Daniela Bergauer, Der Schwarze Pirat: und das unheimliche Zauberbuch

Seit dem Kinohit "Fluch der Karibik" haben Piratengeschichten Hochkonjunktur und wenn noch dazu Magie und Zauberei die Menschheit zu vernichten drohen, sind alle Zutaten für ein spannendes Lesevergnügen vorhanden.
Gleich zu Beginn werden die Helden des Kinder-Romans von der Autorin in Form eines Interviews vorgestellt. Da ist einmal Klaus zu nennen, ein quirliger, sportlicher Junge, dem Klettern wichtiger ist als schöne Kleidung. Sein Freund Jochen wird zehn Jahre, kann gut Geschichten erzählen und trägt sein Haar gerne etwas länger. Beide leben auf der Pazifik-Insel Rorotonga. Der schwarze Pirat ist vom vielen Rum-Trinken bereits ein wenig vergesslich, versteht aber Spaß, ganz im Gegensatz zum Zauberer Dr. Merandus der von seinem Butler James begleitet wird.


„Unser Buch soll dem an Geschichte Interessierten grundlegendes Wissen vermitteln, ihm spannenden und abwechslungsreichen Lesestoff bieten und auch Neugier auf noch mehr Geschichte wecken.'' (9)
Was macht man in einem fremden Land, wenn man keinen dezidierten Arbeitsauftrag hat? Man schießt jede Menge Fotos, spaziert so oft es geht an den Strand und schaut Pizzabäckern und Kellnern bei der Arbeit zu.
„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt'', bemerkte Friedrich von Schiller einmal und betonte damit die wichtige Rolle für die menschliche Entwicklung.
Neben den Dinosauriern erregen auch die Tiere der Eiszeit wie Mammut und Säbelzahntiger das Interesse junger Leserinnen und Leser.
Die meisten Kinder freuen sich zu Schulbeginn vor allem darauf lesen zu lernen. Damit diese Anfangsfreude lange erhalten bleibt, ist sinnvoll das Lesen spielerisch zu üben.
In der Österreichischen Essaykunst gilt die Faustregel, dass etwas erst dann Gegenstand der intellektuellen Auseinandersetzung werden kann, wenn bereits Robert Menasse sich dazu geäußert hat. Wenn ein solches Kaliber nun bei den Frankfurter Poetikvorlesungen auftritt, darf man gespannt sein, was alles Thema sein darf.