Stephanie Lauber, Barry rettet Weihnachten
„Barry war der berühmteste Hund der Welt. Natürlich gab es auch andere berühmte Hunde. Zum Beispiel Lassie, der Filmstar aus Amerika. Über Barrys Körbchen hing ein gerahmtes Foto von ihr mit persönlichem Pfotenabdruck. Und dann war da noch Laika, die mutige Hündin aus Russland.“ (S. 11)
Die Bernhardiner im Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard haben eine lange Tradition und halfen den Mönchen auf die Schafe im Sommer aufzupassen. Dem ersten Barry, der zur Zeit der napoleonischen Kriege lebte, gelang es, ein kleines Mädchen aus einer Lawine retten und auf seinem Rücken ins Hospiz zu tragen. Danach rettete er noch mehr als vierzig Menschen, was seinen Ruhm vermehrte, sodass alle Reisenden unbedingt den heldenhaften Hund bewundern wollten.
„Der Winter war gekommen. Vielen Tieren war es zu kalt, deshalb verschliefen sie lieber. Nur ab und zu reckte sich aus dem Schnee ein Hasenohr empor oder ein Eichhörnchenschwanz – und zog sich dann schleunigst ins kuschelige Versteck zurück. Auch der kleine Maulwurf hatte sich auf den Winter vorbereitet und jede Menge Vorräte zusammengetragen, damit er nirgendwo mehr hinmusste. Doch neugierig war er schon: Wie sah dieser Winter eigentlich aus?“ (S. 2)
„In einer Turmruine, mitten in einem großen Wad, lebte einmal eine Eulenfamilie. Sie bestand aus Vater und Mutter Eule und drei kleinen Eulenkindern. Die Euleneltern waren sehr stolz auf die drei Jungen, und sie wünschten sich, dass alle drei einmal sehr kluge und weise Eulen werden würden. Sie brachten ihren Kindern das beste Futter, das sie finden konnten, und zogen sie mit viel Liebe und Sorgfalt auf.“ (S. 9)
„An diesem Morgen wacht der Weihnachtsmann sehr früh und sehr vergnügt auf: Die schönste Zeit des Jahres ist gekommen! Vollbepackt mit Geschenken wird er heute Abend zu den Kindern auf der ganzen Welt fliegen. »Ho ho ho! Wie die Luft nach Lebkuchen, Schnee und Tannennadeln duftet … Heute ist der große Tag!« »Beeil dich lieber Weihnachtsmann, zieh dich an!« »Meine Strümpfe, meine Stiefel,, mein Gürtel, alles liegt bereit. Aber … Sapperlot! Wo ist meine Mütze?«“
„Jetzt will ich dir von Karlchen und der Sache mit dem Weihnachtsmann erzählen. Falls du Karlchen noch nicht kennst: Sie ist ein Mädchen und kein Junge, und eigentlich heißt sie Karla. Sie wohnt mit Mama, Papa, Opa und ihrem kleinen Bruder Johann auf einem Bauernhof in einem winzigen Tal. Und obwohl sie erst sechseinhalb Jahre alt ist, glaubt Karlchen schon seit letztem Weihnachten nicht mehr an den Weihnachtsmann.“ (S. 10)
„Ecki Eichhörnchen streckte die Nase aus seinem Kobel und blinzelte sechs Äste der alten, knorrigen Eiche hinauf. Dort saß Rudi Rotkehlchen auf dem Rand seines Nestes und trällerte in die Stille des Waldes hinein. »Guten Morgen Rudi«, rief Ecki dem Vogel zu, der ihm zuzwinkerte, aber sein Lied nicht unterbrach.“ (S. 7)
„An einem hellen Frühlingstag liefen Pauli und Nickel zum Bach. Da kamen ihnen eine alte Frau mit einer schweren Gießkanne entgegen. »Moment! Ich kann helfen«, rief Pauli und nahm den zweiten Griff der Kanne. »Wo willst du denn hin?« »Zu meinem Garten«, antwortete die alte Frau. »Der Brunnen ist ausgetrocknet. Deshalb hole ich das Wasser am Bach.« Pauli sah sich verwundert um. Wo war denn hier ein Garten?“
„Der kleinen Steinbock Hörnchen lebt auf dem Gipfel der Glückseligkeit. Er liebt seine Freiheit und pfeift auf Regeln. Hörnchen, sag doch mal Hallo! Kein Bock, kein Bock, kein Bock! Hört ihr? Ein echter Keinbock eben. Ich probiere es mal so: Hörnchen, hast du Lust auf eine Geschichte? Meine Geschichte? Au ja! Na gut, dann komm her und stell dich vor.“
„Ob Julenisse, Jultomte oder Joulutonttu – in Skandinavien sorgen kleine Wichtelwesen schon lange für magische Weihnachten. Die Helferlein des Weihnachtsmannes ziehen bei den Familien ein und versüßen ihnen die Wartezeit auf das Fest, indem sie mit lustigen Streichen und süßen Aktionen für eine Menge Spaß sorgen.“ (S. 5)
„Auf dem Grund eines abgelegenen Teichs lebte eine Gruppe von Wasserlarven. Sie waren eine fröhliche Schar und es machte ihnen überhaupt nichts aus, dass ihr Zuhause tief unten im Wasser und so weit weg von der Sonne war. Viele Monate im Frühling und Sommer huschten und rannten die Larven geschäftig über den weichen und schlammigen Boden des Teichs.“