Amanda Wood, Handbuch der magischen Experimente
„In dieser Zauberschule wirst du einiges über die Welt um uns herum und ihre Magie erfahren. Diese Magie gilt es zu entdecken. Als Zauberinnen und Zauberer interessieren uns Stoffe und ihre Umwandlung. […] Auf diesen Seiten findest du viele Anleitungen zu magischen Experimenten und die Erklärungen, was dabei jeweils genau abläuft.“ (S. 2)
Die Welt der Physik und Chemie erscheint mitunter wie ein magisches Experiment, in dem Erscheinungen zu beobachten sind, die die Beobachter in Erstaunen versetzen. Das „Handbuch der magischen Experimente“ bietet Anleitungen für vierzig Experimente, mit denen junge „Zauberlehrlinge“ Publikum zum Staunen bringen und begeistern können.
„Wir Menschen sehen uns oft als einzigartig an, doch unsere Knochen sind alles andere als einzigartig. Schaut man sich die Skelette von Tieren an, dann sieht man, dass die Knochen zahlreicher Arten unseren sehr ähnlich sind, wenn auch mal dünner oder dicker, kürzer oder länger. Das ist das Faszinierende an Tierskeletten: Es sind immer die gleichen Knochen, auch wenn sie immer ein bisschen anders aussehen.“ (S. 10)
„Die Physik hat zum Ziel, einige der grundlegendsten Phänomene in der Welt um uns herum zu verstehen. Sie beschäftigt sich mit Materie und Energie, hier auf der Erde und im gesamten Universum. Die Erklärungskonzepte, die Physikerinnen und Physiker im Lauf der Jahrhunderte entwickelt haben, basieren auf dem, was man in der natürlichen Welt sieht. Manchmal beobachten sie einfach natürliche Phänomene; manchmal führen sie gezielte Experimente durch, um Fragen zu klären, die sich aus der Naturbeobachtung ergeben.“ (S. 7)
„Die basketballgroßen Augen von Riesen- und Koloss-Kalmaren sind die größten der Welt! Mit ihnen sehen sie in der sonnenlichtlosen Tiefsee, wo sich ihr ärgster Feind herumtreibt: der Pottwal! Er selbst leuchtet zwar nicht, aber kleinere Tiefsee-Lebewesen, die mit ihm zusammenstoßen, sorgen für eine verräterisch blitzende Umgebung. Diese pottwalförmige Blitzwolke können die Kalmare aus mehr als hundert Metern Entfernung sehen und versuchen, rechtzeitig zu fliehen.“ (S. 6)
„Kaum eine Landschaft ist so eindrucksvoll wie die Berge. Im Gebirge scheinen Endlichkeit und Ewigkeit auf seltsame Weise dicht beieinanderzuliegen. Angesichts der riesigen Berge fühlen wir uns klein und verloren, gleichzeitig überwältigt von ihrer Schönheit und Erhabenheit. Bei ihrem Anblick spüren wir, dass diese Berge lange vor uns existierten – und es wird sie noch geben, wenn wir diese Erde schon längst verlassen haben.“
„Im Wolfsrudel gibt es fünf Welpen, die fünf Monate alt sind. Der fünfte Welpe ist weiß und ein Mädchen. Es heißt Fünf. Aufgeregt jaulen die Welpen: Das Rudel kommt von der Jagd. Vorne laufen die Leitwölfe Breitmaul und Vollmut.“ (S. 6f)
„Warst du schon einmal in einer Galerie, um dir Kunst anzuschauen? Oder hast du anderswo Kunstwerke entdeckt? Wusstest du, dass Dick Bruna von Kunst begeistert war? Bevor er als Schöpfer des kleinen Hasen Miffy berühmt wurde, ließ er sich von Künstler wie Matisse, Léger und Picasso inspirieren.“
„Das ist Benno. Benno hat es gut: Er hat tolle Eltern, eine nette Nachbarin und wohnt in einem schönen Haus im Grünen. Sein einziges Problem: Er wünscht sich dringend ein Haustier. Am liebsten einen Bernhardiner. Notfalls wäre auch ein Fisch okay. Das sind Bennos Eltern. Sie sind genau so, wie Eltern sein sollten […] Doof ist bloß, dass sie keine Tiere mögen. Jedenfalls nicht in der Wohnung.“ (S. 8)
„Viele Menschen entdecken ihre künstlerische Neigung schon als Kind, und die ersten Zeichnungen basieren oft auf Kreisen und Vierecken. Das brachte mich auf die Grundidee für dieses Buch: Jedes Porträt basiert grob auf diesen beiden geometrischen Grundformen. Darüber hinaus lernen Sie verschiedene Techniken des Skizzierens kennen und erfahren viel über Schattierung und Proportionen, sodass am Ende Porträts mit hohem Wiedererkennungswert entstehen.
„Diese Geschichte beginnt im Nordwesten Alaskas, damals hauptsächlich bewohnt von den Inupiat, einem der Völker der Arktis. Sie beherrschten die Kunst des Fischfangs, der Jagd, des Sammelns von Eiern, Beeren und Heilkräutern. Die Inupiat leben im Wandel der Jahreszeiten. Alles, was sie zum Leben brauchen, gewinnen sie aus den Ressourcen, die ihnen das Meer und das Land bieten.“ (S. 6)