Leo Timmers, Gust der Mechaniker
„Ja, der Tag ist wirklich schön. Gust kann froh zur Arbeit gehen. Dort kommt Rico ganz allein. «Gust, mein Sattel ist zu klein!» Gust hat noch ein paar Sachen stehen. «Bitte sehr – und gern geschehen!»“
Gust der kreative Fahrzeugmechaniker beginnt seine Arbeit am frühen Morgen und sammelt alle möglichen Gegenstände, wie Tonnen, alte Öfen, Badewannen, alte Kühlschränke, Sofas, Musikinstrumenten und vieles mehr. Und so ist es kein Wunder, dass er sich bei jedem Problem zu helfen weiß.
„Möwe Heit ruft: »Hört mal her! / Wir brauchen Urlaub, und zwar sehr! / Wir wollen’s wie die Menschen machen: / Wir packen unsre Siebensachen, / fliegen weg und haben frei!« // »Ich und mein Schwimmtier / sind dabei!« // Eyk Möwe geht in Position. / Da kommen Dix und Dede schon!“
„Hier sind wir, irgendwo im Nirgendwo, im SUPER-FRÖHLICHEN ZAUBERWALD. Ein Ort voller Spaß, wo Regenbögen aus dem Boden schießen und Eis an den Bäumen wächst. Ja, Eis, zum Essen, wächst hier an den Bäumen! In allen möglichen Geschmacksrichtungen. Außer Pfefferminz. Niemand mag Pfefferminzeis. Wenn du ganz lieb Bitte sagst, bekommst du sogar Streusel drauf.“ (S. 1)
„Die treu ergebenen Bürger des Königreichs Daxaria beschrieben ihre Heimat gern als ein liebenswertes Chaos. Die Bewohner des feindlichen Königreichs Troivack, hinter dem Alkidischen Meer gelegen, bezeichneten die Leute des benachbarten Kontinents hingegen lieber als »chaotische Vollidioten«. Das hing vor allem mit dem Durcheinander der Straßen und Dörfer zusammen, die ebenso logisch in der Landschaft verstreut worden waren wie etwa ein Schaf, das über die Weide springt.“ (S. 9)
„»Schule ist toll!«, findet Anton. Immer ist was anderes los. Einmal ist Probe-Alarm, einmal ist Wandertag, einmal dürfen sie Bäume pflanzen. Echt spannend! Unterricht gibt es natürlich auch.“ (S. 6)
„Familie Power wohnte mit ihren drei Söhnen Louis, Johnny und Cian am Waldrand in der Nähe einer großen Stadt. Das Haus hatte Trevor mit seinen eigenen Händen gebaut, was er gelegentlich gern betonte. Seine Frau Eva wünschte sich eigene Hühner. Die Familie hatte einen großen, wunderschönen Garten. Also baute Trevor dort einen Hühnerstall. Natürlich mit seinen eigenen Händen.“
„Übersichtliche Leseeinheiten, farbige Sprechsilben sowie kurze Zeilen ermöglichen schnelle Lese-Erfolge und motivieren zum Weiterlesen. Die vielen Illustrationen bieten Lesepausen und unterstützen gleichzeitig das Textverständnis. Rätsel im Buch regen Gespräche über das Gelesene an.“ (S. 4)
„Schon mal was von Wellen mit Sturmfrisur gehört? Oder von Kröten, die auf Flöten tröten? Nein? Dann wird’s Zeit für diesen fröhlichen Gedichtband! Inspiriert vom fantasiereichen Reimkünstler James Krüss tummeln sich in jeder Menge Wortspielen, Quatschgedichten und Sprachspielereien allerlei tuschelnde Muscheln, Seesternschnuppen und bellende Rollmöpse.“
„Otto saß auf der Treppe vor dem Eingang seines Schlosses, knabberte an einem Hundekeks und grübelte, wie es mit ihm weitergehen würde. Er war nicht irgendein Otto, er war eine Otto von Irgendwas, weil seine Familie mal irgendwas gewesen war, weil er in einem Schloss wohnte und weil in seinem Ballsaal Bilder all der Ottos hingen, die vor ihm gelebt hatten, Urotto, Ururotto, Urururotto und so weiter bis zu Adam und Eva, die anders geheißen hatten.“ (S. 5)
„Eigentlich war Fritzi wie alle anderen Ziegen – bis auf eine Kleinigkeit: Fritzi kannte keine Furcht! Die übrigen Ziegen konnten es kaum glauben: »Hast du nicht mal Angst vor der D-d-dunkelheit?« »Oder vor dem sch-sch-sch-recklichen Schrei der Eule?« »Nö, keine Spur!«, reif Fritzi. Ja, selbst der Gedanke an den wilden Wolf jagte der kleinen Ziege nicht den leisesten Schauder über den Rücken.“