Björn Berenz / Christoph Dittert, Explorer Team. Das Abenteuer beginnt!
„Daddy ist nicht grundlos verschwunden. Ich glaub, jemand wollte ihn verschwinden lassen. Aber warum? Ziemlich sicher darf niemand wissen, dass ich dieses Tagebuch habe. Und darin steht ganz klar, dass ich ihn finden soll. Aber das ist das Einzig, das darin klar ist.“ (S. 17)
Lias Milestone begibt sich auf eine abenteuerliche Reise nach Nepal, wo er sich auf die Suche nach seinem verschwundenen Vater macht. Dazu muss er zahlreiche versteckte Hinweise richtig deuten und knifflige Rätsel lösen, die ihm sein Vater in einem Expeditionstagebuch hinterlassen hat.
„Virulento ist ein Bösewicht, man hört und sieht und riecht ihn nicht. Er ist hinterhältig, verschlagen und gemein, und macht sich deshalb winzig klein. Virulentos Vorhaben ist einfach zu erklären, er will sich in unseren Körpern vermehren.“
„Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass es kaum etwas Schöneres gibt, als nach langer Abwesenheit wieder nach Hause zu kommen. So ging es mir jedenfalls, als ich nach einem regnerischen Freitag nach Stolzenburg zurückkehrte.“ (S. 9)
Die Worte der rundlichen Maus geisterten ihr dabei unentwegt durch den Kopf. Wie sollte das denn gehen, die Zeit zurückdrehen? So, wie sie das betont hatte, klang es wie ein Scherz. Andererseits – warum sollte es denn nicht möglich sein, die Zeit umzukehren? Die Maus stapfte grübelnd durch die Dunkelheit. Und was hatte überhaupt diese seltsame Anrede zu bedeuten? Einstein?“
„Für Zwillinge wie uns hat das Leben in derselben Sekunde begonnen und bei der Geburt waren wir schon zehn Monate lang Mieter einer sehr kleinen WG. Man kann also sagen, wir kennen uns schon lange und wir kennen und gut. So gut, dass nur einer unsere Geschichte erzählen kann: Wir.“ (S. 9)
„10 kleine Weihnachtsmänner / hol’n Schlitten aus der Scheun‘, / der ein schlüpft noch mal ins Bett - / da waren’s nur noch neun.“
„Der Sommer ist dafür gemacht, / die Zeit auf Treppenstufen zu verbringen. / Seit die letzte Woche vor der Schule angebrochen ist, / öffnet Harlem dem September seine Augen. // Ich betrachte dieses Viertel, das ich schon immer mein Zuhause nannte“ (S. 9)
„Zackarina wohnte zusammen mit ihrer Mama und ihrem Papa in einem Haus am Meer. Das Haus war klein, aber das Meer war groß, und im Meer kann man baden – auf jeden Fall im Sommer. Nun war es Sommer, sonnig und warm, und Zackarina wollte baden. Aber es gab ein Problem.“ (S. 7)
Die bekannte Schweizer Illustratorin und Kinderbuchautorin Kathrin Schärer geht der durchaus philosophischen Frage „Was steckt dahinter“ mit ihren eigenen Mittel und ihrem eigenen Blick für Humor nach.
„»Gestern gab es einen Flugzeugabsturz in Düsseldorf. Keine Überlebende. In seinem Pass befand sich ein Stempel von Berlin. In seinem Mantel fanden wir seine Bordkarte sowie eine Serviette und einen Keks aus dem Flugzeug. Laut der Passagierliste war dieser Mann an Bord.« »Dieser Mann hätte bei dem Absturz gestern sterben sollen, wie kommt der auf einmal in einen Kofferraum in Southwark?«“