Theo Lawrence, Mystic City - Das gefangene Herz
„Aufständische Mystiker sind Gesetzlose. Sie sind gefährlich und müssen sofort gemeldet werden. Ich weiß das aus Tausenden von öffentlichen Bekanntmachungen. Aber … Dieser Mystiker hat mir gerade das Leben gerettet.“
Aria, die Tochter von John Rose, einem der mächtigsten Männer von Mystic City, der im Stile eines Mafia-Paten die halbe Stadt beherrscht, steht kurz vor ihrer Verlobung mit Thomas Foster. Die Fosters sind der zweite mächtige Clan der Stadt, die schon seit Generationen den Roses als Erzfeinde gegenüberstehen.
„Darum geht es nicht. Sondern darum, dass mit unserem neuen Nachbarn etwas ganz grob nicht stimmt. Ihr müsst ihn mal sehen! Richtig unheimlich schaut er aus.“ (8)
„Der Zauberer Barbeutzebutz, der plante einen Frühjahrsputz in seinem Zauberschloss. Wohin er blickte Schmutz, Gerüche, in Arbeitszimmer, Bad und Küche, bis hoch zum Dachgeschoss.“
„Er teilt das dunkle Meer mit seinem Körper und schreit sein Glück heraus. Im selben Moment fühlt er das nahe Unheil und verstummt, den Mund noch immer geöffnet. Seine regennassen Lippen. Die Zeit zieht sich zusammen wie versengende Haut.“ (12)
„Ich lächelte. Wie gut, dass Rübchen in den Zirkus wollte! Denn wenn das Schaf die Polizei nicht mag, wird es wohl jemand anderen brauchen, der ihm hilft, seinen Kassenwagen zurückzubekommen. Einen Detektiv. Wie erfreulich, denn ich bin ja Detektiv.“ (7)
„Eines Nachts fuhr durch den mondbeschienenen Glitzerschnee ein Schlitten. Auf dem saßen ein, zwei, nein … Zehn Tiere saßen auf dem Schlitten! Und das Rentier rief: „Jetzt geht’s los, das wird famos!“
„Die Gewinner dieser beiden Prüfungen werden den letzten Wettkampf austragen und die Chance bekommen, zum Ultimativen Drachenkrieger ernannt zu werden.“ (40)
„Aber ich schwieg. Bei Papa wurde ich immer sehr schnell still. Ich sammelte ganz allein meine Erinnerungen an die Ereignisse, ohne ihn. Wenn es so weiterging, überlegte ich, würde ich ein Astronaut werden, der sich eines Tages von ihm lösen und im Weltall verschwinden würde. Nichts, was ich erzählen wollte, war wichtig genug.“ (80)
„Es war einmal ein Kind, das Schokolade sehr liebte. Natürlich nicht nur dieses Kind, alle Kinder liebten Schokolade. Doch dieses Kind liebte sie mehr als andere Kinder.“ (3)
„Was geschieht mit einem Elf, an dem ein Schrat klebt?“ Das war Eiberts letzte Frage. Denn als auch sie unbeantwortet blieb, trat Wacholder aus dem Schatten des Kinderbaums. Einen Moment lang, während in Jannis‘ Ohren einen Art Holundersturm tobte, tuschelten der Haushofmeister und der Storch miteinander. (31)