Rüdiger Bertram, Knallharte Steinzeit - Kleines Mammut, große Gefahr
„»Lauf, Wolf, lauf! Sonst kriegt er dich!« »Ich renn doch schon, so schnell ich kann, Krähe!« »Dann lauf noch schneller!« »Ich kann aber nicht schneller!« »Wenn ein Höhlenbär hinter einem her ist, kann man immer schneller laufen, als man denkt!« Und das stimmt. Beides. Krähe und Wolf werden tatsächlich von einem Höhlenbären verfolgt.“ (S. 10 f)
Die beiden besten Freunde Krähe und Wolf leben in der Steinzeit. Während Krähe, wie ihre Mutter, ständig neue Ideen hat und Dinge erfindet, die damit richtig reich geworden ist, arbeitet Wolfs Vater lediglich in einem Steinbruch, wo er Steine aus dem Felsen haut. Krähes Mutter sieht es daher gar nicht gern, dass sich ihre wohlhabende Tochter mit dem armen Kind eines Steinhauers abgibt. Aber auch Wolfs Vater will nicht, dass er sich Krähe trifft, die dieser für eingebildet wie ihre Mutter hält.
„Arthur hat etwas angestellt – und jetzt verfolgt ihn die Wahrheit auf Schritt und Tritt. Statt ehrlich zu sein, erfindet Arthur fantasievolle Ausreden. Doch irgendwie fühlt sich das nicht richtig an … Das ist Arthur. Und das ist die Wahrheit. Arthur und die Wahrheit sind zurzeit nicht gerade die besten Freunde.“
„Familie Power wohnte mit ihren drei Söhnen Louis, Johnny und Cian am Waldrand in der Nähe einer großen Stadt. Das Haus hatte Trevor mit seinen eigenen Händen gebaut, was er gelegentlich gern betonte. Seine Frau Eva wünschte sich eigene Hühner. Die Familie hatte einen großen, wunderschönen Garten. Also baute Trevor dort einen Hühnerstall. Natürlich mit seinen eigenen Händen.“
„Auf einem alten, schrammeligen Hof, nicht weit vom Meer, lebt Kringel, ein kleines Schwein. Eigentlich lebt es ganz zufrieden. Bis an einem herrlichen Sommertag – zack! – Besuch von oben kommt. Lachmöwe! Lachmöwe landet neben Kringel und erzählt vom weißen Sand, vom großen blauen Meer, von Wellen und herrlich wildem Wind um den Schnabel.“
»Wisst ihr was?«, ruft Papa Maus, »heute geht’s zum Picknick raus! Durch die schöne Frühlingswelt wandern wir in Wald und Feld!« Dieses Picknick wird ein Hit. Alle helfen tüchtig mit. So viel Klöße wiegen schwer! »Papa, gib den Rucksack her!« Ringsherum im Frühlingswald froher Vogelruf erschallt.“ (S. 10-14)
„Oscar sitzt schon eine Weile im Hof und macht das, was er in letzter Zeit häufig macht – er langweilt sich. Er langweilt sich so sehr, dass es ihm vorkommt, als wäre die Zeit ein zäher Kaugummi, der sich immer mehr in die Länge zieht. Aber ihm fällt einfach nichts ein. Gar nichts. Kein Fitzelchen einer Idee.“
„Hallo, liebe Leseratten! Ich heiße Petra Fuchs und bin Kinderbuchautorin. Ich erfinde und schreibe Geschichten, aus denen Bücher gemacht werden. Oft fragen mich die Kinder, wie solch ein Bilderbuch eigentlich entsteht. Das wollt ihr auch gern wissen? Dann blättert doch einfach mal um.“
„Kennst du das riesige goldene Feld neben dem kleinen Wald, ganz in der Nähe deiner Straße? In genau diesem Feld wohnt, versteckt zwischen Halmen und Ähren, eine ganze Kolonie winziger, plüschiger Mäuse. Allen von ihnen sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Ihr goldbraunes Fell glänzt, ihrer Mäusebacken sind prall gefüllt, und sie trippeln elegant wie kleine Tänzerinnen durchs Feld. Ja, so sind sie wirklich alle – alle außer Atti und Georgia.“
„Schon mal was von Wellen mit Sturmfrisur gehört? Oder von Kröten, die auf Flöten tröten? Nein? Dann wird’s Zeit für diesen fröhlichen Gedichtband! Inspiriert vom fantasiereichen Reimkünstler James Krüss tummeln sich in jeder Menge Wortspielen, Quatschgedichten und Sprachspielereien allerlei tuschelnde Muscheln, Seesternschnuppen und bellende Rollmöpse.“
„Eigentlich war Fritzi wie alle anderen Ziegen – bis auf eine Kleinigkeit: Fritzi kannte keine Furcht! Die übrigen Ziegen konnten es kaum glauben: »Hast du nicht mal Angst vor der D-d-dunkelheit?« »Oder vor dem sch-sch-sch-recklichen Schrei der Eule?« »Nö, keine Spur!«, reif Fritzi. Ja, selbst der Gedanke an den wilden Wolf jagte der kleinen Ziege nicht den leisesten Schauder über den Rücken.“