Tessa Rath, Die schönsten Wimmelmärchen der Brüder Grimm
Die Märchen der Gebrüder Grimm gehören zum literarischen Frühprogramm bereits für die kleinsten Kinder. Tessa Raths Wimmelbuch zu den Märchen der Gebrüder Grimm lädt ein zu einer Entdeckungsreise in eine abenteuerliche Märchenwelt.
Auf jeder Seite des farbenprächtigen und großformatigen Wimmelbuches lassen sich Geschichten erkennen und Figuren aus der berühmten grimmschen Märchenwelt entdecken.
„»Hallo! Ich bin Mia, die kleine Honigbiene. Möchtest du wissen, wie ich meinen Tag verbringe? Komm, ich zeige es dir!«“ (S. 4)
„Jeden Morgen, wenn die Sonne über dem Wald aufgeht, öffnet Doktor Maus das alte Scheunentor und hängt sorgfältig sein Schild auf: »Sprechstunde von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang«.“
„Über ein Jahr war es nun her, dass die Geschwister Alex und Conner Bailey das größte Geheimnis ihrer Familie aufgedeckt hatten. Als ihre Großmutter den beiden ein altes Geschichtenbuch geschenkt hatte, hätten die Kinder niemals erwartet, dass dieses Buch sie auf magische Weise in die Märchenwelt befördern würde …“ (S. 25)
„Nemi überlegte schon, ob sie aufstehen solle und den Löwenzahn betrachten, der wundersamerweise aus dem Rinnstein wuchs, als in ihre Rücken – hinter der Bushaltestelle, im Wald, plötzlich ein Rufen laut wurde. »Heh!«, rief es. »Heh!«, rief es aus dem Wald.“ (S. 7)
„»Wir brechen am Morgen nach London auf«, sagte der Doktor. »Wenn du mitkommst und dich bis zur Ankunft um die Bärin kümmerst, gebe ich dir, was du begehrst, sofern es in meiner Macht steht.«“ (S. 37)
„Aber natürlich geht es in dieser Geschichte nicht um den Wald. Vielmehr geht es um die seltsamen Gestalten, die der Wald beherbergt. Edith zum Beispiel. Aber zuerst muss ich von der Räuberbande erzählen, die sich in dem Wald in ihrer finsteren Räuberhöhle niedergelassen hat. Niemand weiß, wo sich diese Räuberhöhle befindet, was nicht sehr verwunderlich ist, weil sich ja nicht einmal sagen lässt, wo dieser Wald genau ist. (S. 7)
„Die Reise nach Meilenstein war die erste Expedition von der Erde in ein anderes Sonnensystem. Die Reise war so lang, die Crew einen Teil davon im Kälteschlaf verbringen musste, um Vorräte wie Wasser und Nahrung zu sparen.“ (S. 12)
„Am Himmel waren keine Sterne mehr. Da stand Herr Schnettelbeck nun und glotzte dumm. »Was ist denn da passiert?«, murmelte er und kratzte sich am Kopf. »Seit wann sind die Sterne weg?« Und er kratzte sich und kratzte sich, aber egal wo er sich kratzte – er konnte sich nicht erinnern, wann er die Sterne das letzte Mal gesehen hatte.“ (S. 8)
„»Das klingt nicht gut«, sagte Herr Locke besorgt. »Nein, das klingt gar nicht gut.« »Was meinen Sie?«, fragte Nickel. »Dass der Herd an war?« »Alles«, sagte Herr Locke. »Alle Indizien sprechen dafür, dass Frau Perle gestern Abend zwischen sechs Uhr und sechs Uhr dreißig auf dem Weg zum Bäcker etwas völlig Unerwartetes zugestoßen ist.« (S. 35)