Juan Ramón Jiménez, Platero und ich

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen ein Nobelpreisträger und seine tiefe Freundschaft zu einem Esel. Auf ihren gemeinsamen Wanderungen durch die Landschaft rund um das andalusische Dorf Moguer, philosophiert Juan Ramón Jiménez mit seinem Esel Platero über die Schönheit, Einsamkeit und Endlichkeit des Lebens.
Endlich liegt Juan Ramon Jimenez' Prosagedicht Platero und ich auch als Nacherzählung für Kinder auf. Der Dichter selbst erzählt dabei über die tiefe Freundschaft mit seinem Esel Platero, der ihn in seiner Kindheit und Jugend überall hin begeleitet hat.
"Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, denn dass ein Reicher ins Reich Gottes komme heißt es in der Bibel." Curzio Maltese zeigt mit seinem penibel recherchierten Buch, wie sich der Vatikan in den letzten zwei Jahrzehnten zahlreiche Stolpersteine auf dem Weg ins Reich Gottes errichtet hat und auf Erden gut damit lebt.
Drei Freundinnen haben sich vorgenommen, den unglücklich und heimlich Verliebten an ihrer Schule zu helfen - anonym, aufrichtig und oft erfolgreich - über ihre Homepage
Damit eine Geschichte funktioniert und uns am Lagerfeuer der Lektüre vom Hocker reißt, braucht es eine gewisse Plausibilität und jede Menge Mythos.
Am Balkon stehen oft die ungewöhnlichsten Pflanzen beisammen. Jede hat ihre eigene Geschichte und blüht in dieser ungewöhnlichen Umgebung ihrem Ende entgegen.
Google ist schon lange nicht mehr die kleine Garagenfirma von damals. Google arbeitet weltweit und wächst ständig, mit unglaublicher Geschwindigkeit. Über die Aktivitäten der vormals "nur Suchmaschine" wissen nur wenige wirklich Bescheid. Google hat noch unendlich viel zu bieten und großes Potential.
Seitensprünge führen im Idealfall in Erlebniszonen, zu denen das emotional stabile Establishment oft keinen Zutritt hat. In der Literatur braucht es diese Seitensprünge jedoch, um periphere Raritäten zu entdecken.
Abrasch ist das seltsame Kunststück, womit auf einem Orient-Teppich die Farbe scheinbar unbeabsichtigt zum Abweichen gebracht wird. Die in Bozen geborene Verlegerin Alma Vallazza nennt ihren neuen Verlag deshalb Büro Abrasch und der erste Band der neuen Serie ist einem Geheimtipp aus Rumänien gewidmet: Ion Muresan!
"Es wird etwas geschehen" heißt es bei Heinrich Böll, "Es geschah am helllichten Tag", nennt sich der verfilmte Krimi von Friedrich Dürrenmatt und Selma Mahlknecht nennt ihren Roman ganz nach dem gängigen Beschwichtigungsmotto: "Es ist nichts geschehen".
Diese knallharten Geschichten amerikanischer Bauart kennen wir vom schnellen Durchblättern von Magazinen, vom Literaturunterricht, wo jeweils eine Geschichte genau in einer Stunde Platz hat, oder aus Anthologien, worin die Dichter eines ganzen Landstrichs jeweils zu einem vorgegebenen Thema ihre entmachtete Erzählwut herauslassen dürfen.