Kinder- und Jugendbücher

Ute Krause, Verflixter Flaschengeist! - Ein gefährlicher Wunsch

andreas.markt-huter - 02.03.2023

ute krause, verflixter flaschengeist„Eigentlich war nur ein dummer Zufall schuld. Hätte Fanni nicht die ganze Milch ausgetrunken und den leeren Karton zurück in den Kühlschrank gestellt, wäre Anton Metzger nie am Samstagabend losgezogen, um noch Milch fürs Wochenende zu besorgen. […] Nie hätte er dort den Eckladen betreten, in dem die ganze Geschichte ihren Anfang nahm.“ (S. 9)

Für Anton Metzger beginnt die ganze Geschichte mit einem dummen Zufall. Weil seine Schwester Fanni die ganze Milch ausgetrunken hat, muss er am Samstagabend noch einmal einkaufen gehen. Nur mehr der kleine Laden an der Ecke hat geöffnet und als er die Milchflasche holt, entdeckt er eine merkwürdige kleine gold-blaue Flasche, aus der eine Stimme zu kommen scheint.

Martha Wirtenberger, Poly - Der achtsame Dino

andreas.markt-huter - 28.02.2023

martha wirtenberger, poly der achtsame dino„Poly war kein gewöhnlicher Dinosaurier-Junge. Er hatte eine Gabe, die andere Dinos nicht haben: Poly konnte nämlich fliegen. An diesem Tag saß Poly wieder unter seinem Lieblings-Baum im Garten seiner Eltern. Er dachte an die vielen anderen Tiere draußen in der Welt.“ (S. 6)

Poly liebt es die Welt zu erkunden und wünscht sich dazu einen guten Freund der ihn begleitet. Im gleichen Augenblick fällt der kleine Hamster Wolli aus den Ästen und freundet sich mit dem friedlichen jungen Dino an.

Tad Williams, Brüder des Windes

andreas.markt-huter - 25.02.2023

tad williams, brüder des windes„Ich unternehme es jetzt, die Geschichte meines Herrn Hakatri zu erzählen oder jedenfalls die Teile, die ich selbst miterlebt habe, doch noch ehe ich beginne, bin ich schon voller Zweifel. Ich kann die Geschichte meines Herrn nicht erzählen, ohne auch von mir zu berichten, aber ich bin nicht mehr der Pamon Kes, der so lange an seiner Seite gereist ist. Das, was uns widerfuhr, hat mich fast so verändert wie ihn, und ich erinnere mich kaum noch an den, der ich damals war.“ (S. 13)

Pamon Kes, aus dem Volk der Tinukeda’ya, ist der Waffenträger und treue Diener des Zida’ya-Prinzen, Hakatri. Als Kind von seinem Herrn auserwählt konnte er eine Stellung bekleiden, die noch keiner seines Volkes erreichen konnte. Ein unglücklicher und unüberlegter Schwur von Hakatris jüngerem Bruder Ineluki löst eine Katastrophe aus, die das Leben aller Beteiligten dramatisch verändern wird.

Roald Dahl, Hexen hexen

andreas.markt-huter - 23.02.2023

roald dahl, hexen hexen„In Märchen tragen Hexen immer alberne schwarze Hüte und schwarze Umhänge, und sie reiten auf Besenstielen. Aber das hier ist kein Märchen. Hier geht es um ECHTE HEXEN. Ihr erfahrt das Wichtigste, was ihr über ECHTE HEXEN wissen müsst. Also passt gut auf. Vergesst niemals, was jetzt kommt. ECHTE HEXEN tragen ganz normale Kleidung und sie sehen wie ganz normale Frauen aus.“ (S. 7)

Der Ich-Erzähler verrät den jungen Leserinnen und Lesern von einem unglaublichen Abenteuer, das er selbst als siebenjähriger Junge erlebt hat. Seine aus Norwegen stammenden Eltern sind mit ihm nach England gezogen und bei einem Autounfall verstorben. Seine Großmutter kümmert sich um ihn und ist bereit dem Wunsch der Eltern zu entsprechen und zum Jungen nach England zu ziehen.

Susanne Riha, Wildtiere in der Stadt

andreas.markt-huter - 21.02.2023

susanne riha, wildtiere in der stadt„Eine Zauneidechse sitzt auf der Mauer und lässt sich in der Abendsonne wärmen. Lautlos gleitet eine Eule heran. Der Fuchs, der hinter den Beeten des Gartens unter einer Holzbank liegt, lässt sich von dem großen Vogel nicht stören. Erst als er Schritte auf dem Kiesweg hinter der Kirche hört, kriecht er hervor und läuft davon.“

Wer mit wachen Augen durch die Stadt spaziert, kann an allen Ecken und Ende Tiere entdecken, die sich an die neuen Umweltbedingungen in der Stadt angepasst haben. Die Vielfalt der Tiere, die in einer Stadt gefunden werden kann, ist erstaunlich und reicht von kleinen Singvögeln bis zu großen Wildschweinen.

Antonio Iturbe u.a., Die Bibliothekarin von Auschwitz

andreas.markt-huter - 18.02.2023

antonio iturbe, die bibliothekarin von auschwitz„Sie war damals noch ein Kind, aber die Bücher waren für sie längst zu einem Fenster zur Welt geworden. Ein Fenster zur Welt und zu sich selbst. Ihre größte Angst im Prag der späten 1930er Jahre war, dass sie nicht genug Zeit für all die vielen Bücher haben würde. Ihr Name war Edita Adlerova. Aber alle nannten sie Dita. Und Bücher waren ihre Leben.“ (S. 3 f)

„Die Bibliothekarin von Auschwitz“ erzählt die Geschichte der 14-jährigen Edita Adlerova und ihrer Familie, die nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch die deutsche Wehrmacht aufgrund ihrer jüdische Herkunft aus dem öffentlichen Leben verbannt und schließlich im Konzentrationslager Auschwitz auf außergewöhnliche Weise gegen die Hölle des Lagerlebens kämpfen mussten.

Ben Miller, Der Junge, der die Welt verschwinden ließ

andreas.markt-huter - 16.02.2023

ben miller, der junge, der die welt verschwinden ließ„Geschichten handeln oft von guten Menschen, die etwas Schlechtes tun, und diese Geschichte ist keine Ausnahme. Der Held unserer Geschichte heißt Harrison, und das mit dem »Helden« meine ich tatsächlich ernst. Denn bevor es losgeht, will ich unbedingt eines klarstellen: Harrison hatte ein großes Herz.“ (S. 7)

Harrison ist ein liebenswerter Junge, der sich Gedanken über den Regenwald macht, seiner Mutter Frühstück ans Bett bringt und sein Spielzeug mit seiner kleinen Schwester teilt. Dabei hat er es in der Schule nicht leicht, obwohl er zu allen Kindern nett ist, weil der gemeine Fiesling Hector Broom es ganz speziell auf ihn abgesehen hat und keine Gelegenheit ungenützt lässt, Harrison zu mobben.

Julia Donaldson, Die Rüpelbande

andreas.markt-huter - 14.02.2023

julia donaldson, die rüpelbande„Der Troll, der Geist und die schreckliche Hex, / die waren so richtig gemein. / Sie baten um nichts und bedankten sich nie / und hatten drei Herzen aus Stein. / Sie waren gehässige Rüpel, die Hexe, der Geist und der Troll. / So widerlich rüpelig, schlimmer sogar: / Sie fanden das unheimlich toll!“

Drei schlimme und doch recht ungleiche Bösewichte schließen sich zusammen, um ihre Umgebung in Angst und Schrecken zu versetzen. Alle geraten in Panik und Angst und nichts scheint vor ihnen sicher zu sein, bis eines Tages ein kleines Mädchen auftaucht.

Ursula Poznanski, Eleria - Die Verschworenen

andreas.markt-huter - 11.02.2023

ursula poznanski, die verschworenen„Ein Windstoß fegt über die brüchige Mauer hinweg, die mein notdürftiges Versteck bildet. Quirin, der mehr Verständnis für Neugierde hat als jeder andere Mensch, den ich kenne, hat mir den Platz zugewiesen und verlässt sich darauf, dass ich stillhalte. Er weiß, dass ich weiß, wie wichtig es ist, unbemerkt zu bleiben. Offiziell bin ich, ist meine ganze Gruppe längst nicht mehr hier, sondern nach Westen weitergezogen.“ (S. 8)

Eleria, Aureljo, Tycho, Dantorian und Tomma nehmen Quirins Angebot an, nach Flemings Ermordung in seiner Stadt unter der Stadt zu leben. Fleming hat sich vor seinem Tod geweigert, für die Exekutoren nach Jordans Chronik zu suchen. Eleria vermutet, dass angebliche Verschwörung im Zusammenhang mit dem Buch stehen muss. Ihr gelingt es in Quirins Bibliothek ein paar Seiten aus Jordans Chronik zu entdecken.

Frida Nilsson, Sem und Mo im Land der Lindwürmer

andreas.markt-huter - 09.02.2023

frida nilsson, sem und mo im land der lindwürmer„Ich habe einen kleinen Bruder. Mortimer heißt er und er ist acht Jahre alt. Er hat weißblonde Haare und blaue Augen und in einer Wange ein Grübchen. Er ist das Beste, was es gibt, finde ich. Ich habe ihn einfach unglaublich lieb. Manchmal nervt er mich natürlich, aber ich liebe ihn trotzdem. Ich selbst heiße Samuel. Ich bin elf und habe dunkle Haare und sehe wohl ziemlich gewöhnlich aus, würde ich sagen.“

Der elfjährige Sem und sein achtjähriger Bruder Mo leben seit dem Tod ihrer Eltern im Waisenhaus, bis sie eines Tages von Tante Tyra abgeholt werden. Doch die anfängliche Hoffnung, dass ihr Leben bei ihrer Tante endlich besser wird, erfüllt sich nicht. Ihr freundliches Lachen am ersten Tag verschwindet und schon am nächsten Tag werden die Kinder gezwungen, für sie Geschirr aus Silber zu polieren.