Sandra Meyer (Hrsg.), Die besten Kinderwitze zum Lesenlernen
„Übersichtliche Leseeinheiten, farbige Sprechsilben sowie kurze Zeilen ermöglichen schnelle Lese-Erfolge und motivieren zum Weiterlesen. Die vielen Illustrationen bieten Lesepausen und unterstützen gleichzeitig das Textverständnis. Rätsel im Buch regen Gespräche über das Gelesene an.“ (S. 4)
Witze sind durch ihre Länge und ihren Humor prädestiniert für erste Leseversuche. Die erwartete Pointe motiviert die jungen Leseanfänger zum Weiterlesen und fordert dabei gleichzeitig das Textverständnis gezielt heraus.
„Wir Menschen streben stets danach, das Leben einfacher zu gestalten, und wir entwickeln Mittel zur Erforschung der Welt, damit wir sie besser verstehen und erklären können. Daraus ergeben sich die Geschichte der Wissenschaft und die größten Entdeckungen der Menschheit. Homo sapiens, unsere Art, lebt seit etwa 100 000 Jahren auf der Erde. Unsere jüngsten Vorfahren hatten fast den gleichen Körperbau und sahen uns sehr ähnlich, aber ihre Gedankenwelt war eine ganz andere.“ (S. 6)
„Oscar sitzt schon eine Weile im Hof und macht das, was er in letzter Zeit häufig macht – er langweilt sich. Er langweilt sich so sehr, dass es ihm vorkommt, als wäre die Zeit ein zäher Kaugummi, der sich immer mehr in die Länge zieht. Aber ihm fällt einfach nichts ein. Gar nichts. Kein Fitzelchen einer Idee.“
„Mina drückt den Turboantrieb fest, wischt die Klebereste an ihrer Jeans ab und nickt. »Fertig!« Die Flugmaschine ist perfekt: Raketenform, Goldglitzerstreifen und Spezialfunktionen. Vorne der Gegenwindschirm, hinten die Nachtbeleuchtung und innen die Knöpfe und Hebel für die Steuertechnik.“ (S. 7)
„»Hallo Leute, willkommen zurück in der Baker Street in Crazy London! Hier wohnen Detektiv-Genie Sherlock Holmes und ich, John Watson. Und schon wieder passiert etwas Seltsames …« Matsch »Jemand hat alte Schuhe vor unsere Tür gestellt, Sherlock Holmes!« »Korrekt Watson.« »Wem die wohl gehören?« »Einer Gärtnerin aus dem Dorf Little Rain im Dark Moor. Sie ist Linkshänderin. Und sie kommt gleich wieder.« »Häh!?«“
„Zwei Kinder werden im selben Krankenhaus geboren. Zwei Stimmchen schreien laut, dann schweigen sie. Ihre Herzen stocken. Ihre Lungen bleiben leer. Menschen rennen, Maschinen piepen. Eltern schreien. Nach einer Ewigkeit strömt neue Luft in ihre Lungen. Zwei Herzchen schlagen. Vor Freude schluchzen die Eltern. Alles ist gut gegangen. Wäre da nicht … Wäre da nicht ein Riss im Universum, der nun von einer Welt zur anderen führt.“ (S. 7)
„Hallo, liebe Leseratten! Ich heiße Petra Fuchs und bin Kinderbuchautorin. Ich erfinde und schreibe Geschichten, aus denen Bücher gemacht werden. Oft fragen mich die Kinder, wie solch ein Bilderbuch eigentlich entsteht. Das wollt ihr auch gern wissen? Dann blättert doch einfach mal um.“
„Es war früher Nachmittag, als Herr Fuchs mit einem ganzen Mülleimer voller verstaubter Ideen aus dem Keller kletterte, die Haustür öffnete und alles in die Tonne kippte. Bevor er mit dem Schreiben eines neuen Buches begann, konnte es nicht schaden, ein bisschen aufzuräumen.“ (S. 8)
„Kennst du das riesige goldene Feld neben dem kleinen Wald, ganz in der Nähe deiner Straße? In genau diesem Feld wohnt, versteckt zwischen Halmen und Ähren, eine ganze Kolonie winziger, plüschiger Mäuse. Allen von ihnen sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Ihr goldbraunes Fell glänzt, ihrer Mäusebacken sind prall gefüllt, und sie trippeln elegant wie kleine Tänzerinnen durchs Feld. Ja, so sind sie wirklich alle – alle außer Atti und Georgia.“
„Schon mal was von Wellen mit Sturmfrisur gehört? Oder von Kröten, die auf Flöten tröten? Nein? Dann wird’s Zeit für diesen fröhlichen Gedichtband! Inspiriert vom fantasiereichen Reimkünstler James Krüss tummeln sich in jeder Menge Wortspielen, Quatschgedichten und Sprachspielereien allerlei tuschelnde Muscheln, Seesternschnuppen und bellende Rollmöpse.“