Karen Foxlee, Ophelia und das Geheimnis des magischen Museums
„»Wer hält dich hier fest?«, fragte Ophelia. »Ich bin ein Gefangener Ihrer Majestät, der Schneekönigin«, sagte der Junge. »Ich glaube aber nicht an Schneeköniginnen.« »Glaubst du an Zauberschwerter?« »Na ja …«, sagte Ophelia. Sie wollte nicht unhöflich klingen. »Große magische Uhus? Kummervögel?« (19)
Die 11-jährige Ophelia Jane Worthington-Whittard und ihre 16-jährige Schwester Alice begleiten ihren Vater Malcom, einen international anerkannte Experten für Schwerter ins Museum, wo er eine große Weihnachtsaustellung zum Thema „Schwerter in der Weltgeschichte“ vorbereiten soll. Während ihr Vater beschäftigt ist, macht sich Ophelia auf Entdeckungsreise durch das Museum. In einem abgelegenen Raum entdeckt sie eine kleine Tür. Als sie durchs Schlüsselloch blickt, schaut ihr jemand direkt ins Auge.
„Er kann sich an den Knall erinnern. Mein Gott, wie hat das geknallt. Wie lange ist das jetzt her? Wenn das Herz die Zeit gestoppt hat, dann hat es eine Pause eingelegt. Er hat nur keine Ahnung wie lange. Eine Minute? Einen Tag?“ (90)
„»Wie komm ich von hier nach Palermo?«, frag ich. Hinterm Schalter sitzt eine Frau. Die tippt etwas in ihren Computer. Ich knibbel aufgeregt an meiner Geldrolle rum. »Die nächste Möglichkeit wäre um 14 Uhr 49 nach München, Gleis drei. Dann umsteigen in den Nachtzug nach Rom. Der ist morgen früh um 9 Uhr 25 da. Eine Stunde später Abfahrt nach Palermo.«“ (5)
„»Papa, warum guckst du so?«, fragt Billy eines Morgens. »Weil neben uns ein Bandit eingezogen ist«, antwortet sein Papa. »Ein Bandit der übelsten Sorte. Einer, der arme Leute beklaut.« »Willst du ihn verjagen?«, fragt Billy. »Das würde ich sehr gern tun«, brummt sein Papa.“ (2)
„Ein Frosch im roten Gehrock hockte auf dem Rücken des Drachen. Es war Frodolin Federkiel. Wir hatten uns bei meiner ersten Reise in Königreich Fantasia kennengelernt. Er hielt mich offenbar für einen Ritter, obwohl ich ihn schon so oft verbessert hatte! Doch warum war er hergekommen? Warum“ (31)
„Ich starre auf das metallene Abflussgitter in der Mitte des Betonbodens. Es war das Erste, was mir ins Auge sprang, als sie mich in die Zelle sperrten, und seither habe ich kaum wieder weggeschaut.“ (9)
„»Alles, was sie hatten, war geborgt. Sie besaßen nichts Eigenes. Trotzdem, sagte mein Bruder waren sie empfindlich und eitel und glaubten, ihnen gehöre die ganze Welt.« »Wie meinst du das?« »Sie dachten die Menschen seien eigens dazu erfunden worden, die Schmutzarbeit zu machen, große Sklaven, die sie einfach benutzen konnten.«“ (S. 16)
Ein kleiner Junge spielt mit seinem Hund nahe einem Ferienhaus am Rande der Klippen und stürzt in die Tiefe ins Wasser. Als er wieder zu sich kommt, findet er sich in einer Welt dämonischer, schrecklicher Fabelwesen wieder.
„Alle drei Spiele sind alte, beliebte Kartenspiele, die in vielen verschiedenen Varianten in den Alpenländern und im Alpenvorland verbreitet sind. Sie gelten als gesellige, kurzweilige Spiele, weil das Reden und das Beraten zwischen den Spielern erlaubt, ja ein Wesensmerkmal ist.“ (8)
Es ist ein Missverständnis zu glauben, Jugendbücher seien schon deshalb beweglich, weil sich ja ständig die Jahrgänge der Jugendlichen an ihren Regalen vorbei bewegen. Gerade Jugendbücher müssen ständig upgedatet werden, weil sich vor allem die Jugendkultur extrem schnell ändert.