Wie schön und gut ist die (Hoch-)Schule von heute?
Der aktuelle Schwerpunkt der Zeitschrift Erziehung & Unterricht (Heft 5-6/2018) wurde von Evi Agostini und Nadja Maria Köffler koordiniert. Die Tiroler Bildunsgwisseschafterinnen (Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck) widmen sich ausführlich und ausschließlich dem Schönen und Guten im Bildungskontext in allen Facetten und nehmen Ästhetik und Ethik in ihrer Bedeutungsvielfalt in den Blick.
Der Titel des Schwerpunktes lautet: Zur Aktualität von Ästhetik und Ethik in formalen Bildungskontexten. Oder: Wie schön und gut ist die (Hoch-)Schule von heute?
Der Buchklub und das Bildungsministerium haben dazu eingeladen, im Schuljahr 2017/2018 Leseschaufenster zu gestalten, und einen Wettbewerb ausgeschrieben.
Seit dem Schuljahr 2014/15 wird die standardisierte Reife- und Diplomprüfung an allen österreichischen Schulen verpflichtend umgesetzt. Wie auch in den Bildungstests für den Bereich der Grundschule oder der Unterstufe zählt die Lesekompetenz auch bei der Reifeprüfung zu den zentralen Fähigkeiten, welche die Schülerinnen und Schülern nicht nur für den Bereich der Unterrichtssprache beherrschen müssen.
Warum sollten wir in der Schule gemeinsam ein Buch lesen? Es hat doch jeder einen anderen Geschmack, was das Lesen angeht. Aber: Ein ausgewähltes Buch mit allen Kindern der Klasse zu lesen und dann darüber nachzudenken, zu diskutieren, zu lachen und Erfahrungen auszutauschen, ist ein besonderes gemeinsames Erlebnis.
Die SCHULE DES LESENS hat Joseph von Eichendorffs Gedicht „Winternacht“ interaktiv aufbereitet, um eine besondere Art der Textbegegnung im Unterricht zu ermöglichen. Das Verfahren sei hier kurz erklärt:
Kinder mit einer „Lese-Rechtschreibschwäche“ haben auffallend große Probleme beim Lesen und machen besonders viele Rechtschreibfehler. Eltern und Lehrer, die mit einer „Lese-Rechtschreibschwäche“ von Kindern konfrontiert sind, stehen vor dem Problem, die richtige Diagnose und das beste Förderprogramm auszuwählen.