Wolfgang Hermann, Paris Berlin New York
Ab einer gewissen Größe sind doch alle Orte gleich, möchte man meinen. Nicht ganz, sagt das erzählende Ich. "Der Ort ist es, der spricht." (15)
Eine Verschiebung der inneren Kräfte stellt sich ein, wenn man einen neuen Ort betritt, die Aufmerksamkeit gestaltet sich um, fast in jedem Augenblick verwandelt sich etwas.
Preise scheinen eine eigene Literaturgattung zu sein. Mittlerweile gibt es allein im deutschsprachigen Raum einige Tausend Preise, die mehr oder weniger regelmäßig vergeben werden.
Vielleicht sind Gefühle die idealen Mathematiker, denn sie arbeiten punktgenau und stringent, ein ideales Gefühl ist vielleicht zielstrebig wie eine Gerade, und wenn einmal der Wende-Punkt gekommen ist, biegt es ab im rechten Winkel.
Filmfiguren müssen immer das aussprechen, was im Drehbuch steht, während wir als Publikum alles sagen dürfen, was uns am Herzen liegt.
Wäre dieses Buch ein Ratgeber, fehlte im Titel etwas wie mit den Frauen leben, mit den Frauen denken, mit den Frauen alt werden. Als Roman aber bleibt es letztlich ein Geheimnis, was mit den Frauen los ist.
Auf einem Weinfass im Himmel nuckelt Andreas Hofer durch die Ewigkeit, ab und zu schaut er auf den irdischen Boden, wo zu seinen Ehren ständig Paraden abgehalten werden.
In professionellen Katastrophen-Filmen rasen noch vor dem Anspann die beteiligten Helden in scharfem Gegenschnitt auf einander zu. 
Das kürzeste Lebensprogramm lässt sich meist mit einem Seufzer zusammenfassen: "Egal". Die Steigerung ist naturgemäß scheissegal.
Das Buch "Pokalgeschichten' von Christina Koenig, erschienen im Loewe Verlag (2007), beinhaltet acht Erzählungen in denen es um den heißt begehrten Wunsch von vielen Kindern geht, einmal einen Pokal überreicht zu bekommen.