Aktuelle Buchtipps

 

Anne Möller, Die weite Reise der Mauersegler

andreas.markt-huter - 22.12.2011

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Im Frühjahr wenn es wärmer wird und die Zugvögel das endgültige Ende des Winters verkünden kommen neben Kuckuck, Singdrossel und Schwalben auch die Künstler der Lüfte wieder nach Europa zurück: die Mauersegler.

In Anne Möllers Kinderbuch Die weite Reiser der Mauersegler begleiten die jungen Leserinnen und Leser einen Mauersegler seinen ersten Lebensminuten, vom Schlüpfen aus dem Ei, bis zu seiner ersten großen Reise nach Afrika und seiner Rückkehr nach Europa ein Jahr später.

Klaus Kordon, Im Spinnennetz

andreas.markt-huter - 18.12.2011

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"Es gäbe keine soziale Frage, wenn die Reichen von jeher Menschenfreunde gewesen wären", bemerkte Marie von Ebner-Eschenbach bereits vor mehr als 100 Jahren zum Verhältnis von arm und reich.

Klaus Kordons Roman spielt im Berlin Anfang der 90-iger Jahre des 19. Jahrhunderts, als die Ära Bismarck gerade zu Ende gegangen war. Das Sozialistengesetz, das die Sozialdemokratie als gemeingefährliche Bewegung verurteilte und ihre Organisationen verbot, war nicht mehr verlängert worden. Die soziale Ungerechtigkeit und das Elend in den Proletariervierteln bestanden jedoch weiterhin.

Magali Le Huche, Super-Edgar trotzt Wind und Wetter

andreas.markt-huter - 15.12.2011

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"Verdopple die Gefahr, spricht der Held, nicht die Helfer', charakterisierte Friedrich Schiller vor mehr als 200 Jahren den Helden.

Die Nacht geht zu Ende in Wildtal, aber etwas scheint einfach nicht zu stimmen. Es wird einfach nicht hell. Albert der Polarbär hat die Sonne heimlich gestohlen, um sich auf seinen hohen, verschneiten Bergen zu wärmen.

Edmund Jacoby, Das Hausbuch der Märchen

andreas.markt-huter - 15.12.2011

Buch-Cover"Märchen erobern die Herzen, weil sich in ihnen Wünsche erfüllen und Ängste durch sie genommen werden. Im Märchen ist nichts unmögliche, in ihnen werfen die Menschen die Fesseln de Naturgesetze und der gesellschaftlichen Konventionen ab." (7)

Das Hausbuch der Märchen vereint die bekanntesten und spannendsten Märchen verschiedener Autoren aus Italien, Frankreich, Dänemark und vor allem aus Deutschland in einem ansehnlichen Sammelband.

Hertha Kratzer, König Artus und die Ritter der Tafelrunde

andreas.markt-huter - 14.12.2011

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"Der Ruhm König Artus? wird durch die Nebel der Zeit leuchten, denn solange es Menschen auf der Erde gibt, wird man von ihm und seinen Rittern erzählen." (21)

Die mittelalterliche Welt der Ritter und Könige hat schon immer eine Faszination auf Kinder und Jugendliche ausgeübt. Dabei spielen die Sagen und Mythen rund um den geheimnisvollen Zauberer Merlin und den sagenumwobenen König Artus mit seinen unglaublichen Rittern der Tafelrunde eine ganz zentrale Rolle.

Anna Kim, Invasion des Privaten

h.schoenauer - 05.12.2011

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Kolonisation ist dann vollkommen, wenn die Identität des Einzelnen korrumpiert ist, folglich gelingt Kolonisation über die Invasion des Privaten.

Im Frühjahr 2010 reist die Schriftstellerin Anna Kim nach Grönland, statt der üblichen Fotoreportagen schreibt sie in der grönländischen Hauptstadt Nuuk sowie im entlegenen Touristen-Expeditionsort Kangerlussuaq einen Essay, der den Spuren der Kolonisation nachgeht und die Auswirkungen auf die quasi dänisch gewordenen Bewohner beschreibt.

Jordan Iwantschew, Die Farben des Grauens

h.schoenauer - 04.12.2011

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Der Zustand einer Gesellschaft lässt sich meist während der kurzen Handbewegungen des Frühstücks ausmachen. Mangel oder Überfluss, Überlebensgedanken oder soziales Kopfweh, beim Frühstück ist eigentlich der Tag gelaufen.

In Jordan Iwantschews Roman ?Die Farben des Grauens befinden wir uns schon nach zwei Absätzen mitten in der Hölle. Mit viel Glück bastelt der Philosoph Veselinov aus der Glut des Vortags eine Morgengrütze, es heißt Streichholz sparen, er und sein Sohn Christo freuen sich darüber mehr als über das Frühstück, das aus nichts besteht.

Erich Schirhuber, Im Herbst fast weiß

h.schoenauer - 04.12.2011

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In Gedichten wird der wahre Blick manchmal durch Ironie oder andere Ablenkungen etwas beiseite gekrümmt, um den Weg auf die Wahrheit frei zu legen.

Erich Schirhuber verwendet oft bekannte Sequenzen, um sie durch ein paar raffinierte poetische Handgriffe lyrisch zu tunen und unvergessliche Gedichte daraus zu machen. Schon der Titel ?Im Herbst fast weiß zeigt diese Methode. Der Lebensabend, im Haar vielleicht vollkommen weiß, wird euphemistisch noch Herbst genannt, und auch die offensichtlich vom Winter schon geweißelte Szenerie suggeriert noch die Sattheit des Herbstes.

Palmi Ranchev, Der Weg nach Sacramento

andreas.markt-huter - 04.12.2011

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Die einzige Triebfeder, die die Menschen auf allen Kontinenten in Bewegung hält, scheint die Sehnsucht nach Glück zu sein. Und immer wieder enden Glücksvorstellungen in Amerika, weil das Glück dort zumindest in der Verfassung steht.