Klaus Niedermair, Recherchieren und Dokumentieren
Die Triebfeder allen Tuns ist die Neugierde, diese kann oft so ungezähmt auftreten, dass es sich lohnt, sie durch einige vernünftige Überlegungen zu kanalisieren und zu zähmen.
Klaus Niedermairs Buch über das Recherchieren und Dokumentieren löst grenzenlose Neugierde aus, stellt es doch nichts anders vor als den vernünftigen Zugang zur Welt.
In einem Glas sitzt der Dichter, leicht durchgeschüttelt wie der Wein vor einer Verkostung, man kann noch nichts über den Geschmack sagen, der flüssige Dichter jedenfalls schaut besinnlich hoffnungsvoll aus dem Glas.
Oft muss man ein paar Schritte zurückgehen, um einen frischen Blick auf einen Gegenstand zu entwickeln. 
Wie jede Geschichte ist auch die Literaturgeschichte etwas äußerst Unruhiges, das ständig neu geschrieben werden muss. Eine recht aufregende Form, sich dem literarischen Geschehen einer Epoche zu nähern, ist die Präsentation von Insider-Wissen mit persönlicher Note. 

Kulturelle Botschaften gehen oft geheimnisvolle Wege. So lebt einer der besten Kenner des Nomaden-Volkes der Tuareg in Innsbruck.
Gute Geschichten sind meist durch eine gemeinsame Fließrichtung untereinander verknüpft, wie ein Strom rinnen die einzelnen Episoden abendfüllend dahin, und tauchen schließlich unter im Meer des Geschichtenschatzes.
Manche Namen lösen schon bei der bloßen Aufrufung ein ganzes Programm aus. So geht bei Heidi jeweils ein Heimatfilm ab, während wir Leser bei Kirk sofort in die Zukunft oder gar in den Weltraum gebeamt werden.