Martin Widmark, Detektivbüro LasseMaja - Das Goldgeheimnis
„Da kommt das Gold“, sagt der Polizeiinspektor zufrieden. „250 Kilo pures Gold!“ „Wie viel das wohl wert ist?“, fragt Lasse. „Tja“, sagt der Polizeiinspektor und schiebt seine Uniformmütze in den Nacken. „Zehn, zwölf Millionen Kronen, würde ich mal schätzen.“
Kein Wunder, dass bei so viel Gold die Nerven aller Beteiligten blank liegen. Die beiden jungen Detektive Lasse und Maja sind live dabei, als die Holzkiste mit dem Gold von einem großen Schiff abgeladen wird, um in der Bank von Valleby, bis zum Weitertransport am nächsten Morgen, sicher gelagert zu werden. Neben dem Polizeiinspektor von Valleby kontrollieren noch Bankdirektor Per Kraage und die Sicherheits-Chefin Maria Gonzales de la Cruz die sichere Verwahrung des Goldes im Tresor der Bank der Stadt.
„Mich begann es unter dem Fell zu kribbeln. Am Abend dieses Tages wussten wir, dass die Vorahnungen uns nicht getäuscht hatten. Connies Püppchen war aus dem Museum verschwunden.“ (59)
Der französische Essayist und Philosoph Michel de Montaigne bemerkte zum Thema Tod: „Letztendlich führen alle Weisheit und Überlegungen der Welt dahin, den Mensch zu lehren, sich nicht vor dem Tod zu fürchten.“
„Ich konnte hören, aber nicht sprechen, ich konnte mich berühren lassen, aber selbst niemanden berühren. Doch ich konnte denken. In den ersten vier Jahrzehnten meines Lebens war ich nicht weiter als ein Denkprozess außer Kontrolle.“ (10)
Märchen und Geschichten ziehen sich wie ein Faden durch unser Leben und lassen sich in zahlreichen Anspielungen in allen Lebensbereichen tagtäglich entdecken.
„Zuerst war nur eine weiße Leere in meinem Kopf. Leer und weiß wie ein Blatt Papier, auf das man zeichnen möchte. Oder wie die Wolken, die sich kaum bewegen. In der Mitte meines Gehirns ist etwas Schweres, an dem die Gedanken abprallen.“ (6)
Michael Ende hatte die Gabe mit seinen Geschichten Kinder zu unterhalten und Erwachsene zum Denken anzuregen. Schrieb er nun Geschichten für Kinder oder für Erwachsene? Er schrieb einfach Geschichten, die Kinder und Erwachsene liebten!
„Warum zieht es dich überhaupt in so eine verdammte Stadt?“ „Ich möchte gerne eine Städterin werden.“ Im gleichen Moment bedauerte sie ihre unüberlegte Antwort. Wie konnte sie einem fremden Jungen von ihren geheimen Gedanken erzählen.“ (22f)
„Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!“ bemerkte der deutsche Schriftsteller und Philosoph Friedrich Wilhelm Nietzsche.
Der berühmte irische Schriftsteller und Satiriker Jonathan Swift bemerkte einmal: „Fantasie ist die Gabe, unsichtbare Dinge zu sehen.“