Frida Nilsson, Hedvig! Das erste Schuljahr
„Hedvig wohnt nicht einmal am Ende der Welt. Sie wohnt dahinter.“ (7)
Hedvig ist sieben Jahre alt und soll schon bald die Schule besuchen. Dazu muss sie mit dem Bus in das kleine Dorf Hardemo fahren, weil ihr Haus selbst mit dem Fahrrad zu weit entfernt liegt. Ihr ist ziemlich langweilig und so freut sie sich schon über alles auf ihren ersten Schultag.
„Hach, ist das aufregend! Gleich singen sie das Geburtstagslied: Hoch soll er leben! Aber draußen war nichts zu hören. Nur das Gezwitscher der Vögel. Und das Rauschen des Windes in der hohen Tanne, die ihre Äste über Lattes Behausung ausbreitete.“
„Die Musik begann und wie durch ein Wunder verankerte sich mein Ohr im Klang. Ich hatte die Angst und all ihre Glätte gegen Wut eingetauscht. Mir würde keine einzige Note davonkommen. Ich schaffte meinen Einsatz punktgenau. Die Saiten fühlten sich rasiermesserscharf unter meinen Fingern an, aber der Schmerz hatte etwas Beruhigendes und spornte mich sogar noch an.“ (117)
„Jan sah zu der Plateosaurusherde, die am Horizont verschwand. ‚Wir müssen das Baby dazu bringen, der Herde zu folgen‘, sagte er. ‚Und zwar bevor die Geier angreifen‘.“ (46)
„Es gibt noch viele Wünsche, die der Zauberstab erfüllen kann. Falls ihr herausfindet, auf welchem Schulhof sich jener Baum befindet, dann geht sofort dorthin und sagt ihm euren Wunsch.“ (16)
Rätselsuchbilder erfreuen sich bei jung wie alt großer Beliebtheit und kaum eine Zeitung mit Unterhaltungsteil verzichtet auf sie. „Die Insel der 160 Fehler“ bietet eine Fülle an Suchbildern in allen Schwierigkeitsgraden.
„Ich war noch immer fassungslos: ein Jahr! Wie war das möglich? Ein ganzes Jahr meines Lebens war verschwunden. Mein 18. Geburtstag war vorübergegangen, und ich konnte mich nicht daran erinnern. Aber ich wollte mich erinnern, an irgendetwas.“ (163)
„Barbapapa kam in einem Garten zur Welt. Francois war gerade dabei, seine Blumen zu gießen. Francois und Barbapapa werden gleich gute Freunde. Die Mutter von Francois findet Barbapapa zu dich und zu groß. Er kann hier nicht bleiben.“ (6-9)
„Ich küsse keine Ritter, / denn die schmecken bitter. / Ich küss´ auch keine Drachen. / Nun kann ich wieder lachen!“ (22)
„Herr Lavendel hat eine Wäscheleine. Da hängen allerlei Dinge, die ihn an manch kleines und großes Erlebnis erinnern. Und jeden Tag kommt wieder etwas Neues dazu …“