Julia Boehme, Tafiti und das fliegende Pinselohrschwein
„Mitten in Afrika, in der weiten Savanne, beim großen Stein, wohnen die Erdmännchen. Und sie haben einen neuen Nachbarn. Neben ihnen ist Pinsel eingezogen. Und das nicht ohne Grund. Schließlich sind das Pinselohrschwein und das Erdmännchen die besten – um nicht zu sagen, die dicksten – Freunde!“ (11)
Tafiti und Pinsel sind im ersten Abenteuer des Erdmännchens gemeinsam bis ans Ende der Welt gereist. So eine Freundschaft hält, auch wenn sich Opapa alles andere als für dieses merkwürdige Freundschaftspaar erwärmen kann. Als Pinsel eines Tages seinen Freund malt, bemerkt er nicht, dass Tafiti vom großen Adler Mister Gogo direkt aus seiner Hängematte geraubt wird. Trotz aller Versuche und Schreie muss er mitansehen, wie der Adler seinen Freund in sein unerreichbares Baumhaus trägt.
„Die Erde ist ständig in Bewegung: Sie dreht sich dabei um die eigene Achse und kreist dabei um die Sonne. Diese erwärmt die Erdatmosphäre und die Meere und versetzt sie dabei in Bewegung, während die Hitze im Kern das zähflüssige Gestein im Erdinneren im ständigen Fluss hält. All dies macht das Leben auf der Erde erst möglich.“ (6)
„Ich schließe die Augen, um mich etwas zu beruhigen. Wenn doch alle meine Geburtstagwünsche endlich in Erfüllung gehen würden! Dann hole ich tief Luft und puste sechzehn Kerzen auf einmal aus. Als würde ich mein ganzes Leben wegpusten – einen Haufen trockenes Laub.“ (46)
„Das furchtbarste Raubtier, das je auf der Erde gelebt hat“, sagt Kokosnuss, „war der Tyrannosaurus Rex.“ „Pfff, gegen einen Fressdrachen ist ein Tyranno eine Piepmaus!, sagt Oskar. „Ha!“, ruft Kokosnuss. „Das glaubst du ja wohl selber nicht!“ (8)
„Es waren einmal zwei Brüder, der eine hieß Wilhelm, der andere heißt Jakob. Beide mögen die deutsche Sprache sehr: die deutschen Wörter und die deutschen Geschichten“ (S. 7)
„Nanu“, rief Finchen verdutzt, „du hast es aber eilig, Benny!“ „Ich hab auch etwas Wichtiges vor!“, erklärte der kleine Bär schnell. „Oh!“, machte Finchen neugierig, „was hast du den vor?“ Benny überlegte. „Ich ziehe in die große weite Welt hinaus!“
„Seine bodenständigen Wurzeln erlauben es dem Mann aus Stahl, mit allen Menschen zu fühlen, den Starken ebenso wie den Schwachen. Er ist nicht Superman, weil er die Macht hat, die ganze Welt zu beherrschen. Er ist Superman, weil er diese Macht nicht egoistisch einsetzt.“ (9)
„Wenn der Mann „Hopp!“ rief, bewegte sich Charles sprunghaft ungefähr einen Meter weiter. Doch es war nicht wirklich ein Sprung, da sich die Pfoten dabei kein Stück bewegten. Eher war es so, als würde er … gebeamt werden! Von einem Augenblick auf den anderen war Charles woanders.“ (47)
„Glaubst du an Übersinnliches?“ „N-nein!“, stotterte ich und schob übermäßig heftig hinterher: „Natürlich nicht! Ist doch alles Quatsch!“ Ich kippte einen großen Schluck Kaffee hinunter, der mir die Zunge und den Rachen verbrühte. Seine Knie hielten plötzlich still und mit versteinerter Miene fixierte Matt den Becher in seinen Händen. Nur seine Brauen waren ständig in Bewegung, bis er mir zuraunte: „Du siehst sie auch, oder?“ (201)
„Ganz langsam öffnet Tim seine Augen wieder. Er schaut sich um. Wo ist er denn jetzt gelandet? Die Straßen und die Häuser sind verschwunden. Stattdessen steht Tim in einem unheimlichen Wald.“ (11)