Roman

Jean-Claud van Rijckeghem / Pat van Beirs, Galgenmädchen

andreas.markt-huter - 28.09.2015

„Mein Leben begann mit einem Wagen und einer Reise durch ein Land voller Wasser, Westwind und Regenböen. Das Land war so flach wie ein Pfannenkuchen und unsere Kutsche, gezogen von vier Pferden, holperte und polterte über den morastigen Sandweg.“ (26)

Gitte ist die Tochter von Rosse, flämisches Schankmädchen und Hure, und dem spanischen Herzog von Almendraje. Mit fünf Jahren wird das Mädchen von ihrer Mutter in einem Waisenhaus in Antwerpen abgegeben, wo sie streng calvinistisch erzogen wird. Lediglich eine Muschel mit dem Wappen ihres Vaters verweist auf ihre Herkunft. Gitte schwört sich, eines Tages nach Spanien zu gehen, um sich ihrem Vater vorzustellen.

Heike E. Schmidt, Tausend Mal gedenk ich dein

andreas.markt-huter - 24.08.2015

„Manchmal gibt es Tage, die sind hell und leicht wie ein Sommermorgen. Du wachst auf, die Sonne malt zartgelbe Kringel auf die Tapete, und du weißt, das wird ein guter Tag. Aber dann, ganz plötzlich, verwandelt er sich in etwas Graues, Zähes, das an dir zieht wie ein schweres Gewicht und dich mit sich in die Tiefe reißt.“ (7)

Die 15-jährigen Nelly fällt es nicht leicht Bekanntschaften zu schließen und so ist sie überglücklich, in Pina eine beste Freundin gefunden zu haben. Als mit Jule eine neue Schülerin in ihre Klasse kommt, beginnen sich die Ereignisse plötzlich zu überschlagen. Merkwürdige Unfälle ereignen sich und plötzlich gerät ausgerechnet Nelly bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern immer stärker unter Verdacht, mit den Ereignissen in Verbindung zu stehen.

Sabine Städing, Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt

andreas.markt-huter - 08.07.2015

„Nie und nimmer würde Petronella tatenlos zusehen, wie sich Menschen in der Mühle breitmachten. Menschen wie Gisbert Mühlstein und seine Frau. Menschen, die die alten Apfelbäume roden wollten, nur um einen freien Blick ins Tal zu bekommen.“ (12)

Petronella Apfelmus ist eine Hexe, aber eine ganz besondere Hexe, nämlich eine Apfelbaumhexe. Sie wohnt in ihrem Apfelhaus inmitten im verwilderten Garten eines alten Müllerhauses. Und so soll es auch bleiben, bis sie zu ihrem Schrecken erkennen muss, dass sich eine Familie für das alte Haus interessiert. Petronella Apfelmus ist fest entschlossen, das zu verhindern.

Emily Murdoch, Wenn ihr uns findet

andreas.markt-huter - 17.06.2015

„Mama sagt, egal wie arm die Leute sind, ob man zu den Habenden gehört oder zu denen, die nix haben, oder ob man seiner Mama auf den Stufen dazwischen das Kreuz bricht, die besten Sachen auf der Welt gibt’s fast für umsonst. Wie zum Beispiel das gleißende Morgenlicht, das wie Diamanten über die Wasseroberfläche unseres Flüsschens tanzt.“ (11)

Die vierzehnjährige Carey Blackburn wurde mit vier Jahren von ihrer drogenabhängigen Mutter Joelle entführt und lebt seit dieser Zeit mit ihrer Mutter und ihrer sechsjährigen Schwester Jenessa in einem alten verfallenen Wohnwagen im Obed River Nationalpark, den die beiden Kinder nach ihrem Lieblingsbuch Winnieh Puh „Hundert Morgen Wald“ nennen.

A.J. Hartley, Der Rat der Wächter

andreas.markt-huter - 10.06.2015

„Es zog den Jungen zum Tor, und nun erkannte Darwen das dicke, faserige Tentakel, das sich um die Taille des Jungen geschlungen hatte. Er zögerte, erfasste das Entsetzen des Jungen und suchte blitzschnell den Waldboden nach irgendetwas ab, das vielleicht als Waffe dienen konnte.“ (11)

Der elfjährige Darwen Arkwright lebt nach dem tragischen Unfalltod seiner Eltern bei seiner Tante Honoria in Atlanta, wo er in einem Einkaufszentrum auf den mysteriösen Mr. Peregrine trifft, der ihm einen Spiegel gibt, mit dem er in das geheimnisvolle Silbrica gelangen kann. Nach dem letzten Abenteuer, das er mit seinen besten Freunden Rich und Alexandra bestehen hat können, taucht der Torwächter Mr. Peregrine plötzlich an seiner Schule auf. Darwen ist klar, dass das nächste Abenteuer bereits auf ihn wartet.

Colleen Hoover, Hope Forever

andreas.markt-huter - 08.05.2015

„Schwer atmend sehe ich mich im Zimmer um, bis mein Blick auf das Mädchen fällt, das ich nicht mehr kenne. Wutentbrannt greife ich mir ein Kissen vom Bett und schleudere es gegen den Spiegel. Sie sieht mich an und schluchzt erbärmlich. Ihre Schwäche und ihre Tränen machen mich nur noch wütender.“ (7f)

Die siebzehnjährige Linden Sky Davis, von allen kurz Sky genannt, wächst bei ihrer Adoptivmutter Karen in überaus behüteten Verhältnissen auf. Zu Hause gibt es weder Fernsehen, noch Internet oder Handys und auch um die schulische Ausbildung hat sich Karen gekümmert, mit der sie eine enge, von Vertrauen geprägte Beziehung verbindet. Als Sky auf Drängen ihrer besten Freundin Six beschließt, die örtliche Highschool zu besuchen, ahnt sie nicht, dass ihr bisheriges Leben in den kommenden zwei Monaten radikal auf den Kopf gestellt wird.

Eva Siegmund, LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

andreas.markt-huter - 08.04.2015

„Wir, die Überlebenden des Dritten Weltkrieges, haben uns im Bewusstsein der historischen Bedeutung und der Verantwortung für alle Menschen am heutigen Tag versammelt, um die verbleibenden Staaten aufzulösen und eine neue Gesellschaft zu erschaffen.“ (5)

Im Mittelpunkt der neuen Gesellschaft, die sich Unionsstaat des Lichts nennt, steht das Streben nach Wissen, welches durch das Licht symbolisiert wird. Alles was sich durch Vernunft und die Wissenschaft nicht erklären lässt, erregt die Aufmerksamkeit der neuen Hüter der Gesellschaft und wird als Gefahr für die bestehende Ordnung betrachtet.

Kai Aline Hula, Windmädchen

andreas.markt-huter - 19.03.2015

„Ich verschwand an jenem Sonntag, an dem mein Bruder achtzehn wurde. Eigentlich begann der Tag ganz gut. Als ich die Treppe hinunter ging, roch es nach Kaffee und ein bisschen nach angebrannten Semmeln.“ (5)

Gerade war Kara noch am Frühstückstisch, hat mit ihren Eltern und ihrem Bruder Rafael, der seinen achtzehnten Geburtstag feiert, gescherzt. Als sie in ihr Zimmer geht, um die Konzertkarte, ihr Geburtstagsgeschenk für ihren Bruder, zu verstecken, verschwindet sie.

James Frey, Endgame - Die Auserwählten

andreas.markt-huter - 07.02.2015

„Ihr seid die glücklichen Verlierer und die unglücklichen Gewinner. Ihr seid das Publikum bei einem Spiel, das über euer Schicksal entscheidet. Wir sind die Spieler. Eure Spieler. Wir müssen spielen. Wir müssen älter als 13 und jünger als 20 sein. So lautet die Regal, und so war es schon immer.“ (11f)

Seit tausenden von Jahren werden die Mitglieder aus zwölf weltweit verteilten Klans auf das große Endspiel vorbereitet, um sich für den großen Endkampf zu rüsten, wie er in der großen Prophezeiung verkündet worden ist. Nur die Mitglieder dieser Klans wissen davon, dass mit dem Ausgang des „Endgames“ auf Leben und Tod, das Schicksal der gesamten Menschheit verknüpft ist.

Benjamin Alire Saenz, Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

andreas.markt-huter - 31.01.2015

„An einem Sommerabend schlief ich ein und wünschte mir, dass die Welt beim Aufwachen eine andere wäre. Als ich am Morgen die Augen aufmachte, war die Welt noch dieselbe.“ (8)

Wir schreiben das Jahr 1987, der mexikanisch stämmige Aristoteles Mendoza ist fünfzehn Jahre und steckt mitten einer tiefen Identitätskrise. Er ist ein Einzelgänger, dem es schwer fällt Freunde zu gewinnen. Vor allem aber leidet er unter der Verschlossenheit seines Vaters, ein Briefträger und Ex-Marine aus dem Vietnamkrieg, sowie unter der Tatsache, dass sein großer Bruder im Gefängnis ist und weder sein Vater noch seine Mutter über ihn sprechen.