Lukas Thommen, Die römische Republik
„In diesem Werk geht es darum, die Grundzüge der römischen Politik und Gesellschaft sowie deren Wandel über die lange Epoche von 500 Jahren verständlich zu machen. Zudem eröffnet die Beschäftigung mit der römischen Republik Einblicke in die Formierung politischer Gemeinschaft, Staatenbildung und Herrschaftssicherung.“ (S. 22)
Das Sachbuch zur Geschichte der römischen Republik zieht einen weiten Bogen von den Anfängen der Stadt im Zusammenschluss vereinzelter Siedlungen bis zum Ende der Republik nach den Bürgerkriegen in denen zunächst Caesar und dann Octavian als Sieger hervorgingen, der als Augustus schließlich erster Kaiser des römischen Reiches wurde.
„Die Botschaft von Zeichen ist unmittelbar und eindeutig interpretierbar. Ein Symbol dagegen ist ein visuelles Zeichen oder ein Bild, das für eine Idee steht und damit auf eine tiefere, universelle Wahrheit verweist.“ (S. 6)
„Eine der großen Herausforderungen im künstlerischen Schaffen besteht heute darin, wie man persönlich mit der nahezu unvermeidbaren Verbindung von digitalen und analogen Momenten in der eigenen Arbeit umgeht. Diese Fragestellung war noch vor zwei oder drei Jahrzehnten kaum abzusehen. Dementsprechend unvorbereitet, bisweilen auch frisch und neu sind die Antworten, vergleichbar mit dem Aufkommen der Abstraktion und des Films vor hundert Jahren.“ (S. 19)
„Im Winter halten alle Bären Winterschlaf. Alle? Nein! Isidor ist einfach nicht müde. Gerade hat er das letzte Buch aus seinem Bücherregal fertig gelesen und schläft immer noch nicht. »Pfff!«, seufzt Isidor. Obwohl der Winter gerade erst angefangen hat, kommt er ihm jetzt schon lang vor.“ (S. 6)
Der eine kommt aus dem Nebel zurück und verkündet, er habe die Aussichtswarte verfehlt und daher nichts gesehen, der andere nimmt vor dem Bildschirm des Internisten Platz und kriegt eine Vorschau auf seine Krankengeschichte, irgendwo ganz hinten sitzt der Tod.
„Zwischen duftenden Plätzchen und Mandelkrokant, hantiert die Maus flink mit seidigem Band. Beim Päckchenverzieren freut sie sich sehr, dann gleich kommt ihr bester Freund der Bär.“
„Wir reden über Zweifel und Hoffnungen an der Resonanzpädagogik. Dabei erkunden wir das Wesen von Resonanz- und Entfremdungserfahrungen, thematisieren das Verhältnis zwischen Leistung und Resonanz im Bildungssystem, diskutieren über die Autonomie der Pädagogik und ihre Verortung gegenüber anderen Disziplinen, aber auch, was das spezifisch Neue an der Resonanzpädagogik ist.“ (S. 7)
„Dieses Buch stellt in grob chronologischer Reihenfolge einige der großen Ideen vor, die unsere moderne Rechtsprechung beeinflusst haben, das soziale und politische Klima, in dem sie entstanden, die Menschen, die für sie eingetreten sind, und wie sie die Gesellschaft geprägt haben.“ (S. 13)
In einem von Pädagogen und Psychologen getränkten Literaturbetrieb bleibt letztlich nur mehr der Infantilismus, um sich auszudrücken. Alles, was sich nicht kindgemäß sagen lässt, scheint überflüssig und wertlos zu sein. Selbst die größten Dinge zwischen Himmel und Erde müssen zu Zwitschern zurechtgestutzt werden, ohne dass daraus wenigstes Vogelklang entstünde.
„Auf einem Bauernhof lebte ein Junge, der hieß Nils Holgersson. Niemand konnte ihn leiden, weil er so frech und gemein war. Er ärgerte Eltern und Lehrer, Nachbarn und Spielkameraden. Besonders gern quälte er die Tiere auf dem Bauernhof.“ (S. 9)