Sabine Schoder, So was passiert nur Idioten. Wie uns
„Und so sagte ich kein Wort, als er den Hund nahm und mit knallender Tür aus der Wohnung verschwand. Ich suche in Mels Augen nach Rat. »Wenn da wirklich nichts wäre, wieso hat er sich dann so aufgeregt? Warum hat er sich seit einer Woche nicht bei mir gemeldet?«“ (S. 37)
Viki und Jay, die sich auf eine Überraschungsparty kennengelernt haben, sind mittlerweile seit drei Jahren ein Paar, und glücklich. Als sie aber bemerkt, dass Jay sich plötzlich ständig duscht und nur wenig gebrauchte Klamotten in die Wäsche gibt, hegt sie einen schrecklichen Verdacht. Sie ist sich sicher, dass Jay sie betrügt.
„An dem Tag, an dem Lehrer Glauber mit seinem Hinkebein aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sann er auf Rache! Kinder, dachte er. Diese kleinen Lügenmonster! Aber mit der Lügerei ist jetzt Schluss. Nicht mit mir! Mit mir nicht!“ (S. 9)
„Der kleine Lax ist aufgeregt. Heute beginnt seine Reise zum großen, blauen Meer. »Gute Reise, kleiner Lax«, gurgelt die Quelle leise. »Ist es weit bis zum Meer?«, fragt Ogi, der kleine Frosch. »Unendlich weit«, schwärmen die Fische.“
„»Aber ich finde es eigenartig, dass der Einzige, der uns etwas über das Ehepaar Mercurius hätte berichten können, ermordet wird, kurz bevor wir in Aksum auftauchten.« »Das ist allerdings merkwürdig«, pflichtete Rebecca bei. »Und dieselben Leute haben nun vielleicht Alexander gekidnappt«, überlegte Joe laut.“ (S. 32 f)
„Finns Gesicht war düster wie eine Gewitterwolke. Es war alle so unwirklich: Wie hatten sein kleiner Bruder Josh und er nur in dieses Spiel gezogen werden können? Wie war das möglich gewesen und warum hatte es gerade sie beide getroffen? Und jetzt waren sie auch noch getrennt worden.“ (S. 20)
„In der heutigen globalen Welt, in der Menschen verschiedenster Herkunft eng zusammenleben, ist es notwendiger denn je, fremde Kulturen und ihre Geschichte kennenzulernen. Man versteht nicht nur frühere Ereignisse, Personen und ihre Motive – wir erkennen auch besser, welchen Platz wir selbst in dieser Welt und in der Zeit haben.“ (S. 9)
„Es war einmal ein Junge, der nahm sich ein Buch aus dem Regal und begann zu lesen … Er las, dass der Elefant das größte Landsäugetier der Welt ist, dass Elefanten hochintelligent und mit einem herausragenden Erinnerungsvermögen ausgestattet sind.“
„»Radek arbeitet für den Geheimdienst, ich hab’s immer schon gewusst!« »Was denn für ein Geheimdienst?«, fragte ich. »Das weiß man nicht. Sonst wäre er ja nicht geheim«, schnappte Leo. »Radek sieht aber nicht gerade so aus, als ob er für einen Geheimdienst arbeiten würde. Ich meine, denk doch mal an die Gummistiefel.«“ (S. 17)
„»Du müsstest ganz allein und ohne fremde Hilfe ein möglichst gefährliches Verbrechen begehen – und das willst du doch bestimmt nicht.« »Doch«, antwortete Knirps, »wird gemacht. Was soll ich zum Beispiel tun?« (S. 37)
„Die Vollendung unseres Masterpieces lag zum Greifen nah. Mehr als ein Jahr Vorbereitung, unzählige Sketche, in jeder freien Minute waren wir über Papier gebeugt gewesen und hatten gekritzelt und gezeichnet, alle wieder auf den Kopf gestellt und von vorne begonnen. Jonas war ein Tüftler. Der gab sich so schnell nicht zufrieden.“ (S. 7)