Erziehung und Unterricht: LehrerInnenbildung NEU und Erinnerungskultur
Ann-Kathrin Dittrich und Gabriele Schauer (Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck) haben nach fast fünf Jahren der Implementierung und Umsetzung der LehrerInnenbildung NEU Erfahrungen und Herausforderungen, Gelingendes und möglichen Entwicklungsbedarf in den Fokus genommen.
LehrerInnenbildung NEU
Curriculumentwicklung, Eignungsüberprüfung, Induktionsphase als gelingender Berufseinstieg, pädagogisch-praktische Studien, Mentoring und Professionalisierung sind wesentliche Themen der Beiträge. Dafür gewannen sie namhafte Autorinnen und Autoren, die ihre Forschungs- und Praxisbefunde in der Zeitschrift Erziehung und Unterricht (2021|5+6) darlegen. Dittrich / Schauer entwickeln ihren eigenen Beitrag Die Aneignung pädagogischen Wissens in den pädagogisch-praktischen Studien aus einer quantitativen Untersuchung mit Lehramtsstudierenden aus dem Verbund West. Folgende Beiträge haben sie darüber hinaus koordiniert: Inhaltsverzeichnis.
Lesen kann heute nicht mehr als selbstverständlicher Teil der privaten Freizeitgestaltung betrachtet werden. Das Internet, PC-Spiele, Fernsehen u.a. sind zu einer übermächtigen Konkurrenz für das Lesen geworden. Hier lassen sich Erfolgs- und Glücksmomenten spielerisch und mit weit weniger Mühe als beim Lesen erleben.
Eine gemeinsame Klassenlektüre eröffnet im Unterricht zahlreiche Möglichkeiten, sich gemeinsam mit verbindlichen Themen und Fragestellungen zu einem ausgewählten Text zu beschäftigen. Der Beschäftigung mit dem Buch sind dabei keine Grenzen gesetzt und die Erarbeitung lässt sich an die verschiedenen Interessen und Verhältnisse in der Klasse anpassen.
In diesem Sommer startet erstmals der „Tiroler Geschichten Sommer“, der als Fortsetzung des „Sommer Leseclubs“ gedacht ist. Öffentliche Bibliotheken laden Kinder und ihre Familien zum gemeinsamen Lesen, Vorlesen, Erzählen oder Zuhören ein.
Der Jugend-Lesewettbewerb Read and Win findet von Juli bis November 2020 statt und richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren aus Tirol, Kärnten, Salzburg und Niederösterreich. Ziel ist es, eines oder mehrere aus zehn vorgeschlagenen Büchern zu lesen und dazu einige Fragen zu beantworten. Neben Mediengutscheinen winkt für all jene, die zu einem oder mehreren Büchern eine Rezension schreiben, ein Tablet als Hauptpreis.
Die als Bühnenprojekt geplante Collage „California Screening“? “screent” die Westküste vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch die Corona-Krise ist ein mehrteiliges und hörenswertes “Cinema for closed eyes” anstatt der geplanten Theateraufführung herausgekommen.
Anlässlich der Corona-Krise bieten verschiedene Verlage und Online-Plattformen Schulbücher und Unterrichtsmaterialien für den Unterricht zu Hause an.
Der Tiroler Vorlesetag – wahrscheinlich bekannt aus Radio Tirol, der Tageszeitung und Tirol heute – ist eine tolle Idee, die wir gerne zum Anlass nehmen, um einem Tag dem Vorlesen einen besonderen Stellenwert zu geben.