O.P. Zier, Vom Diesseits der Wünsche ins Jenseits ihrer Erfüllung

Umgekehrt springen! Vom sicheren Land aus auf ein sinkendes Schiff etwa! Für O.P. Zier ist dieser absurde Rettungsgedanke eine stets griffbereite Reißleine, um der Literatur ihre bodenlose Festigkeit zu beweisen.
Schon einmal (1988) hat er einen Gedichtband "Der rettende Sprung auf das sinkende Schiff?"genannt, jetzt dient dieses Gedicht als Aufhänger für jene seltsamen Wünsche, die im Diesseits gefasst werden und im Jenseits versickert sind in ihrer Erfüllung.


Wortgestöber! Da ist man als Leser sofort drin in einer heftig aufgerührten Landschaft, wie sie vielleicht Paul Flora durch die Winter schickt, oder man denkt an ein Kinderlied, wo es draußen heftig zugeht und drinnen in "Muaters Stübele" sitzt die Wärme.


Heutzutage wird man als Urlaubender wie ein Dinosaurier angestarrt, wenn man nicht geflogen ist, aber lange Zeit galt Fliegen wirklich als das luftige Ereignis, das nur für Prominenz und Pseudopromis gedacht war.
