Titelbild: Sophie Schoenwald, Der große Zahnputztag im Zoo„Zoodirektor Alfred Ungestüm hält seine Nase in die Frühlingsbrise und schnuppert. Es müffelt im Zoo. Weit und breit ist kein Besucher zu sehen, und das, obwohl der Himmel blitzblau und die Sonne blank geputzt ist. Auch die Zoobewohner verstecken sich in ihren Gehegen. Irgendetwas stimmt doch nicht …“

Wie ausgestorben liegt der kleine Zoo dem Direktor zu Füßen. Die Tiere sind versteckt in ihren Gehegen und rühren sich nicht von der Stelle. Und wo sind all die zahlreichen Besucher, die sich an einem so schönen Tag normalerweise die Tiere bestaunen?

Titelbild: Emma Lidia Squillari, Alle in den Garten!„Das ist Bertram. Er ist schon alt. Und das ist Ernesto. Zusammen wohnen sie in einem kleinen Haus am Stadtrand. Ernesto hat einen riesigen Garten. Blumen und Büsche wachsen hier, aber auch Gemüse: Bohnen, Mangold, Zucchini, Zwiebeln und noch viel mehr.“

Der alte Ernesto liebt seinen Gemüsegarten, in dem er umgräbt und jätet, pflanzt und sät und in dem das schönste und schmackhafteste Gemüse weit und breit wächst. Sein kleines Gartenwunder spricht sich herum und schon bald kommen neugierige Besucher und beginnen die leckeren Früchte des Gartens zu verspeisen.

Titelbild: Ingmar Gregorzewski, Das große Ritterbuch„Seit vielen Tagen regnet es. Wie aus Kübeln schüttet es auf uns herab. Mein Ritter Frank von Fidelstein und ich, sein Knappe Wolflieb, wir frieren, denn auch das nasse Feuerholz brennt nicht mehr. Und nur der verflixte Regen ist an allem schuld.“

Ritter Frank von Fidelstein hat schon bessere Zeiten gesehen. Die Burg liegt hoch in den Bergen und die Bauern erntet zu wenig, um dem armen Ritter etwas abzugeben. So macht sich der Ritter mit seinem jungen Knappen auf den Weg zur Festung Stolzenfels, wo der Herzog die Ritter des Landes zu einem großen Turnier eingeladen hat. Ritter Frank hofft das Turnier für sich entscheiden zu können und neben Ruhm und Ehre einen großen Preis zu gewinnen.

titelbild: bilderbuchhelden„Dies ist der dumme August mit seiner Familie. Seine Frau ist die dumme Augustine, sie haben drei Kinder: den Guggo, die Gugga und das Guggilein. Außerdem haben sie einen Hund, der Moppel heißt, einen Papagei namens Lora und die Katze Semiramis.“ (aus: Die dumme Augustine)

Der Sammelband „Meine größten Bilderbuchhelden“ bietet fünf Geschichten der ganz großen Kinderbuchautorinnen und –autoren Deutschlands. Neben Michael Endes „Tranquilla Trampeltreu“ finden sich „Urmel sucht den Schatz“ von Max Kruse, „Die dumme Augustine“ von Otfried Preußler, „Dr. Brumm fährt Zug“ von Daniel Napp und „Alles mutig!“ von Nele Moost.

titelbild: Erwin Moser, Bärenträume„Bruno, der kleine Bär, hält seinen Winterschlaf. In seiner Höhle ist es gemütlich, weich und warm. Draußen fällt der Schnee. Bruno Bär träumt einen süßen Traum. Einen echten Bärentraum. Er träumt, dass er an einem Strand eine Badewanne und zwei Fässer voll Honig findet!“ (7)

Die kalten Winter sind lang, doch Bruno Bär verbringt seinen Winterschlaf mit wunderbar unterhaltsamen Traumgeschichten und lustigen Bildträumen, mit denen die kalte Jahreszeit fluggs vorübergeht.

Titelbild: Lucie Albon, Mit Lili durch das Jahr„Mit Lili, der kleinen Maus und ihrem Freund Henri geht es durch das Jahr! Im Frühling grünt und blüht alles, im Sommer baden Lili und Henri im Meer, im Herbst sind die Äpfel reif und im Winter machen es sich die Mäuse vor dem Kamin mit einer heißen Schokolade gemütlich.“

Die kleinen Mäuse Lili und Henri wandern durch die Jahreszeiten und genießen die veränderten Landschaften, Früchte und Möglichkeiten der Natur. Dabei hat jeder Jahreszeit ihre besondere Eigenheit, die anschaulich dargestellt wird.

Titelbild: Julia Donaldson, Nelli Spürnase und die verschwundenen Bücher„»Spürnase« wird sie von allen genannt, denn Nellis Geruchssinn ist stadtbekannt. Sie schnüffelt mal hier, sie schnüffelt mal dort. Geschah ein Verbrechen? Sie riecht es sofort.“

Nelli ist eine wahre Superhündin, die jedem Rätsel rasch auf die Spur kommt, sei es nun dem verschwundenen Honig, dem Nusswerfer vom Baum, dem Stinkehaufen neben der Tanne oder der Frage, wie eine Spinne in die Wanne gekommen ist.

„Der kleine Fisch entdeckt ein leuchtend gelbes U-Boot. Das U-Boot taucht hinab in den tiefen blauen Ozean. »Warte auf mich!«, ruft der kleine Fisch.“

Ein kleiner gelber Kugelfisch macht sich gemeinsam mit einem ebenso gelben U-Boot auf die Reise durch die weiten Ozeane und Tiefen des Meeres, dabei begegnet er zahlreichen großen und kleinen Meeresbewohnern, die ganz unterschiedlich aussehen.

„Verschlafen trat der Bär vor seine Höhle, gähnte laut und rieb sich die Augen. Dann zog er seinen Trainingsanzug an und machte sich fit für den Tag. 100 Klimmzüge, 200 Liegestütze und tausend Mal Gewichte stemmen. Danach hatte er Hunger. Bärenhunger.

Hungrig macht sich der starke Bär im Wald auf die Suche nach einer Mahlzeit. Während sich alle Tiere des Waldes verstecken, so gut sie können, sitzt die kleine Nandi auf einem Stein und liest ein Buch. Als der Bär sie packen will, meint sie …

„Es war einmal ein kleines … … das war aus lauter bunten Stofflappen zusammengenäht. Es gehörte einem Büblein, da ging es ihm gut! Das kleine Lumpenkasperle war auch immer lustig.“

Das Lumpenkasperle nimmt nur eines im Leben wirklich ernst, nämlich seinen Beruf als Spaßmacher für das Büblein. Als der Junge aber eines Tages in einem Schaufenster viel schönere und größere Kasperlfiguren entdeckt, die allerlei Fähigkeiten beherrschen und tolle Zubehörs haben, verliert er sein Interesse an seinem alten kleinen Lumpenkasperle.