Krimi

Rüdiger Bertram, Rosendorfer muss dran glauben

andreas.markt-huter - 27.05.2013

„Sie erfinden für mich neue Geschichten. Die bringen wir dann unters Volk, und schon haben wir eine wunderbare Sammlung gruseliger Alltagsepisoden, die absolut wahr sind, weil sie jeder zu kennen glaubt.“ (62)

Moritz Rosendorfer ist ein junger Geschichtenerfinder und träumt von einem Durchbruch als Schriftsteller. Bis dahin verdient er sich sein Geld mit dem Zusammenstellen von Bestellungen im Warenlager eines Homeshopping-Kanals. Daneben tritt er in billigen Bars auf, um seine Geschichten vor Publikum mehr oder weniger erfolglos zum Besten zu geben.

Martin Widmark, Das Bibliotheksgeheimnis

andreas.markt-huter - 13.05.2013

„Wenn jemand versuchen würde, ein Buch aus der Bibliothek zu schmuggeln, würde der Alarm sofort losheulen. Aber dieses Buch war verschwunden, ohne dass der Alarm ausgelöst worden war.“ (19)

In der Bibliothek des kleinen Städtchens Valleby geschehen merkwürdige Dinge: kostbare Bücher verschwinden, obwohl die Bibliothek alarmgesichert ist.

Kein Wunder, dass der Polizeiinspektor der Stadt die beiden jungen Detektive Lasse und Maja bietet, sich die Bibliothek ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit einem Fernrohr beobachten und notieren die beiden alle Besucher, die in der Bibliothek ein- und ausgehen.

Walter Thorwartl, Klippen der Diebe

andreas.markt-huter - 08.05.2013

„Er riss das Bündel auf und – hatte einen Stoß von Hundert Euro – Banknoten vor sich! Dahinter sah er Zweihunderter und Fünfhunderter. Das mussten mehrere tausend Euro sein. Er hatte einen Schatz aus dem Meer gefischt!“ (59)

Nicolas lebt seit der Trennung seiner Eltern bei seiner Mutter. Als ihn sein Vater ein Jahr später einlädt, mit ihm und seiner neuen Freundin Isabella eine Woche Urlaub im kroatischen Rovinj zu verbringen, ist er froh, dass seine Mutter nichts dagegen hat.

Jonas Torsten Krüger, Drei fürs Museum

andreas.markt-huter - 12.04.2013

„Liebe Sarah, herzlichen Glückwunsch! Da Du in dem Ruf stehst, zu den größten Rätsellösern Wiens zu gehören, habe ich Dich ausgewählt. Dein Gewinn wird unglaublich sein – also zögere nicht.“ (11)

Sarah, Lukas und Janosch lieben das Naturhistorische Museum in Wien und besuchen es beinahe täglich. Sarahs Vater arbeitet als Wissenschaftler im Museum, sodass sie auch zahlreiche für die meisten Besucher verborgenen Plätze und Geheimnisse des Museums kennt.

Alice Gabathuler, Matchbox Boy

andreas.markt-huter - 19.03.2013

„In meiner Geschichte soll der Böse drankommen. Darum geht es doch, oder? Am Ende wird der Böse verhaftet oder erschossen. Auf jeden Fall kommt er dran. Vielleicht denkt Gott noch darüber nach, wer hier der Böse ist.“ (39)

Die Leser steigen gleich mitten in das Finale des Psychothrillers ein und erleben die Icherzählerin Jori an das Sprungbrett eines Swimmingpools angekettet. Ihr Entführer hat auf einer Gratisseite für Blogger einen Abstimmungsbereich eingerichtet, mit dessen Hilfe die Teilnehmer entscheiden können, was mit ihr passieren soll

Elisabeth Herrmann, Schattengrund

andreas.markt-huter - 07.03.2013

Nico schloss die Augen. Erinnere dich. Denk nach! Es ist wichtig! Was hat sie gemalt? Warum wollte Kiana, dass ich wiederkomme? Sie hat mich geliebt. Sie hat all die Jahre keinen Kontakt aufgenommen, um mich zu schützen. Aber sie wollte, dass ich wiederkomme. Sie wollte … Nico riss die Augen auf. Sie wollte, dass ich noch einmal in den alten Stollen gehe. (172)

Kurz vor ihrem 18. Geburtstag erfährt Nico, dass sie von ihrer Großtante Kiana in ihrem Testament bedacht worden war. Zunächst erhält sie einen Besen, eine halbe Postkarte und einen Stein mit der Bemerkung: „Diese drei Dinge vermache ich meiner Großnichte Nicola Wagner zum weißen Gebrauch.“ (12)

Andrew Lane, Young Sherlock Holmes - Das Leben ist tödlich

andreas.markt-huter - 26.02.2013

„Bestenfalls handelt es sich bloß um kriminelle und politische Flüchtlinge, die verhaftet und für ihre Verbrechen verurteilt werden müssen. Schlimmstenfalls ist da jedoch eine große Verschwörung im Gange. Eine Verschwörung, die im Keim erstickt werden muss, damit sich die labile Lage in Amerika nicht weiter verschlimmert.“ (167)

Sherlock Holmes lebt seit dem Tod seiner Eltern bei seinem Onkel Sherrinford und seiner Tante Anna auf Holmes Manor, das in Wirklichkeit von der Hausangestellten Mrs Eglantine beherrscht wird, deren kühle Abneigung Sherlock abstößt.

Kirsten Boie, Der Junge, der Gedanken lesen konnte

andreas.markt-huter - 02.02.2013

„Bronislaw!“, hab ich gebrüllt. Ich bin nicht weggerannt. Ich hab mich neben ihm auf die Knie fallen lassen. Und das war von meinem Abenteuer nicht mal der Anfang, das war schon die Mitte. Ich hab es nur nicht gewusst. (6)

Valentin ist zehn Jahre alt und ein wenig klein für sein Alter. Er war mit seiner Mutter von Kasachstan nach Deutschland ausgewandert, nachdem sein älterer Bruder Artjom tödlich verunglückte. Als seine Mutter zur Marktleiterin in einem Supermarkt befördert wird, wechseln sie ihre Wohnung und Valentin steht wieder einmal ganz ohne Freunde da.

Kathleen Weise, Aschenputtels letzter Tanz

andreas.markt-huter - 22.01.2013

„Die Angst packt mich. Vor einem Monster, das sein Unwesen im Moor treibt und Jagd auf Feen und Prinzessinnen macht. Ich bin zwar keine, trotzdem will ich sofort zurücklaufen, fliehen.“ (44)

Wie jedes Jahr verbringt die fünfzehnjährige Harper ihrer Sommerferien gemeinsam mit ihrer Mutter auf dem Anwesen ihrer Großmutter in Mahnburg, nahe dem Geißelmoor. In diesem Jahr erwartet sie aber eine böse Überraschung.

Daniel Westland, Schwarze Schwäne

andreas.markt-huter - 08.01.2013

„Großfirmen sind wie Elefanten. Unbeweglich und unberechenbar. Sie haben ihre eigene Seele, ihren eigenen Kopf und ihr einziges Ziel ist Gewinnmaximierung. Denn dann sind die Aktionäre zufrieden und lassen einen in Ruhe. Das ist der Gott, dem sie huldigen“, dozierte Jonas (220)

Jennifer Meyer ist eine junge Studentin, die in den Semesterferien als wissenschaftliche Hilfskraft bei RISK, einem Spin-off der biomathematischen Fakultät der Universität Wuppertal mitarbeitet. Genau wie ihr verstorbener Vater Clemens leidet sie an einer seltenen Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Prof. Dr. Ekhard Hirschberger glaubt jedoch ein Medikament zu haben, das ihr helfen könnte.