Magnus Myst, Das verboten gute Buch

Der irische Schriftsteller und Satiriker Jonathan Swift schrieb einmal über das Lesen "Wenn ich ein Buch lese, ein gescheites ebenso wie ein törichtes, ist es mir, als lebte es und spräche mit mir."
Was Swift noch als Metapher gemeint hat, wird im Roman Das verboten gute Buch des geheimnisvollen Autors Magnus Myst zur abenteuerlichen Realität. Die beiden Helden Frick und Behti sind Feenklumpen und begrüßen gleich zu Beginn den Leser dem im Buch eine zentrale Rolle zugedacht wird:
Anlässlich des 75. Geburtstages von Ali Mitgutsch, dem "Vater der Wimmelbücher" erscheinen verschiedene Sonderausgaben seiner Wimmelgeschichten. "Mein riesengroßes Wimmel-Suchbuch" hält, was es verspricht.

Manche Situationen schreien geradezu nach einem philosophischen Satz, der die verzwickte Lage auflöst. In Wirklichkeit sagte ich nichts ist vielleicht eine Erlösungsformel, die ein geordnetes Weiterleben zumindest für die nächste Viertelstunde ermöglicht.
In wirklich guten Erzählungen muss der Erzähler zu Tode kommen, weil es nach der Erzählung keinen Lebenssinn mehr gibt.


