Aktuelle Buchtipps

 

Renée Holler, Intrige am Hof des Sonnenkönigs

andreas.markt-huter - 07.09.2011

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"In drei Tagen würde König Ludwig den Dogen von Genua in der Spiegelgalerie des Schlosses empfangen. Der ganze Hofstaat würde sich dort versammeln. Und wie immer in Versailles ging es nicht darum zu sehen, sondern gesehen zu werden." (13)

Es herrscht Aufregung auf Schloss Versailles kurz vor dem geplanten Besuch des Dogen von Genua. Diebe machen das Schloss unsicher und auch Antoinettes Mutter, die Gräfin von Mornay, wird Opfer eines gemeinen Anschlags. Ausgerechnet die Perlenkette, die sie vom König selbst für Dienste an seiner verstorbenen Frau erhalten hatte, ist verschwunden und genau diese Kette glaubt die Gräfin beim Empfang des Dogen tragen zu müssen.

Jane Yolen, Dornrose

andreas.markt-huter - 07.09.2011

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"Ich war die Prinzessin aus dem Schloss, dort im Dornenwald. Ein dunkler Nebel kam über uns, und wir alle sanken in tiefen Schlaf. Aber der Prinz hat mich wachgeküsst. Nur mich.' (24)

Die dreiundzwanzigjähre Rebbecca ist Journalistin und schreibt für den Advocate, die lokale Zeitung der kleinen Stadt Holyoke im amerikanischen Bundesstaat Massachusetts, wo sie fast täglich ihre Großmutter Gemma im Altersheim besucht. Kurz vor Gemmas Tod kommen auch Rebbeccas ältere Schwestern Sylvia und Shana, die im entfernte L. A. und Houston leben, nach Holyoke, um, um von ihrer Großmutter Abschied zu nehmen.

Stefan Alfare, Der dritte Bettenturm

h.schoenauer - 07.09.2011

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Sogenannte Parallelwelten dienen oft dazu, die offiziell sichtbare Einheitswelt in ihrer wahren Substanz zu erkennen.

In Stefan Alfares Roman Der dritte Bettenturm ist die Welt gleichsam an einem überdimensionierten Betten-Silo in einem anonymen Spital aufgefädelt. Das Schicksal des Helden lässt sich mit einem Halbsatz bereits auf der ersten Seite zusammenfassen ?Ein abgebrochener Schritt, er geriet ins Taumeln. (7) Die Hauptfigur heißt sinnigerweise Victor Flenner, offensichtlich ist Flenners Geschichte zum Weinen, während er selbst recht stupide-melancholisch seine eigene Weltlage beurteilt.

Christine Nöstlinger, Pudding-Pauli serviert ab

andreas.markt-huter - 06.09.2011

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"Also, eigentlich sorgt der Pauli allein für das Mittagessen und die Jausenbrote. Er kocht nämlich sehr gern und auch sehr gut. Dafür sorgt die Rosi für die Mathematik-Hausübungen. Weil sie sehr gern rechnet. Und auch sehr gut." (8)

Im 3. Fall der Pudding-Pauli Serie von Christine Nöstlinger sind Pauli und seine Freundin Rosi einem Schuldieb auf der Spur. In letzter Zeit häufen sich die Diebstähle an ihrer Schule. Weder Jacken, Regenmäntel, Schuhe, Rucksäcke noch Schreib- und Malsachen oder Handys sind vor dem frechen Dieb sicher.

Andrzej Stasiuk, Hinter der Blechwand

h.schoenauer - 05.09.2011

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Manche Romane sind so voll von Abenteuer, Überlebenskunst, Lebenssinn und politischer Kommentierung, dass einem als Leser bloß die Seitennummerierung bleibt, um sich zurechtzufinden.

Andrzej Stasiuk ist der Meister des abenteuerlichen Agonie-Romans. Hinter der Blechwand spielt sich vielleicht die Erlösung ab, vielleicht aber der Gnadenstoß in die Hölle. Die Metapher der Blechwand stammt aus dem Flüchtlings- und Schlepperwesen, während der Lenker durch unwirtliches Grenzgebiet fährt, sitzen hinter der Blechwand des Transporters die Flüchtlinge, alle unterwegs in eine wilde Zukunft.

Micha Brumlik, Entstehung des Christentums

andreas.markt-huter - 04.09.2011

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"Als Entstehungsgeschichte einer Religion, die den Individualismus ebenso hervorgebracht hat wie gewalttätige Staaten, ist die Geschichte des frühen Christentums auch die Geschichte der Individuen, die es geprägt haben." (7)

Micha Brumlik geht der spannenden Frage nach, wie sich das Christentum von seinen Anfängen bis zu seiner Etablierung als Staatsreligion im Römischen Reich etablieren konnte und welche theologischen und organisatorischen Veränderungen sich während dieser Zeit ereignet haben. Als jüdischer Wissenschaftler bietet Brumlik einen angenehm neutralen Blick auf die wichtigsten Ereignisse und Stationen des Christentums bis ins ausgehende 4. Jahrhundert.

Peter Kampits, Wer sagt, was gut und was böse ist?

andreas.markt-huter - 04.09.2011

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"Das Böse erfreut sich großer Attraktivität, es fasziniert, und das Gute lässt uns irgendwie kalt, es hat den Anstrich des Langweiligen, auch wenn uns von Kindheit an eingehämmert wird, das Gute zu tun und das Böse zu lassen." (9)

Peter Kampits macht sich in seiner philosophischen Reise "Wer sagt, was gut und was böse ist?" auf einen abenteuerlichen Rundgang durch die unzähligen Aspekte von Gut und Böse aus der Sicht der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen aber auch aus dem historischen Blickwinkel unterschiedlicher gesellschaftlicher, kultureller und religiöser Fragestellungen. Kampits geht dabei zunächst der komplexen Frage nach, was dieses sogenannte Böse eigentlich ist und in welchem Verhältnis das Böse zum Guten zu sehen ist.

Klemens Renoldner, Lilys Ungeduld

h.schoenauer - 04.09.2011

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In manchen Familien ist wie bei einem Eisberg nur der unwesentliche Teil sichtbar, die wahren Klumpen des Familiengefüges bleiben unsichtbar, weil sie schon im Jenseits liegen.

In Klemens Renoldners Roman hat Lily in der Blüte ihres Lebens Suizid verübt, indem sie scheinbar grundlos von einer Brücke auf den Grund eines Flusses gesprungen ist.

Maren Stolte / Sebastian Marcks, Der kleine Lernbegleiter

andreas.markt-huter - 01.09.2011

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"Der kleine Lernbegleiter ist anders als das, was du bisher zum Thema Lernen kennengelernt hast. Denn hier geht es nicht nur darum, wie du besser lernst, sondern darum, wie du mehr Spaß dabei hast" (Bd. 1, S. 4)

Die Schule ist die Zeit des Lernens. Doch lernt nicht jedes Kind auf die gleiche Weise am besten, auch gibt es zahlreiche verschiedene Lerntechniken, die das Lernen erleichtern können und außerdem lässt sich das Lernen zu durch geschickte Organisation erfolgreicher gestalten.