Christoph W. Bauer, Der Buchdrucker der Medici
Eine aufregende Erzählung tut letztlich nichts anderes, als etwas scheinbar Bekanntes von vorne in abenteuerlich selbstverständlicher Form neu zu erzählen.
Christoph W. Bauer ist mittlerweile zum erzählenden Gewissen der Stadt Innsbruck geworden. In seiner aktuellen Erzählung geht er der Frage nach, wie die Buchdruckerkunst nach Innsbruck gekommen ist und was sie dort bewirkt hart.
Es gibt Romane, die halten den Erzähl-Atem zuerst lange breit und flach, damit dann die Spannungskurve umso heftiger nach oben schnellen kann.
Sprichwörter begleiten uns unauffällig durch den Alltag, manche sind so was von allgemeingültig geworden, dass wir gar nicht mehr auf die Idee kommen, dass sie vielleicht gar nicht stimmen und verlogen sind.
Seit der Krieg-vom-Zaun-Brecher Bush in der Präsidenten-Pension verschwunden ist, ist der Weltgeschichte ein großes Ärgernis abhanden gekommen, dementsprechend ruhig ist es auch um den Kriegsschauplatz Iran geworden.
Eine Aufgabe der Wissenschaft besteht darin, alles, und sei es noch so verrückt, zu erforschen. Und umgekehrt erhalten die trivialsten Angelegenheiten einen fundamentalen Sinn, wenn sich die Wissenschaft damit beschäftigt hat.
Wer kennt nicht das Gefühl, am Morgen mit einer verrückten Geschichte im Kopf aufzuwachen und zu überlegen: Spinn ich oder ist da etwas dran?
Haben Zeugungsversuche im Weltraum Auswirkungen auf die Erde? - Bei Alek Popov gewiss! Je absurder nämlich die Geschichten angelegt sind, umso mehr erfahren wir über die sogenannte logische, rechtwinklige Realität.
Die Maus ist mittlerweile zu einem Epochenwort geworden. Während die Älteren noch an das kleine Nagetier aus dem Keller denken, denken die Jüngeren ausschließlich an dieses kleine Ding, das elegant in der Hand liegt und den Curser auf dem Bildschirm bewegt.
Aktuelle Gegenwartsliteratur kommentiert man am besten dadurch, dass man sie veröffentlicht und zur Diskussion stellt. In der Serie Zeichensetzung.