Arthur Slade, Mission Clockwork - Angriff aus der Tiefe
„Das Fundament Britanniens ist die Seeherrschaft. Wir müssen auf den Meeren die Oberhand behalten. Modo, Octavia, das ist kein unbedeutender Einsatz. Ihr seid jetzt die Augen und Ohren des Empires.“ (58)
Nach dem Auftaktband der Steampunk-Reihe Mission Clockwork, in dem eine skrupellose Verbrecherorganisation das britische Empire bedroht hat, müssen sich die beiden jungen britischen Agenten Modo und Octavia mit rätselhaften Angriffen aus der Tiefsee auseinander setzen, denen zahlreiche Schiffe in den kalten Gewässern des Nordatlantiks nahe Islands.
„Der Bär hat eine Beule / und leider auch die Eule. / Sie machen halbe-halbe / und teilen sich die Salbe.“
„Da kommt das Gold“, sagt der Polizeiinspektor zufrieden. „250 Kilo pures Gold!“ „Wie viel das wohl wert ist?“, fragt Lasse. „Tja“, sagt der Polizeiinspektor und schiebt seine Uniformmütze in den Nacken. „Zehn, zwölf Millionen Kronen, würde ich mal schätzen.“
„Mich begann es unter dem Fell zu kribbeln. Am Abend dieses Tages wussten wir, dass die Vorahnungen uns nicht getäuscht hatten. Connies Püppchen war aus dem Museum verschwunden.“ (59)
Der französische Essayist und Philosoph Michel de Montaigne bemerkte zum Thema Tod: „Letztendlich führen alle Weisheit und Überlegungen der Welt dahin, den Mensch zu lehren, sich nicht vor dem Tod zu fürchten.“
„Ich konnte hören, aber nicht sprechen, ich konnte mich berühren lassen, aber selbst niemanden berühren. Doch ich konnte denken. In den ersten vier Jahrzehnten meines Lebens war ich nicht weiter als ein Denkprozess außer Kontrolle.“ (10)
Märchen und Geschichten ziehen sich wie ein Faden durch unser Leben und lassen sich in zahlreichen Anspielungen in allen Lebensbereichen tagtäglich entdecken.
„Zuerst war nur eine weiße Leere in meinem Kopf. Leer und weiß wie ein Blatt Papier, auf das man zeichnen möchte. Oder wie die Wolken, die sich kaum bewegen. In der Mitte meines Gehirns ist etwas Schweres, an dem die Gedanken abprallen.“ (6)
Michael Ende hatte die Gabe mit seinen Geschichten Kinder zu unterhalten und Erwachsene zum Denken anzuregen. Schrieb er nun Geschichten für Kinder oder für Erwachsene? Er schrieb einfach Geschichten, die Kinder und Erwachsene liebten!
„Warum zieht es dich überhaupt in so eine verdammte Stadt?“ „Ich möchte gerne eine Städterin werden.“ Im gleichen Moment bedauerte sie ihre unüberlegte Antwort. Wie konnte sie einem fremden Jungen von ihren geheimen Gedanken erzählen.“ (22f)