Christine Russell / Christopher Russell, Die Schafgäääng. Ab durch die Wüste
„Zwischen hier und Amerika liegt ein Meer. Wie kommen wir hin?“ „Wir sind Schafe!“, mahnte Sally. „Man rühmt uns als große Denker. Als denken wir jetzt alle nach. Denkt nach!“ (13f)
Wieder einmal macht sich die berüchtigte englische Schafgang der Eppingham-Farmn auf den Weg in ein neues Abenteuer. Diesmal ist es eine geheimnisvolle Botschaft aus einem Laptop, der die Schafe aus ihrem Alltag reist. Eine unbekannte Stimme gibt sich als Teufelszunge aus und droht damit alle Schafe zu schlachten. Sally, das mütterliche Southdown-Schaf fühlt sich sofort an einen Vers der Ballade vom Vlies erinnert, in dem eine schreckliche Zukunft für die Schafe prophezeit wird.
„Steht die Welt denn nachts nicht still? Von wegen! Der Bäcker schlummert tief und fest, während quietschfidele Mausmakis all die Arbeit machen.“
Meist dauert es nicht lange und die anfängliche Begeisterung der jungen Schülerinnen und Schüler nimmt durch den Schulalltag zunehmenden ab.
„And next to the old peoples’s home there was a tall building. That’s where the penguins lived. Really they’re called nuns, but we called them penguins because they wore black clothes and white bonnets on their heads.“ (15)
„Ich bringe den Regen für das dürstende Leben von den Strömen und Seen; ich trage den Schatten für die Blätter die matten, die des Mittags zum Träumen gehen.“
„Sprachlos starren die beiden auf den Bildschirm. Marie findet als Erste Worte. ‚Bist du verrückt geworden! Mensch, Anne!‘ Kreidebleich im Gesicht stottert Anne: „Was sind das für Fotos? Das bin ich doch gar nicht. Nackt auf dem Surfbrett …“ (123)
„Seit es Menschen gibt, haben sie versucht, die erstaunlichen Dinge, die sie ringsum beobachten, zu verstehen, und sich gefragt: Was sind das für Dinge? Warum bewegen und verändern sie sich auf diese Weise? Waren sie schon immer da?“ (39)
„Hier ist was los, hier geht es rund – wer jagt wohl, Jäger oder Hund? Der Jäger fällt auf alle Viere, aufrecht jagen nur die Tiere.“
„Unsere Lebensalter sind die der Pflanze: wir gehen auf, wachsen, blühen, blühen ab und sterben“, schrieb einst der deutsche Philosoph und Dichter Johann Gottfried von Herder.
„Hier und jetzt ist das Labor real und er ist tatsächlich lebendig, leibhaftig, nachgeboren, neu: Homo erectus reloaded.“ (10)