Ben Hubbard, So haben wir gelebt
„Stell dir vor, du wärst in der Steinzeit geboren worden … oder im alten Ägypten oder als Römer oder Wikingerin. Dein Leben wäre vielleicht ganz anders verlaufen – womöglich gefährlicher oder einfacher, langweilige oder aufregender. Die Kinder in diesem Buch stammen aus verschiedenen alten Kulturen. Komm ruhig näher – sie wollen dich unbedingt kennenlernen und dir zeigen, was sie aßen, spielten, arbeiteten und wie sie zu ihre Zeit lebten. (S. 4f)
Wie haben die Menschen zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Regionen gelebt? Wie sah ihre Umwelt aus? Wie haben sie sich gekleidet und wovon haben sie sich ernährt. Das Kindersachbuch „So haben wir gelebt“ gibt darüber Auskunft und lädt ein zu einer kleinen Reise durch die Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis zu den Wikingern.
„Normalerweise kochte sich Snöfrid jeden Morgen ein schönes Schüsselchen Haferbrei. Allerdings kam bisweilen etwas Unvorhergesehenes dazwischen. Und das sollte auch an diesem speziellen und übrigens recht angenehmen Morgen so sein. Nur ahnte Snöfrid noch nichts davon.“ (S. 14)
„»Ihr beiden, steht mir bei. Auf dass unser Stück den Beifall der Menge findet.« »Sprich mir nicht von der Menge, Direktor!« »Ihr gefällt allein die Oberfläche; nur wer in die Tiefe geht, bleibt der Nachwelt erhalten.« »Nachwelt! Nachwelt! Verschont mich damit! Wer macht denn der Mitwelt Spaß?« »Vor allem muss genug geschehen! Die Masse könnt ihr nur durch Masse bezwingen« »Fühlt ihr denn nicht, wie schlecht ein solches Ansinnen ist? Wie wenig das dem echten Künstler gemäß ist?«“ (S. 7)
„Liebe Eltern, wir Menschen brauchen die Natur. In Zeiten, in denen sich das Berufs- und Alltagsleben immer mehr in geschlossenen Räumen abspielt, ist es umso wichtiger, den Weg zurück in Grüne zu finden. Vor allem Kinder haben in der Natur viele Möglichkeiten, sich zu entfalten. Sie lieben es, sich mit all ihren Sinnen auf die Erfahrungssuche zu begeben. Für diese Erfahrungssuche möchte ich Ihnen mit dem Wald- und Wiesenbuch Inspirationen liefern. (S. 7)
„»Ich habe das Gefühl, du hast das Tier gesehen, das wir suchen«, sagte Reynard. »Und ich glaube, du wirst uns helfen.« Silas antwortete nicht. Er war ein wenig überrascht, dass der Fuchs sprach, aber nicht so sehr, wie ihr vielleicht denkt. Ein sprechender Fuchs wirkte gar nicht so seltsam, wenn er direkt vor einem saß und einen aus freundlichen goldenen Augen anschaute.
„Es war vielleicht gerade Zeit, diese Märchen festzuhalten, da diejenigen, die sie bewahren sollen, immer seltener werden. […] Wir wollen in gleichem Sinne diese Märchen nicht rühmen oder gar gegen eine entgegengesetzte Meinung verteidigen: ihr bloßes Dasein reicht hin, sie zu schützen.“ (S. 8 f)
„Zitternd bewegte sich die Zange durch die Vibration aus ihrer Reichweite. In diesem Moment überschritt der Druck die kritische Grenze. Metall verbog sich und riss auf, der Lärm wurde ohrenbetäubend. »Raus da, Florance!«, brüllte Monsieur Pignon. »Der Verteiler ist nischt mehr zu retten! Er wird gleisch explodieren!«“ (S. 13)
„Milla hat schlechte Laune. sie sitzt am Frühstückstisch und matscht mit dem Löffel durch ihr Müsli. Sie ist sechs Jahre alt und erst vor Kurzem eingeschult worden. Warum hat sie schlechte Laune? Sie will nicht zur Schule gehen.“ (S. 6f)
„Auf einem winzig kleinen Planeten, in einer weit entfernten Galaxie, steht das Häuschen von Sternenmann. Tagsüber schläft der Sternenmann. Aber sobald es dunkel wird, steht der kleine Mann auf und macht sich bereit, die Sterne zum Leuchten zu bringen und am Abendhimmel zu verteilen.“
„Nennt mich Bathseba. So heiße ich nicht, aber es ist der Name, den ich mir für diese Geschichte gegeben habe. Ein Name, so hoffe ich, der frei ist von Prophezeiungen, frei von der Last einer ihm vorausgesagten Zukunft, frei von einem Schicksal, das ihn mir aus den Händen reißen würde und Welten in die Zerstörung führen.“ (S. 7)