Karin Kneile-Klenk, Pauken oder Lernen?

Der große englische Philosoph und Politiker John Locke bemerkte bereits vor mehr als 300 Jahren: "Die größte Kunst ist, den Kindern alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel zu machen."
Dass Lernen und Wiederholen nicht zu den beliebtesten Tätigkeiten von Schülern gehören, weiß wahrscheinlich jeder noch aus seiner eigenen Schulzeit. Aber auch Lehrer stehen vor dem schwierigen Problem, den Lernstoff bei den Schülern zu sichern.


Manchmal besteht der Reiz der Literatur einfach darin, inwiefern sich der Autor oder die Autorin trauen, vorhandene Klischees bis an den Rand mit frischem Erzählwachs auszugießen.
Manche Dinge haben kein Ende, weil sie in sich abgeschlossen sind. Nichts ist so dynamisch mit sich selbst beschäftigt, wie das Leben. Und die Literatur greift an manchen Tagen in dieses Leben ein, indem sie es quasi in einer Endlosschleife beschreibt.
Als die schönen Tage gelten oft die unauffälligen, als die schönen Wanderungen die gemäßigten, als die schönen Gedichte vielleicht die unspektakulären.

Der Sinn des Lebens besteht in einem Garvorgang unter einer Salzkruste. Nach dieser mediterranen Methode des Fisch-Garens bereiten die wahren Helden ihr Leben zu.
Oft erreichen überladene Dinge ihre Leichtigkeit erst durch präzise Verhöhnung. Lyrik gilt oft trotz der Seltenheit der darin vorkommenden Wörter als sehr schwere Kost, die sogar Depressionen auslösen kann.