Warum sollten wir in der Schule gemeinsam ein Buch lesen? Es hat doch jeder einen anderen Geschmack, was das Lesen angeht. Aber: Ein ausgewähltes Buch mit allen Kindern der Klasse zu lesen und dann darüber nachzudenken, zu diskutieren, zu lachen und Erfahrungen auszutauschen, ist ein besonderes gemeinsames Erlebnis.

Es stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Kommunikation in der Klasse. Wichtig ist jedoch in erster Linie, dass das Lesen der Klassenlektüre als lustvoll erlebt wird und dass daran für die Zukunft eine positive Leseerfahrung geknüpft wird. Das stärkt die Freude am Lesen und die Kinder sind schon auf die nächste gemeinsame Lektüre gespannt.

Die SCHULE DES LESENS hat Joseph von Eichendorffs Gedicht „Winternacht“ interaktiv aufbereitet, um eine besondere Art der Textbegegnung im Unterricht zu ermöglichen. Das Verfahren sei hier kurz erklärt:

Die Textbegegnung mit einem klassischen Gedicht wie „Winternacht“ von Joseph von Eichendorff wird im Unterricht bewusst verlangsamt, der Text nur in Versen oder Versblöcken, höchstens im Umfang einer Strophe, dargeboten. Auf der interaktiven Tafel wird zunächst ein Bild gezeigt, die Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, zu einem Gedicht mit dem Titel „Winternacht“, passend zum eingeblendeten Bild, die ersten beiden Verse zu formulieren. Da sie das Original nicht kennen, entscheiden sie sich selbst, ob das Gedicht mit einem Paarreim beginnen soll, oder die Reimfolge einen Kreuzreim oder umarmenden Reim offenlässt.

Basierend auf dem GORILLA-Band "Durch Nacht und Wind" bietet der Österreichische Buchklub der Jugend eine Literaturmappe zu drei Kurzgeschichten Wolfgang Borcherts an.

Der Text "Die Kirschen" dient dazu, ein Muster einer Inhaltsangabe vorzustellen und auf die Bereiche Einleitung, Hauptteil und Schluss ausführlich einzugehen. Die Geschichte "Das Brot" bietet Gelegenheit, das Gelernte zu üben, wobei ein Großteil der Inhaltsangabe vorgegeben ist und die Schüler/innen Lücken nach Impulsfragen ergänzen. Schließlich wird mit der Kurzgeschichte "Die Küchenuhr" ein Hörtext geboten, der mithilfe eines Stichwortzettels zusammengefasst werden soll. Zum Hörtext gelangen die Schüler/innen per Smartphone/Tablet und QR-Code, sie können aber auch eine URL in den Browser eingeben.

Basierend auf dem GORILLA-Band "Durch Nacht und Wind" bietet der Österreichische Buchklub der Jugend eine Literaturmappe zur Ballade "John Maynard" von Theodor Fontane an. Die Ballade basiert auf einer wahren Begebenheit: 1841 ereignete sich eine Schiffskatastrophe auf dem Erie-See in Amerika. Die Heldentat des Steuermanns steht im Mittelpunkt des Erzählgedichts.

Basierend auf dem GORILLA-Band "Durch Nacht und Wind" bietet der Österreichische Buchklub der Jugend eine Literaturmappe zum Minidrama "Ein Stück vom Emmentaler" des Tiroler Autors Christoph W. Bauer an. Das Dramolett handelt von einem vereinsamten Menschen, dem eines Tages das Glück begegnet.

Basierend auf dem GORILLA-Band "Durch Nacht und Wind" bietet der Österreichische Buchklub der Jugend eine Literaturmappe zum kreativen Schreiben an. Dabei sollen mehrere Kürzestgeschichten von Jürg Schubiger und Franz Hohler von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden.

Basierend auf dem GORILLA-Band "Durch Nacht und Wind" bietet der Österreichische Buchklub der Jugend eine Literaturmappe zur Erzählung "Der Hund" des Schweizer Schriftstellers Max Bolliger an. Die Kurzgeschichte handelt von der Begegnung eines Streuners mit einem geheimnisvollen Mann.

In der Freiarbeitsmappe werden neben kompetenzorientierten Leseaufgaben auch Impulse für den Schreibunterricht gegeben. So lernen die Schülerinnen und Schüler den "Inneren Monolog" kennen oder nähern sich der Geschichte durch den Wechsel von Perspektiven.

Regelmäßig zu Schulbeginn stellt die Tiroler Kulturservicestelle das neue Veranstaltungsprogramm für das laufende Unterrichtsjahr vor. Bis zum 20. Oktober können die Tiroler Schulen wieder aus einem breiten Angebot aus den Bereichen Literatur, Medien, Theater, Tanz, Bildende Kunst, Musik, Museumspädagogische Projekte und Sonderprojekten auswählen. Neben der Präsentation des neuen Angebots also auch eine gute Gelegenheit Bilanz über das vergangene Jahr zu ziehen.

2586 Veranstaltungen an Schulen aus allen Tiroler Bezirken wurden im vergangenen Schuljahr durchgeführt, wobei die Mehrzahl in den Fachbereichen Musik und Literatur und in den Volksschulen stattgefunden haben.

Kinder mit einer „Lese-Rechtschreibschwäche“ haben auffallend große Probleme beim Lesen und machen besonders viele Rechtschreibfehler. Eltern und Lehrer, die mit einer „Lese-Rechtschreibschwäche“ von Kindern konfrontiert sind, stehen vor dem Problem, die richtige Diagnose und das beste Förderprogramm auszuwählen.

In den letzten Jahrzehnten hat das Interesse am Thema Lese- Rechtschreibschwäche (LRS) und Legasthenie stark zugenommen. Dies dürfte vor allem auf Berichte in den Medien, auf die Veröffentlichung neuer Theorien zu den Ursachen aber auch auf das wachsende Angebot an Förderansätzen und Förderprogrammen und Materialien zurückzuführen sein. So haben sich die Legasthenie-Forschung und Legasthenie-Förderung mittlerweile zu einem wichtigen Wirtschaftsmarkt entwickelt. Aber welche Förderansätze und Förderprogramme sind nun für Kinder mit LRS am besten geeignet?

Wenn Kinder auffallend große Probleme beim Lesen haben und besonders viele Rechtschreibfehler machen, stehen Eltern meist ratlos vor dem Problem, wie sie mit den Schwierigkeiten ihrer Kinder richtig umgehen sollen. Die Ursache dafür muss nicht mangelnde Begabung oder schlechter Unterricht sein, sondern kann sich als sogenannte „Lese-Rechtschreibschwäche“ herausstellen.

Wenn Kinder große Schwierigkeiten beim Lesen und bei der Rechtschreibung zeigen, gilt es zunächst die Ursachen und den aktuellen Leistungsstand zu klären. Anschließend kann das passende Lese-Rechtschreibtraining ausgewählt werden, das sich idealerweise an den Symptomen orientiert. Wichtig für den Erfolg sind realistische Ziele und motivierende Übungen.