Das Lesetagebuch im Unterricht
Lesetagebücher bieten beim Lesen von Kinder- und Jugendliteratur im Unterricht zahlreiche didaktische Möglichkeiten, um Kinder gezielt mit Literatur vertraut zu machen und ihnen in der persönlichen Auseinandersetzung mit einem Buch, die unterschiedliche Aspekte literarischen Schreibens praktisch näher zu bringen.
Die Lesepädagogin Ingeborg Hintz setzt sich in ihrem Sachbuch „Das Lesetagebuch: intensiv lesen, produktiv schreiben, frei arbeiten“ grundsätzlich mit dem Konzept „Lesetagebuch“ auseinander. Ihre Untersuchungsergebnisse, die sich am praktischen Unterricht orientieren, zeigen, wie breit gefächert die didaktischen Möglichkeiten von Lesetagebüchern im Unterricht sind.
Während manche Jugendliche Bücher richtiggehend „fressen“, gehen andere bereits in Abwehrhaltung, wenn sie ein Buch schon sehen. Viel hängt mit der Lesekompetenz der einzelnen Leserinnen und Leser zusammen, die mit zunehmendem Alter immer mehr Probleme bereitet. „Einfach-Lesen-Bücher“ versuchen den Spagat zwischen altersgerechten Themen und weniger entwickelten Lesefähigkeiten zu überwinden.
Beginnen Sie den Deutschunterricht im neuen Schuljahr mit einer besonderen Lyrikstunde und setzen Sie durch neue Medien ein klassisches Gedicht eindrucksvoll in Szene.
In rund 40 Büchereien in ganz Tirol hat Anfang Juni der Tiroler Sommerlesclub begonnen, mit Gratisausleihe, "Horch-zua-Veranstaltungen" und einem "Maximilian-Lesefest" zum Abschluss im Herbst.
Lesen kann heute nicht mehr als selbstverständlicher Teil der privaten Freizeitgestaltung betrachtet werden, zu groß ist die Konkurrenz von Internet, PC-Spielen, Fernsehen u.a. mittlerweile geworden.
Der Bruch im Leseverhalten vollzieht sich bei vielen Kindern mit der Entwicklung zum Jugendlichen und dem Pubertätsbeginn: manche Bücherwürmer werden plötzlich Lesemuffel, einige behalten die Leselust, verlangen jedoch einen Lesestoff, dessen Themen und Schreibstil sich näher an der Erwachsenenliteratur orientiert.
Um in den Sommerferien keine Langeweile aufkommen zu lassen, bietet der Tiroler Sommerleseclub allen Kindern die Möglichkeit, Bücher ihrer Wahl gratis in den Öffentlichen Bibliotheken ausleihen zu können. Das stärkt nicht nur die Lesekompetenz, sondern sorgt auch für spannende Unterhaltung.