Goodman, Alison: Eona - Drachentochter

Drachen lenken seit Urzeiten die Geschicke der Menschheit und nur ganz wenige Menschen können Kontakt zu ihnen aufnehmen. Wird Eona, das behinderte Mädchen, auserwählt? Kann sie ihr Geheimnis verbergen und die Macht der Drachen zum Nutzen der Menschen einsetzen? Ist sie stark genug für diese Prüfung?
Eonas Geschichte beginnt damit, dass sie von großen Sorgen geplagt wird, da sie befürchtet, in Kürze zu versagen. Sie steht nämlich - mit einer Schar weiterer Anwärter - kurz vor einer entscheidenden Prüfung: Eona bereitet sich für die Aufnahme als Lehrling des Drachenauges vor.
Träume sind das halbe Leben, heißt es im Volksmund. Ob man sie nun bei Tage als unerreichte Zukunftspläne aussitzt, in der Nacht als handfeste Geschichten herunter spult oder auf der Couch dem Psychiater an den Kopf wirft, immer geht es um einen beinahe komplementären Zustand zur sogenannten Realität.
Der Sinn des Lebens lässt sich mannigfaltig suchen, und was jemand dabei tut, ist letztlich egal, Hauptsache er macht es ein Leben lang.
Auch wenn der Alltag manchmal in seiner flachen Erscheinung das Hirn gerne in einem Flachbett ruhen lässt, gibt es erstaunlicherweise gerade im Schulsystem immer wieder Pädagoginnen und Pädagogen, die beim Betreten des Unterrichtsgebäudes die allgemeine Narkose beenden und sich Gedanken machen.
Es gibt Gedichte, die sperren sich in sich selbst ein, sobald sie einen Leser sehen, und es gibt solche, die springen beinahe den Leser an und machen ihn neugierig mit semantisch rätselhaften Umarmungen.
Was ein gelungener Staat sein will, braucht lebenslüsterne Bewohner, eine reale Verfassung und eine Literaturgeschichte. Alle drei lassen sich nicht am Reißbrett planen sondern nur mehr oder weniger aufwändig beschreiben.


Meistens denken wir an groß gemachte Helden und aufgepumpte Persönlichkeiten, wenn von verraten und verkauft die Rede ist.