Turi Werkner, Idiomatik
Die Kunst liefert oft Sachen, bei denen man ursprünglich gar nicht gedacht hat, dass sie als Kunst brauchbar sind.
So ist etwa die Idiomatik einerseits jene Teilwissenschaft der Sprache, die sich mit Idiomen (festen Wortverbindungen) beschäftigt, andererseits ist Idiomatik der Gesamtbestand der Idiome einer Sprache. Turi Werkner geht nun her und liefert seinen persönlichen Beitrag der Idiomatik ab.
Wenn Eltern mit ihren Kindern Urlaub machen, stehen Stadtbesichtigungen ganz hinten auf der Urlaubswunschliste der Kinder.
Die Stadt Innsbruck gibt die Kulisse für Brigitte Riebes historischen Kriminalroman Die Hexe und der Herzog in dem Mordanschläge, Liebesgeschichten und die berüchtigte Innsbrucker Hexenverfolgungen im Mittelpunkt des Geschehens stehen.
Eine karge Tafel, die Umsitzenden löffeln aus einer gemeinsamen Schüssel, in der Mitte vielleicht das Salz. 
Vorarlberg ist weltberühmt fuzzig seit jenem berühmten Satz eines Schmalspurpolitikers, wonach das Land einfach too small sei. Diese Winzigkeit muss auch Chefinspektor Tone Hagen zur Kenntnis nehmen, denn nicht einmal für einen ordentlichen Fall reicht es im Land.
Wollte man das Buch vom Altersglück und dem Segen der Vergesslichkeit inhaltlich korrekt rezensieren, sollte man als Rezensent augenzwinkernd schreiben. "Ich habe schon wieder vergessen, was ich gelesen habe".
Tausende Augen von posierenden Frauengesichtern schauen uns in einem Museum an, wir Besucher freilich haben oft nur den Blick für das Schild, auf dem der Namen des Malers steht.
Gerade wenn das Leben gelungen dahin flutscht, nimmt es oft einen geradezu atemberaubenden Lauf.
Gibt es bei Expeditionen einen funktionierenden Arbeitnehmerschutz? Und wie schaut es mit dem Tierschutz aus? Sollen sich Tragtiere gewerkschaftlich organisieren, wenn sie in eine unzumutbare Gegend geschickt werden?