Pädagogik | Psychologie

Christoph Kühberger, Leistungsfeststellung im Geschichtsunterricht

andreas.markt-huter - 23.01.2015

„Der vorliegende Band versucht daher, das breite Feld der Leistungsfeststellung zwischen Lernstandserhebung, Begutachtung und Bewertung aufzugreifen, um angehenden und praktizierenden Geschichtslehrer/innen grundlegende theoretische Einsichten und handhabbare Tools für die Unterrichtspraxis zur Verfügung zu stellen.“ (8)

Welche Zugänge der Leistungsfeststellung gibt es und wie sollen Aufgaben zur Leistungsfeststellung aufgebaut und gemacht werden? Was bedeutet der Wechsel von der Inhalts- zur Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht? Und wie lassen sich Tools der punktuellen Leistungsfeststellung gestalten und welche Modelle der prozessorientierten Leistungsfeststellung sind besonders interessant? Diese und andere praxisrelevante Fragen für den Geschichtsunterricht kommen im Sachbuch „Leistungsfeststellung im Geschichtsunterricht“ detailliert zur Sprache.

Horst Leps, Lehrstücke im Politikunterricht

andreas.markt-huter - 12.01.2015

„Es ist die Absicht dieses Buches, Lehrerinnen und Lehrern mit der Lehrkunstdidaktik im Politikunterricht so weit bekannt zu machen, dass sie die vorgestellten Lehrstücke selbst ausprobieren und variieren können. Vielleicht gelingt es auch, zu neuen Lehrstücken anzuregen.“ (9)

Horst Leps zeigt auf, wie mit Hilfe der Lehrkunstdidaktik Schülerinnen und Schülern so schwierige Fragen, wie z.B. die Bedeutung der Demokratie für das Zusammenleben der Menschen, vermittelt werden können. Dabei setzen sich Schülerinnen und Schüler selbst aktiv mit dem Thema auseinander und lernen die grundsätzlichen Schwierigkeiten beim Bau eines funktionierenden Staates kennen.

Dieter Wrobel, Individualisiertes Lesen

andreas.markt-huter - 07.01.2015

Seit der PISA-Studie ist das Lesen in der Schule und die Diskussionen um die Lesefähigkeit und die literarischen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in das Blickfeld des öffentlichen Interesses gerückt und damit das Lesen als interdisziplinären Forschungsgegenstand etabliert.

Lesen im Schulunterricht unterscheidet sich in wesentlichen Punkten vom privaten Lesen zu Hause, was für die Leseerziehung in Schule berücksichtigt werden muss. Der seinem Wesen nach intime Vorgang des Lesens, wird in der Schule von verschiedenen äußeren Faktoren beeinflusst. Hier sehen und erleben sich Schüler nicht nur als Leser sondern auch als Schüler, an die von Seiten der Schule bestimmte Anforderungen, Erwartungen und Rollenvorgaben gestellt werden.

Richard David Precht, Anna, die Schule und der liebe Gott

andreas.markt-huter - 05.11.2014

„Dieses Buch ist für Eltern geschrieben. Es möchte ihnen Argumente liefern, um gegen die bestehende Praxis aufzubegehren, die vielen von ihnen Kopfschmerzen bereitet und sie oft ohnmächtig zurücklässt.“ (10)

Wie hat sich unser Schulsystem zu dem entwickelt, was es heute ist? Welche methodischen und didaktischen Formen des Unterrichts sind nicht mehr zeitgemäß und stehen dem Wesen von Kindern diametral entgegen? Wie müsste eine Schule aussehen, in der die Erkenntnisse der Entwicklungs- und Lernpsychologie berücksichtig und umgesetzt werden. Auf all diese Fragen versucht Philosoph Richard David Precht verständlich, engagiert und wortreich Antworten zu finden.

Ronald Zecha, Die Zukunft gewinnen

h.schoenauer - 02.09.2014

Bücher über das österreichische Schul- und Bildungswesen haben meist eine Kreissäge eingebaut, mit der sie in schrillen Tönen das Sujet zerschneiden und keinen Stein auf dem anderen lassen.

Umso bemerkenswerter ist der Zugang Ronald Zechas, der durchaus in die Zukunft blickt aber dabei nicht den Stab über die Gegenwart bricht. Es könnte doch sein, dass an unserem Bildungssystem etwas Gutes ist, meint er fast schon rebellisch sanft.

Richard David Precht, Wer bin ich. und wenn ja wie viele?

andreas.markt-huter - 21.08.2014

„Wie passen die philosophischen, die psychologischen und die neurobiologischen Erkenntnisse über das Bewusstsein zusammen? Stehen sie sich im Weg, oder ergänzen sie sich? Gibt es ein „Ich“? Was sind Gefühle? Was ist das Gedächtnis?“ (12)

Welche Antworten bietet die Philosophie auf die Fragen: „Was kann ich wissen?“, „Was soll ich tun?“ und „Was darf ich hoffen“. Precht greift damit die drei großen Fragen Immanuel Kants auf, die er aus den verschiedensten Perspektiven großer Philosophen und vor dem Hintergrund neuester naturwissenschaftlicher Erkenntnisse diskutiert. Dass in er der kleinen Reise durch die Philosophiegeschichte und des philosophischen Denkens in den einzelnen Themen jeweils seine ganz persönliche Neugier und sein eigener Blickwinkel deutlich zum Ausdruck kommt, macht die Lebendigkeit aus, die Philosophie als spannendes Abenteuer erleben lässt.

Cornelia Rosebrock / Daniel Nix, Grundlagen der Lesedidaktik

andreas.markt-huter - 24.03.2014

„Die hier vorgenommene Systematisierung und Kategorisierung von Lesefördermaßnahmen soll sie [LehrerInnen, Anm. A.M.-H.] bei der genauen Wahrnehmung, welche Leseleistungen und –probleme in ihrer Klasse jeweils vorliegen, und bei der Entscheidung für bestimmte Fördermaßnahmen unterstützen.“ (5)

„Grundlagen der Lesedidaktik“ von Cornelia Rosebrock und Daniel Nix gilt mittlerweile als Klassiker in die Einführung der schulischen Leseförderung. Seit 2007 bereits in 6. Auflage erschienen, wendet sich das Sachbuch an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, von der Grundstufe bis hinauf in die Sekundarstufe, die den Erwerb von Lesekompetenz weiter fördernd begleiten.

Johannes Fischler, New Cage. Esoterik 2.0.

h.schoenauer - 28.02.2014

Die Esoterik boomt wie kaum ein Wissens- und Wirtschaftszweig, dennoch aber gibt es kaum Mitglieder dieses Treibens, denn jeder betritt inkognito das Reich der Halbwahrheiten.

Johannes Fischler beschäftigt sich mit diesem finanziellen Giga-Reich, das kontinental über die Seelen der Sinnsucher ausgelegt ist. Da sich das Meiste mittlerweile im Netz abspielt und die Teilnehmer mit Mausklick oder Touchscreen hyper-aktiv an diesem Spiel teilnehmen dürfen, bietet sich der Ausdruck für scheinbar interaktives Handeln an: Esoterik 2.0.

Adam Hart-Davis (Hrsg.), Geschichte - Die große Bild-Enzyklopädie

andreas.markt-huter - 20.12.2013

„Dieses umfassende Nachschlagewerk lässt die Geschichte der Menschen von ihren Ursprüngen vor vier Millionen Jahren bis heute lebendig werden. Es versammelt eine Fülle von Fakten und Informationen, zusammengestellt von einem Team hochkarätiger Wissenschaftler, und bietet ein einzigartiges Leseerlebnis.“ (Umschlag)

Mehr als vier Millionen Jahre Menschheitsgeschichte, in sieben großen Abschnitten auf knapp 600 Seiten bietet die große Bild-Enzyklopädie zur Geschichte. Die Darstellung reicht dabei vom ersten Auftreten der Hominiden in Afrika bis in die Globalisierung unserer Gegenwart mit ihren Entwicklungen und Auswirkungen.

Gerhard Schneider, Französische Revolution 1789 – 1799

andreas.markt-huter - 24.10.2013

„Diese Quellensammlung ist dem Prinzip der Multiperspektivität verpflichtet. So kommen etwa dort, wo der Widerhall der Revolution in Deutschland behandelt wird, sowohl Revolutionsbefürworter als auch Revolutionsgegner zu Wort. Die Quellensammlung enthält – neben einigen illustrativen Quellen für die häusliche bzw. ergänzende Lektüre der Schüler – ganz überwiegend Quellen, die als Arbeitsmaterial zentraler Gegenstand im Unterricht sein sollen.“ (11)

Gerhard Schneiders Quellensammlung zur Französischen Revolution orientiert sich zentral an der Vermittlung der Revolution im Geschichtsunterricht. Dazu gehören neben bekannten Quellen, wie z.B. vorrevolutionären Texten von Montesquieu, Rousseau, Diderot aber auch der Unabhängigkeitserklärung der USA auch Quellen aus zeitgenössischen Reiseberichten, Zeitschriften, Briefen, Reden, Spitzelberichte, Pamphlete u.a.