David Litchfield, Der Bär am Klavier
„Eines Tages fand ein Bärenjunge im Wald etwas, was er noch nie zuvor gesehen hatte. »Was ist das für ein merkwürdiges Ding?«, fragte er sich. Vorsichtig berührte er es mit seinen tapsigen Pfoten. »PLONK!« Das merkwürdige Ding machte ein schreckliches Geräusch.“
Ein kleiner Bär entdeckt eines Tages im Wald plötzlich einen merkwürdigen großen kastenartigen Gegenstand, mit dem er zunächst nichts anzufangen weiß. Als er die Tasten des Pianos drückt, erschrickt er vor den merkwürdigen Geräuschen, die das Ding von sich gibt.
„In dieser Zauberschule wirst du einiges über die Welt um uns herum und ihre Magie erfahren. Diese Magie gilt es zu entdecken. Als Zauberinnen und Zauberer interessieren uns Stoffe und ihre Umwandlung. […] Auf diesen Seiten findest du viele Anleitungen zu magischen Experimenten und die Erklärungen, was dabei jeweils genau abläuft.“ (S. 2)
„Vollmondnächte waren eine große Sache. Denn dann musste jeder Wolf – vom kleinsten bis zum größten – dem Mond ein Lied vorsingen. Das war ihre Art, um Glück bei der Jagd zu bitten. Grauschnauz beschloss, zum Waldrand zu gehen, weg von seinem Rudel. Er wusste, dass das nicht in Ordnung war. Aber es fiel ihm einfach schwer, zu singen, wenn zwei Dutzend Wölfe neben ihm heulten.“
„a … wie anziehen: alles anziehen / langsam anziehen / warm anziehen / andere anziehen / super-cool allein anziehen / nix anziehen / elegant anziehen / falsch herum anziehen / bunt anziehen“
„Das ist Kalle. Doch Lola sagt Alle. Lola sagt auch Mama. Und Papa und Pipi, das ist ihr Pinguin. Und Nee. Nee sagt sie am liebsten. »Jetzt geht’s in Bett, Lolakind«, sagt Papa und hebt sie hoch in die Luft. »Nee«, ruft Lola. »Doch«, sagt Papa.“
„Emma Woodhouse, hübsch, klug und reich, mit einem angenehmen Zuhause und von heiterem Gemüt, schien beinahe alles in sich zu vereinen, was das Leben einem Menschen an Gutem nur bieten kann; Fast einundzwanzig Jahre war sie nun schon auf dieser Welt und hatte in all der Zeit kaum je einmal Kummer oder Sorgen gekannt.“ (S. 7)
„Wir Menschen sehen uns oft als einzigartig an, doch unsere Knochen sind alles andere als einzigartig. Schaut man sich die Skelette von Tieren an, dann sieht man, dass die Knochen zahlreicher Arten unseren sehr ähnlich sind, wenn auch mal dünner oder dicker, kürzer oder länger. Das ist das Faszinierende an Tierskeletten: Es sind immer die gleichen Knochen, auch wenn sie immer ein bisschen anders aussehen.“ (S. 10)
„Der Winter war gekommen. Vielen Tieren war es zu kalt, deshalb verschliefen sie lieber. Nur ab und zu reckte sich aus dem Schnee ein Hasenohr empor oder ein Eichhörnchenschwanz – und zog sich dann schleunigst ins kuschelige Versteck zurück. Auch der kleine Maulwurf hatte sich auf den Winter vorbereitet und jede Menge Vorräte zusammengetragen, damit er nirgendwo mehr hinmusste. Doch neugierig war er schon: Wie sah dieser Winter eigentlich aus?“ (S. 2)
„In einer Turmruine, mitten in einem großen Wad, lebte einmal eine Eulenfamilie. Sie bestand aus Vater und Mutter Eule und drei kleinen Eulenkindern. Die Euleneltern waren sehr stolz auf die drei Jungen, und sie wünschten sich, dass alle drei einmal sehr kluge und weise Eulen werden würden. Sie brachten ihren Kindern das beste Futter, das sie finden konnten, und zogen sie mit viel Liebe und Sorgfalt auf.“ (S. 9)
„An diesem Morgen wacht der Weihnachtsmann sehr früh und sehr vergnügt auf: Die schönste Zeit des Jahres ist gekommen! Vollbepackt mit Geschenken wird er heute Abend zu den Kindern auf der ganzen Welt fliegen. »Ho ho ho! Wie die Luft nach Lebkuchen, Schnee und Tannennadeln duftet … Heute ist der große Tag!« »Beeil dich lieber Weihnachtsmann, zieh dich an!« »Meine Strümpfe, meine Stiefel,, mein Gürtel, alles liegt bereit. Aber … Sapperlot! Wo ist meine Mütze?«“