Judith Painter, National Geographic Kids – Weltatlas
„Karten sind spezifische Werkzeuge, die Geschichten über die Erde erzählen. Manche zeigen physische Merkmale wie Berge oder Vegetation, andere illustrieren verschiedene Eigenschaften, die der Mensch der Erde zugewiesen hat: politische Grenzen, urbane Zentren und Wirtschaftssysteme. Keine Karte ist perfekt. Bei einem Globus handelt es sich um ein maßstabgetreues Modell der Erde mit genauen relativen Größen und Orten.“ (S. 8)
In eine Karte fließt viel geographisches Wissen ein. Dies gilt umso mehr für einen Weltatlas für Kinder, der neben physischen und politischen Landkarten auch Karten zu Klima, Vegetation, Bevölkerungsverteilung, Sprachen, Religionen, Wirtschaft, Handel u.a. zur Sprache bringt und speziell für Kinder pädagogisch aufbereitet.
Im Eichenwald grünt und blüht es. Der Frühling ist da und alle Tiere genießen die ersten warmen Sonnentage. Die kleinen Hasen, Mäuschen, Enten und Schafe spielen in der Wiese und beobachten die Schmetterlinge und Vögel.
„Alles beginnt mit einer unverhofften Idee. Ein Knistern. Einer Laune der Gedanken. Fabelwesen! Jeder hat schon mal von ihnen gehört, sei es in Geschichten, Büchern oder einem der zahlreichen Filme, in denen sie mitspielen. Doch was wäre, so frage ich mich, wenn sie mehr als das Resultat menschlicher Vorstellungskraft sind? Mehr als Feuer speiende Ungetüme oder schattenhaften Traumgestalten aus Mythen und Legenden? Wäre diese Möglichkeit es dann nicht wert, ihr nachzugehen?“ (S. 9)
„In dieser Zauberschule wirst du einiges über die Welt um uns herum und ihre Magie erfahren. Diese Magie gilt es zu entdecken. Als Zauberinnen und Zauberer interessieren uns Stoffe und ihre Umwandlung. […] Auf diesen Seiten findest du viele Anleitungen zu magischen Experimenten und die Erklärungen, was dabei jeweils genau abläuft.“ (S. 2)
„Der kleine Hase liebte den großen, weiten Wald. Jeder Tag war voller Abenteuer, von Sonnaufgang bis zum Mondschein. Eines Tages hörte er ein Knistern im Unterholz und dann eine Stimme: »Lauf! Finde einen sicheren Platz zum Großwerden.« Der kleine Hase wäre gerne geblieben, aber er vertraute der Stimme.“
„Wir Menschen sehen uns oft als einzigartig an, doch unsere Knochen sind alles andere als einzigartig. Schaut man sich die Skelette von Tieren an, dann sieht man, dass die Knochen zahlreicher Arten unseren sehr ähnlich sind, wenn auch mal dünner oder dicker, kürzer oder länger. Das ist das Faszinierende an Tierskeletten: Es sind immer die gleichen Knochen, auch wenn sie immer ein bisschen anders aussehen.“ (S. 10)
„Der Winter war gekommen. Vielen Tieren war es zu kalt, deshalb verschliefen sie lieber. Nur ab und zu reckte sich aus dem Schnee ein Hasenohr empor oder ein Eichhörnchenschwanz – und zog sich dann schleunigst ins kuschelige Versteck zurück. Auch der kleine Maulwurf hatte sich auf den Winter vorbereitet und jede Menge Vorräte zusammengetragen, damit er nirgendwo mehr hinmusste. Doch neugierig war er schon: Wie sah dieser Winter eigentlich aus?“ (S. 2)
„In einer Turmruine, mitten in einem großen Wad, lebte einmal eine Eulenfamilie. Sie bestand aus Vater und Mutter Eule und drei kleinen Eulenkindern. Die Euleneltern waren sehr stolz auf die drei Jungen, und sie wünschten sich, dass alle drei einmal sehr kluge und weise Eulen werden würden. Sie brachten ihren Kindern das beste Futter, das sie finden konnten, und zogen sie mit viel Liebe und Sorgfalt auf.“ (S. 9)
„Ecki Eichhörnchen streckte die Nase aus seinem Kobel und blinzelte sechs Äste der alten, knorrigen Eiche hinauf. Dort saß Rudi Rotkehlchen auf dem Rand seines Nestes und trällerte in die Stille des Waldes hinein. »Guten Morgen Rudi«, rief Ecki dem Vogel zu, der ihm zuzwinkerte, aber sein Lied nicht unterbrach.“ (S. 7)
„Mausgespannt harrte Toni hinter der alten Standuhr aus, deren klickendes Uhrwerk bald den Abend einläuten würde. Sein Schwänzchen zuckte vorfreudig im Takt des Pendels hin und her. Durch eine alte Brille, die Toni auf dem Dachboden gefunden hatte, guckte er hindurch.“ (S. 9)