt war gefährlich geworden…“

James Frey, Endgame - Die Auserwählten

andreas.markt-huter - 07.02.2015

„Ihr seid die glücklichen Verlierer und die unglücklichen Gewinner. Ihr seid das Publikum bei einem Spiel, das über euer Schicksal entscheidet. Wir sind die Spieler. Eure Spieler. Wir müssen spielen. Wir müssen älter als 13 und jünger als 20 sein. So lautet die Regal, und so war es schon immer.“ (11f)

Seit tausenden von Jahren werden die Mitglieder aus zwölf weltweit verteilten Klans auf das große Endspiel vorbereitet, um sich für den großen Endkampf zu rüsten, wie er in der großen Prophezeiung verkündet worden ist. Nur die Mitglieder dieser Klans wissen davon, dass mit dem Ausgang des „Endgames“ auf Leben und Tod, das Schicksal der gesamten Menschheit verknüpft ist.

Daniel Acht, Karl von der Wimmelburg - Das große Drachenfeuer

andreas.markt-huter - 05.02.2015

„Im Wimmeltal gleich hinter den weißen Bergen ist ein wunderschöner Wintermorgen und alle Wimmelbürger freuen sich über den ersten Schnee, der in der Sonne glitzert.“

Karl von der Wimmelburg, sein Esel Willi und der kleine Drache JamJam genießen den ersten Schnee, auch wenn Kälte beißend kalt ist und der tiefe Schnee und das rutschige Eis nicht ungefährlich sind.

Benjamin Alire Saenz, Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

andreas.markt-huter - 31.01.2015

„An einem Sommerabend schlief ich ein und wünschte mir, dass die Welt beim Aufwachen eine andere wäre. Als ich am Morgen die Augen aufmachte, war die Welt noch dieselbe.“ (8)

Wir schreiben das Jahr 1987, der mexikanisch stämmige Aristoteles Mendoza ist fünfzehn Jahre und steckt mitten einer tiefen Identitätskrise. Er ist ein Einzelgänger, dem es schwer fällt Freunde zu gewinnen. Vor allem aber leidet er unter der Verschlossenheit seines Vaters, ein Briefträger und Ex-Marine aus dem Vietnamkrieg, sowie unter der Tatsache, dass sein großer Bruder im Gefängnis ist und weder sein Vater noch seine Mutter über ihn sprechen.