Ferdinand Auhser, Bakabu – Abenteuer in MINTmausen
„Technik, Naturwissenschaften und Digitalisierung werden in der heutigen Zeit immer wichtiger. Daher ist es essenziell, unsere Kinder für das Thema zu sensibilisieren und sie damit vertraut zu machen. Und das ist im Vergleich zu manchem Erwachsenen sozusagen ein „Kinderspiel“. Denn Kinder sind von Natur aus neugierig und geborene Forscherinnen und Forscher.“ (S. 7)
Ukuleila, die schrille Grille hat morgen Geburtstag. Aus diesem Grund besuchen Mimi Lou, die durchgeknallte Knallfröschin und Charlie Gru, die ängstliche Tontaube Bakabu den Ohrwurm, um ein Geburtstagsständchen für das Geburtstagskind einzuüben. Dabei verletzt sich Charlie Gru mit der gerissenen Saite ihrer Geige. Sie wünscht sich ein Instrument, das sie nicht mehr berühren muss.
Das sogenannte erotische Paradoxon zeigt sich in der Literatur, wenn der Schauplatz immer heißer und die Helden immer cooler werden.
„Du wirst mutig sein. Du wirst dein Bestes geben. Du wirst einen weiten Weg zurücklegen müssen. Doch die Reise dorthin ist kurz. Du wirst große Verluste erleiden. Deine Sterne sagen, dass du scheitern wirst. Paisly Fitzwilliam, noch vor dem Ablauf deiner vierzehnten Wende wird dein Rädchen zum Stehen kommen. Dein Weg wird enden und du wirst sterben.“ (S. 18)
Während in den meisten Ländern es für den Patriotismus genügt, wenn man die jeweilige Nationalhymne beherrscht, muss man in Österreich mangels Selbstbewusstsein des Landes noch ein paar pfundige Sätze aufsagen, die von den Vorrednern ausgesprochen massenhaft herumliegen. Zudem ist das Land ein Paradies für verschmitzt-denkende Schriftstellerinnen, von denen wegen der vielen Leseauftritte jede einen guten Sager auf Lager hat.
„Vom Hügel zog sich kurvig ein steiler Weg ins Tal. Das sah ein Purzelsaurus – Schluck! – und wurde etwas fahl. Ein richtig GROSSES Rennen fand später nämlich statt für Dinos auf zwei Rädern, wie sie gelesen hat.“
„Wer heute durch Innsbruck schlendert, stößt auf zahlreiche Erinnerungen an die einstigen Landesfürsten. Der Neuhof, verschiedene Klöster, der Vorgängerbau der heutigen Hofburg, Schloss Ambras, die Jesuitenkirche, die Mariahilfkirche, der Leopoldsbrunnen, das Grabmal Erzherzog Maximilians III. des Deutschmeisters im Dom sowie seine Eremitage im Kapuzinerkloster und vieles mehr zeugen von ihrer Herrschaft. (S. 8)
„In den Legenden meines Volkes heißt es, dass nur eine wahre Braut des Meeresgottes seinem unersättlichen Zorn ein Ende bereiten kann. Wenn vom Ostmeer her die Stürme der anderen Welt aufziehen, Blitze den Himmel zerreißen und Wasser die Küste sprengt, wird eine Braut auserwählt und ihm geschenkt. Oder geopfert, je nachdem, wie groß dein Glaube ist.“ (S. 7)
Wie viel Platz braucht eine Kultur, um Fuß zu fassen? Gibt es so etwas wie kreativ-tektonische Bodenplatten, die Kultur erzeugen, wenn sie aneinander reiben? Kann das Individuum seine Kultur selber wählen oder fällt diese einfach über einen her, wenn man bestimmten Boden betritt?
„»Onkel Otto, Onkel Otto! Du bist doch bei der Bergerettung – oder? Hast du auch schon einmal einen Ötzi am Berg gefunden?«, fragt Toni seinen Onkel, als sie wieder einmal bei ihm zu Besuch sind. »Wie? Einen Ötzi? Du meinst so einen Mann, wie man ihn im Eis entdeckt hat?«, wundert sich der Onkel. »Ja, der Ötzi mit dem schrägen Arm, kennst du den? Der war heute im Fernsehen. Kannst du uns etwas über ihn erzählen, du weißt doch immer so interessante Berggeschichten?«, bittet nun auch Moni den Onkel Otto.“ (S. 7)
Blues ist eine Lebensstimmung, die sich über eine ganze Jahreszeit, einen Landstrich oder einen kompletten Ort legen kann. Elias Schneitter hat als Erforscher und Herausgeber von Beat-Literatur den Blues quasi am Wegrand geerbt, denn die Grenzen zwischen den beiden Künsten der Peripherie (Beat und Blues) sind fließend.