Mo Willems, Muss ich was abgeben?
„Ich liebe Eis! Halt! Schweinchen liebt auch Eis. Schweinchen ist mein bester Freund. Muss ich ihm was von dem Eis abgeben? Muss ich was von meinem erfrischenden, fantastischen, ham-nam, sahnigen, leckeren, kalten, süßen, super Eis abgeben?“
Elefant steht vor einer überaus schwierigen Entscheidung. Er ist überglücklich über sein geliebtes Eis und freut sich darauf es zu verspeisen, als ihm plötzlich sein Freund Schweinchen in den Sinn kommt, der Eis ebenso liebt. Was soll er tun? Wie soll er sich verhalten?
Die Gitarristin der Kultband „The Slit“ schreibt ihr Leben als Memoir auf und bringt noch einmal eine ganze Generation ins Schwärmen.
„Als Gramps‘ Erfindung, der Mikronator, aus Versehen explodiert, werden die beiden auf Insektengröße geschrumpft! Umgeben von riesigen grünen Grashalmen ist Zak sofort klar: Jetzt beginnt das Abenteuer seines Lebens!“
„Wir müssen von Rechts wegen Buch führen über die Unschuldigen, die wir töten. Und in meinen Augen sind alle unschuldig. Sogar die Schuldigen.“ (9)
Im perfekten Roman ist die dargestellte Fiktion so wirklich, dass man damit in der Wirklichkeit etwas anfangen kann, auch wenn es keine Hilfestellung dafür gibt.
„Anastasia lehnte sich zurück und drückte ihre Schultasche an sich. Warum um alles in der Welt verbrachten sie die Nacht in der Irrenanstalt St. Marter für verquere, tyrannische, gestörte und anderweitig unerwünschte Personen (will heißen geisteskranke Straftäter)?“ (37)
Allein wenn man über den Begriff „Wiener Zimmer“ zu rätseln beginnt, landet man mit einem Bauchfleck in den semantischen Überlegungen des Autors. Ist das Wiener Zimmer etwas wie die Wiener Melange, ist das Zimmer übriggeblieben aus Kuchl-Kabinett, ist es die räumliche Antwort auf das Frauenzimmer?
„Mia, Felix und Tim finden Drachen toll! In ihrem Kinderzimmer wimmelt es nur so von Spielzeugdrachen. Am liebsten würden sie aber mal einen echten, großen Drachen sehen, so wie in Mias Geschichte.“ (in: Wimmelspaß mit vielen Drachen)
„Während des größten Teils der Menschheitsgeschichte galten Demokratie und Wachstum allerdings nicht als normal; sie waren nicht einmal vorstellbar. Lediglich im ersten Jahrtausend v. Chr. gab es im antiken Griechenland einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten, in denen Demokratie und Wachstum für die Bürger im klassischen Griechenland tatsächlich normal waren. Wie es dazu kam und warum das Wissen um diesen Umstand wichtig ist, führe ich in dem vorliegenden Buch aus.“ (9)
„Auf Krypteria gibt es auch eine Akademie, eine ganz besondere Schule. ein Team von begnadeten, aber mitunter auch rätselhaften Forschern unterrichtet dort ausgesuchte Schüler.“ (5)