Andreas H. Schmachtl, Weihnachten!
„WINTER und WEIHNACHTEN! Schon diese Worte lassen uns an Schnee und Eis, an tiefdunkle Nächte und behagliche Stunden im Warmen denken, nicht wahr? Aber um ehrlich zu sein, sind unsere Winter ja nur noch selten kalt und weiß. Und die Vorweihnachtszeit ist oft so turbulent, dass die Behaglichkeit zu kurz kommt. Da kann man eigentlich nur eines tun: Man lässt sich eine Geschichte erzählen.“ (9)
Die Weihnachtszeit übt eine ganz eigene Magie auf die Menschen aus, besonders auf die Kinder, die sich von Hektik und Einkaufsstress weniger treiben lassen als Erwachsene. Andreas Schmachtls Weihnachtsgeschichten lassen die Tage bis Weihnachten wunderbar stimmungsreich verfliegen.
Der Selbstversuch gilt in Literatur und Forschung als das Tapferste, was jemand auf seinem Gebiet leisten kann. Es zeugt von viel Selbstvertrauen, Coolness und Optimismus, wenn jemand sein Ich in einem Selbstversuch zum Markt trägt.
„In diesem Buch werden komplexe betriebswirtschaftliche Zusammenhänge auf einfache und anschauliche Weise erläutert. Als Betriebe und Unternehmen bezeichnet man organisierte Wirtschaftseinheiten, die Waren oder Dienstleistungen gegen Geld zur Verfügung stellen. Der Beginn solcher Handelsgeschäfte lässt sich bis zu den Ursprüngen der menschlichen Gesellschaft zurückverfolgen.“ (9)
Straffe Fügungen können ein üppiges Lebensprogramm beschreiben, über Wasser heißt dabei für den einen, dass er nach Schwierigkeiten gerettet und über Wasser ist, ein anderer hat vielleicht messianische Züge und geht mit seinem Programm tatsächlich über Wasser.
„Ich kam eines frühen Morgens zur Welt, an einem großen, kalten Ort. Dort waren noch andere Neulinge wie ich, und wir wärmten uns gegenseitig. Bald sollten wir unser neues Zuhause finden. Wir freuten uns auf diesen besonderen Augenblick.“
Wie alle Wirtschaften der Globalisierung und des Postkapitalismus leidet auch die Literaturwirtschaft unter zunehmender Brutalität.
Der Winter steht vor der Tür und die großen und kleinen Tiere beginnen sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Ob von den kleinen Marienkäfern bis zu den großen Braunbären, alle versuchen sich in einem kuscheligen Nest vor der nahenden Kälte zu schützen.
Überschreibungen sind einerseits wohldurchdachte Kompositionsstrategien beim Nachschärfen von Texten, andererseits löst die Literatur im Leser oft Überschreibungen aus, wenn ein bereits bekanntes Bild oder Muster mit einer neuen Software überschrieben wird.
„Stella fühlte, wie sich die Härchen in ihrem Nacken aufstellten. Das musste die Ruhmeshand sein, von der die Einbrecher gesprochen hatten. Schon allein der Name hatte gruselig geklungen; die Hand selbst sah furchtbar aus. Offenbar bewirkte sie, dass alles schliefen und nicht aufwachten.“ (38)
Kaum ein Begriff der jüngeren Sprachgeschichte hat es so markant geschafft, vom Liebkind zum Bösewicht und retour zu mutieren, wie dieses in allen Tonlagen beeindruckende Wort Asyl.