Katie Bernet, Beth is dead
„Am Neujahrsmorgen liegt Beth nicht in ihrem Bett. Ich werfe im Vorübergehen vom Flur aus einen Blick ins Zimmer und mir bleibt kurz das Herz stehen. Sonnenlicht fällt auf ihr Kissen, Staub tanzt in der Luft. Normalerweise sollte Beth um diese Zeit in ihre Steppdecke gekuschelt friedlich schlummern, aber da ist nur eine Delle in der Matratze. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen und atme auf, als ich sehe, dass Amy auch nicht da ist. Oben im Stockbett liegt bloß ihre zerwühlte Decke.“ (S. 7)
Als sich die beiden Schwestern Jo und Amy auf die Suche nach ihrer Schwester Beth machen, finden sie diese zu ihrem Entsetzen tot im Schnee. Als klar ist, dass sie ermordet worden ist, macht sie die Polizei auf die Suche nach dem Täter. Bald schon kommen zahlreiche Geheimnisse ans Licht und alle Personen aus Beths Umfeld geraten unter Verdacht.
„Eine mittelmäßige Hexe. Sie wäre beleidigt gewesen, hätte es nicht gestimmt. Sie konnte mit einem Fingerschnipsen ihren Kaffee aufwärmen und ihren Schatten bitten, den Mantel zu holen. An einem guten Tag brachte sie auch ein Feuerwerk zustande oder zwei. Wohnzimmertricks. Würde sie gewinnen, würde sie eine richtige Hexe werden wie die aus den alten Märchen.“ (S. 10)
„»Hallo Leute, willkommen zurück in der Baker Street in Crazy London! Hier wohnen Detektiv-Genie Sherlock Holmes und ich, John Watson. Und schon wieder passiert etwas Seltsames …« Matsch »Jemand hat alte Schuhe vor unsere Tür gestellt, Sherlock Holmes!« »Korrekt Watson.« »Wem die wohl gehören?« »Einer Gärtnerin aus dem Dorf Little Rain im Dark Moor. Sie ist Linkshänderin. Und sie kommt gleich wieder.« »Häh!?«“
„In einem Darkly ist nichts zufällig, unabsichtlich oder schludrig. Ein Darkly ist eine schwarze Feuerlilie, ebenso magisch wie gefährlich. Es ist der Geheimclub am Ende einer dunklen Gasse, den man nur erreicht, indem man vorgestern schwachen Fußspuren auf einem verschlossenen Friedhof folgt. Eine furchterregende, wechselhafte Welt voll Fremder und Verbündeter, Geister und Dämonen, voll sanfter Hügel umhüllt von Nebel, aus dem sich alles schälen kann.“ (S. 13 f)
„Das Tierkommando ist eine streng geheime Superheldenorganisation, die Verbrechen bekämpft. In dieser Geschichte hilfst due Superhörnchen, ein böses Genie zu besiegen. Unterstütze Superhörnchen, in dem du die Rätsel in diesem Buch löst! Schau dir die Bilder aufmerksam an und achte stets auf die Hinweise.“ (S. 10)
„Den Blick fest auf den Horizont geheftet, macht Mika einige weitere Schritte. Wenn sie jetzt ausgleitet, kann sie sich nirgends festhalten, sie würde einfach das Blech hinunterrutschen und auf die Straße stürzen. Wenn sie Glück hätte und mit den Füßen zuerst aufkäme, würde sie vielleicht überleben. Aber wahrscheinlich wäre sie sofort tot. Das Gefühl von Freiheit lässt ihr das Blut in den Adern rauschen.“ (S. 5)
„An welcher Stelle hatte ich mich verkalkuliert, sodass es mich jetzt vielleicht mein Leben kostete? Es hatte wohl alles vor einem Monat begonnen mit diesem verheerenden Brief. Ich hätte einfach niemals die Aufforderung des Schreibers befolgen dürfen und doch war es mir so leichtgefallen, der Angst nachzugeben. Weil ich schwächer war, als ich es mir bis heute eingestehen konnte.
„Nick stand in der voll besetzten U-Bahn, als ihm zum ersten Mal dämmerte, dass etwas nicht stimmte. Sein Handy hatte mehrmals vibriert, als würde jemand anrufen. Die Nummer auf dem Display sah allerdings merkwürdig aus: 22032. Das konnte keine Telefonnummer sein. Er überlegte kurz ranzugehen, aus reiner Neugier. Doch noch bevor er eine Entscheidung treffen konnte, brach der Anruf ab. (S.
„Damit fing alles an – mit einem bloßen Geruch. Kennt jemand dieses Wort? Ich habe es von Akilah Jones gelernt. Akilah, Akilah, Akilah … Zum ersten Mal sah ich sie in Französisch in der Neunten. Sie konjugierte sich damals mit ihrem ersten unregelmäßigen Verb die Seele aus dem Leib und trug einen weichen gelben Pullover, als mir klar wurde, dass ich in sie verliebt war.“ (S. 13)
„In der Nacht, in der die Uhren zurückgestellt wurden, stieg Isaac Turner zu Big Ben hinauf, um seinem Vater dabei zuzuschauen, wie er die Zeit anhielt. Es gab dreihundertvierunddreißig Stufen im Inneren des Elizabeth Tower und als Isaac über das Geländer schaute, schien sich die Wendeltreppe unter ihm wie ein Teleskop in die Tiefe zu ziehen. Sofort wurde ihm schwindlig.“ (S. 9)