Beziehung

Arnhild Kantelhardt, Funken in den Augen, Rosinen im Kopf

andreas.markt-huter - 30.03.2013

„Es ist zum Verzweifeln. Aber wer nie an der Liebe verzweifelte, weiß nicht, was sie ist. Kinder brauchen viel davon. Manche sagen, sie sei weich und kuschelig, andere halten sie für ein Stacheltier. Und beide haben recht. So einfach ist das.“ (7)

„Funken in den Augen, Rosinen im Kopf“ ist eine wunderschöne Sammlung von Erzählungen und Gedichten großer Schriftstellerinnen und Schriftsteller über die Liebe, in all ihren Facetten und Erscheinungen.

Markus Majowski, Modjo und Mütze

andreas.markt-huter - 28.03.2013

„Feuerfunken auf dem Kopf? Das ist ja mal ein Ding! Warte mal!“ Modjo kommt näher und blickt auf die Kopfhaut von Rocco. „Nee, alles frisch und heile! Aber weißt du was? Ich glaube, uns steht heute ein großes Abenteuer bevor – eines, das mit Funken zu tun haben könnte!“ (19)

Rocco Modjovich lebt mit seinem Vater auf einem Fischerboot. Seine Mutter Gina ist erst vor kurzem bei einem Eisenbahnunglück ums Leben gekommen. Seine ältere Schwester Sarah lebt bei den Großeltern in Spanien, während Rocco und sein Vater Modjo in Hamburg geblieben sind.

Rachel Hartman, Serafina – Das Königreich der Drachen

andreas.markt-huter - 26.03.2013

„Gebt ihr Menschen die Gefühle mit eurem Blut weiter, von Mutter zu Kind, so wie wir Drachen unsere Erinnerungen weitergeben? Vererbt ihr eure Ängste? Nur so lässt sich erklären, dass sie so lange erhalten blieben – oder warum ihr sie nicht schon längst ausgemerzt habt“, sagte Eskar. (33)

Serafina Dombegh erhält aufgrund ihrer außergewöhnlichen musikalischen Begabung eine Anstellung als Gehilfin des Hofkomponisten am Königshof von Goredd. Ihr Vater, Anwalt im Dienste der Königin, ist nicht begeistert davon, dass seine Tochter an den Hof zieht, ist sie doch von einem Geheimnis umgeben, das auf ihre Mutter zurück geht, die bei ihrer Geburt gestorben war. Unterrichtet wurde Serafina vom Gelehrten Orma, dem geheimnisvollen Bruder ihrer Mutter.

Ursula Kirchberg, Bogomil

andreas.markt-huter - 23.03.2013

Musik und die bildenden Künste verbinden Menschen über alle Sprachbarrieren hinweg, eröffnen Bekanntschaften und Freundschaften und regen zum gemeinsamen Nachdenken und Fantasieren ein.

Fantasie, Einfühlungsvermögen und gute Beobachtungsgabe sind wohl die wichtigsten Eigenschaften welche die jungen Leserinnen und Leser beim Betrachten des „Bilderbuches ganz ohne Text“ mitbringen sollten. Denn zum Entdecken gibt es viel in den bunten und großflächigen Kreidezeichnungen, welche die Geschichte von Fridolin erzählen, einem jüngeren Mann, der sich den Traum vom eigenen Auto zu erfüllen sucht.

Alice Gabathuler, Matchbox Boy

andreas.markt-huter - 19.03.2013

„In meiner Geschichte soll der Böse drankommen. Darum geht es doch, oder? Am Ende wird der Böse verhaftet oder erschossen. Auf jeden Fall kommt er dran. Vielleicht denkt Gott noch darüber nach, wer hier der Böse ist.“ (39)

Die Leser steigen gleich mitten in das Finale des Psychothrillers ein und erleben die Icherzählerin Jori an das Sprungbrett eines Swimmingpools angekettet. Ihr Entführer hat auf einer Gratisseite für Blogger einen Abstimmungsbereich eingerichtet, mit dessen Hilfe die Teilnehmer entscheiden können, was mit ihr passieren soll

Saskia Hula, Eine Herde für Kringelchen

andreas.markt-huter - 09.03.2013

„Am nächsten Morgen sagte Kringelchen: „Ich glaube, drei ist eine sehr dumme Zahl.“ Löwe und Maus schauten erstaunt auf. „Wieso denn das?“ „Weil immer einer übrig bleibt“, erklärte Kringelschen.“ (33)

Löwe, Maus und Kringelchen das Schaf leben auf dem Müllplatz und genießen ihr Frühstück an einem wunderschönen Tag. Löwe ist besonders gut gelaunt und freut sich über alles. Nur Kringelchen ist ein wenig unzufrieden und wünscht sich, dass ihn seine Herde endlich abholen kommt. Maus ist davon gar nicht erfreut: „Wozu brauchst du deine Herde. Du hast doch uns!“

Elisabeth Herrmann, Schattengrund

andreas.markt-huter - 07.03.2013

Nico schloss die Augen. Erinnere dich. Denk nach! Es ist wichtig! Was hat sie gemalt? Warum wollte Kiana, dass ich wiederkomme? Sie hat mich geliebt. Sie hat all die Jahre keinen Kontakt aufgenommen, um mich zu schützen. Aber sie wollte, dass ich wiederkomme. Sie wollte … Nico riss die Augen auf. Sie wollte, dass ich noch einmal in den alten Stollen gehe. (172)

Kurz vor ihrem 18. Geburtstag erfährt Nico, dass sie von ihrer Großtante Kiana in ihrem Testament bedacht worden war. Zunächst erhält sie einen Besen, eine halbe Postkarte und einen Stein mit der Bemerkung: „Diese drei Dinge vermache ich meiner Großnichte Nicola Wagner zum weißen Gebrauch.“ (12)

Annette Neubauer, So was von fies!

andreas.markt-huter - 05.03.2013

„Es gibt einen wichtigen Grundsatz in der Rechtsprechung: Niemand muss beweisen, dass er unschuldig ist“, erklärt Thomas weiter. „Das heißt: Jemand ist so lange unschuldig, bis andere seine Schuld beweisen, nicht umgekehrt.“ (38)

Sven kommt aus armen Verhältnissen, beide Eltern gehen zur Arbeit, während er immer wieder auf seine kleinen Geschwister aufpassen muss. Er ist der klare Außenseiter der Klasse, für den sich niemand interessiert und mit dem keiner was zu tun haben will. Vor allem Paul, Finn und Kärim haben es auf Seven abgesehen und verlangen von ihm, sie bei der nächsten Schularbeit in Mathematik abschreiben zu lassen. Als eines Tages Lauras Handy aus ihrer Tasche verschwindet, fällt der Verdacht sofort auf Sven.

Ingo Siegner, Der kleine Drache Kokosnuss kommt in die Schule

andreas.markt-huter - 28.02.2013

„Wir Feuerdrachen sind viel zu schlau, um uns auffressen zu lassen! Und weißt du auch, warum wir so schlau sind? Weil wir nämlich in die Schulen gehen. Ich gehe auch zur Schule, und zwar ab heute!“

Der kleine Drache Kokosnuss ist ganz aufgeregt. Sein erster Schultag steht vor der Tür. Seine ganze Familie begleitet ihn in die Schule und er selbst trägt eine riesige Drachen-Schultüte, auf die er sich am meisten gefreut hat. Vor lauter Aufregung muss Kokosnuss dauernd pinkeln und als er sich gerade wieder einmal hinter einem Busch erleichtern will, ist der Busch besetzt.

Tineke van der Stelt, Api lernt schwimmen

andreas.markt-huter - 21.02.2013

„Am Abend kann Api nicht einschlafen. Wenn Dachs allein am See ist, lernt er vielleicht einen neuen Freund kennen. Einen der gerne mit ihm zum See geht. Dann braucht Dachs ihn nicht mehr.“

Eines Nachts träumt das kleine Äffchen davon, dass er in den See springt und ans andere Ufer schwimmt. Bis er aufwacht und bemerkt, dass er das alles nur geträumt hat. Der Traum scheint dem Äffchen aber so wirklich, dass er ganz darauf vergisst, dass er in Wirklichkeit gar nicht schwimmen kann.