arienne bolt, die abenteuerliche reise der ballerinus„»Am liebsten würde ich die Tiere dort für immer wegholen. Dann müssten sie nicht in den Käfigen eingeschlossen bleiben und nicht ins Schlachthaus! Wenn sie in den Ruhestand gehen, so wie du, verdienen sie auch ein gutes Zuhause.« (S. 53)

Seit dem Tod seiner Mutter Luna lebt der junge Ravi in einem alten Wohnwagen an einem Kanal, wo er jeden Tag von Ice besucht wird, ein streunender Hund von dem er nicht weiß, wo er jede Nacht schläft. Es ist der Abend vor seinem Geburtstag, zu dem er von seiner einzigen Verwandten, seiner Tante Lena eine Glückwunschkarte, eine Einladung zu einer Geburtstagstorte und eine Jahres-Eintrittskarte für den Besuch in einem Zoo, von dem Ravi merkwürdigerweise noch nie etwas gehört hat.

neal shusterman, kompass ohne norden„Zwei Dinge weißt du. Erstens: Du warst da. Zweitens: Du kannst nicht dagewesen sein. Diese unvereinbarten Wahrheiten gleichzeitig festzuhalten, erfordert Jongliergeschick. Natürlich braucht man beim Jonglieren einen dritten Ball, damit der Rhythmus im Fluss bleibt. Dieser dritte Ball ist die Zeit – die viel unbändiger herumspringt, als wir glauben mögen.“ (S. 11)

„Kompass ohne Norden“ erzählt die Geschichte eines an Schizophrenie erkrankten Jugendlichen aus seiner persönlichen Perspektive. Die Geschichte zeigt seine Ängste, seine Paranoia, seine Depression und seine Manie ebenso, wie die Folgewirkungen der Medikamente aber auch wie es ist, in die finsteren, unberechenbaren Tiefen dieser psychischen Krankheit abzutauchen, wo kein Mensch die Hilfeschreibe hören kann.

irina weingartner, der kleine stern marlou„Sinemon war schrecklich aufgeregt. In Kürze würde ein kleiner Stern namens Marlou am Firmament auftauchen. Seine vorerst zaghafte Erscheinung würde zu einem hellen Leuchten werden und sein Strahlen das Funkeln am Himmel der Welt bereichern.“ (S. 6)

Siebzehn Kurzgeschichten für Kinder zu den Themen Natur, Tier und Mensch, die sich um einen bewussten Umgang mit der Umwelt drehen und auch bei jungen Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur fördern wollen.

daniele meocci, maunzer„»Wenn wir nur wüssten, was sie vorhat. »Maunz.« »Ich hoffe, wir können es verhindern. Nur so können wir Minze retten.« »Maunz.« »Okay, ich werde mich einschulen lassen, das ist der einzige Weg.« »Maunz.« Die grüne Jacke vorne eng zusammengezogen, murmelte das Mädchen: »Arme Kinder der 4a Klasse, sie wissen nicht, was auf sie zukommt.«“ (S. 8f)

Ein merkwürdiger Geruch liegt in der Luft vor dem Schulhaus im Klee. Milla und ihr Kater Maunz ahnen, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Währenddessen arbeitet Frau Schwarze mit ihren beiden Ratten an einem Zwetschgenkuchen, den sie Frau Sommer, der Lehrerin der 4A Klasse, vor die Haustür stellt und der bald schon eine unangenehme Wirkung zeigt.

sabine schoder, so was passier nur idioten, wie uns„Und so sagte ich kein Wort, als er den Hund nahm und mit knallender Tür aus der Wohnung verschwand. Ich suche in Mels Augen nach Rat. »Wenn da wirklich nichts wäre, wieso hat er sich dann so aufgeregt? Warum hat er sich seit einer Woche nicht bei mir gemeldet?«“ (S. 37)

Viki und Jay, die sich auf eine Überraschungsparty kennengelernt haben, sind mittlerweile seit drei Jahren ein Paar, und glücklich. Als sie aber bemerkt, dass Jay sich plötzlich ständig duscht und nur wenig gebrauchte Klamotten in die Wäsche gibt, hegt sie einen schrecklichen Verdacht. Sie ist sich sicher, dass Jay sie betrügt.

salah naoura, Der Ratz-Fatz-x-weg 23„An dem Tag, an dem Lehrer Glauber mit seinem Hinkebein aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sann er auf Rache! Kinder, dachte er. Diese kleinen Lügenmonster! Aber mit der Lügerei ist jetzt Schluss. Nicht mit mir! Mit mir nicht!“ (S. 9)

Für Rektor Glauber sind Kinder verzogene und verlogene kleine Biester und er setzt alles daran, um die ständigen unglaubwürdigen und dummen Ausreden und Notlügen seiner Schüler zu entlarven und streng zu bestrafen. Als schlimmste Lügnerin hat sich Laura Pittel aus der 3b erwiesen. Immer wieder war er auf ihre trickreichen und überzeugenden Ausreden hereingefallen.

anna schindler, bis zum blauben meer und zurück„Der kleine Lax ist aufgeregt. Heute beginnt seine Reise zum großen, blauen Meer. »Gute Reise, kleiner Lax«, gurgelt die Quelle leise. »Ist es weit bis zum Meer?«, fragt Ogi, der kleine Frosch. »Unendlich weit«, schwärmen die Fische.“

Lax, der kleine Lachs macht sich auf den Weg vom Süßwasser ins Meer und wird vom neugierigen und abenteuerlustigen kleinen Frosch Ogi begleitet, der mit ihm eine aufregende Reise durch die unterschiedlichsten Landschaften vom Gebirge, durch Städte bis hin zum Meer unternimmt.

spexx, die stadt der schatten„»Aber ich finde es eigenartig, dass der Einzige, der uns etwas über das Ehepaar Mercurius hätte berichten können, ermordet wird, kurz bevor wir in Aksum auftauchten.« »Das ist allerdings merkwürdig«, pflichtete Rebecca bei. »Und dieselben Leute haben nun vielleicht Alexander gekidnappt«, überlegte Joe laut.“ (S. 32 f)

Nach ihrem letzten Abenteuer, bei dem es den drei Freunden Rebecca, Joe und Alex gelungen war, den gefährlichen Jose Madrigal LaPorta zu besiegen, hat sich Alex auf die Suche nach seinen Eltern gemacht. Als Alex nach London zurückkehren soll, kommt es plötzlich zu unerklärlichen Ereignissen und Einstürzen von zahlreiche Wahrzeichen.

jens steiner, die bratwurstzipfel-detektive„»Radek arbeitet für den Geheimdienst, ich hab’s immer schon gewusst!« »Was denn für ein Geheimdienst?«, fragte ich. »Das weiß man nicht. Sonst wäre er ja nicht geheim«, schnappte Leo. »Radek sieht aber nicht gerade so aus, als ob er für einen Geheimdienst arbeiten würde. Ich meine, denk doch mal an die Gummistiefel.«“ (S. 17)

Hätte Clemens nicht ein „Hirn wie ein Nudelsieb“, wäre er vermutlich nie auf den mysteriösen Zettel auf dem sich ein Plan befindet gestoßen, den er unter Herrn Radeks Kellerwohnungstür hervorblitzen gesehen hat. Clemens bester Freund Leo, der nicht nur besonders klug, sondern ebenso neugierig ist, zieht sofort detektivische Schlüsse.

Michael Ende / Wieland Freund, Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe„»Du müsstest ganz allein und ohne fremde Hilfe ein möglichst gefährliches Verbrechen begehen – und das willst du doch bestimmt nicht.« »Doch«, antwortete Knirps, »wird gemacht. Was soll ich zum Beispiel tun?« (S. 37)

Dem jungen Knirps, der eigentlich Hastrubel Anaximander Chrysostomos heißt, ist Angst unbekannt, weshalb er auch nicht zwischen Gut und Böse zu unterscheiden vermag. Aus diesem Grund verlässt Knirps heimlich eines Nachts kurzerhand den Puppentheaterwagen seiner Eltern, um sich auf den Weg zum gefürchteten Raubritter Rodrigo Raubein zu machen, von dem er das Bösen kennenlernen will.