Heike Tober, Indianer

Nicht erst seit Karl Mays Winnetou beflügeln Indianer die Phantasie und das Interesse von Kindern und Erwachsenen. Aber wieso heißen Indianer eigentlich Indianer? Dieser und ähnlichen Fragen geht die Maus in bewährter Manier auf die Spur.
In 24 Kapiteln werden Fragen zum Leben von Indianern in der Vergangenheit und Gegenwart auf jeweils zwei Seiten beantwortet. Da werden Irrtümer erklärt, Vorurteile abgebaut und Unbekanntes detailliert beschreiben und mit zahlreichen Illustrationen und Fotos anschaulich gemacht. Eine Panoramaseite, zwei Folienseiten und eine große Landkarte Nordamerikas im Posterformat veranschaulichen das Leben der Indianer zusätzlich.
Ein Hofer-Jahr erkennt man daran, dass ab Jahresmitte plötzlich alle Wörter mit der Vorsilbe Hofer lächerlich werden. Hofer-Jahr, Hofer-Theater, Hofer-Umzug, die Leute biegen sich mittlerweile vor Lachen.
Manche Literatur geht fließend in Musik über. Für diese Anlässe hat der Mandelbaum Verlag seine Serie "Bibliothek der Töne" aufgelegt.
Gute Romane beginnen manchmal abenteuerlich logisch und biegen dann jäh in verwuchertes Gelände ab.
Die Liebe zu einer Stadt entsteht wie bei jeder Liebe zufällig. Als in den 1980er Jahren der Autor Cornelius Hell eine Stelle als Lektor irgendwo im Ausland sucht, wird ihm eine Stelle in Vilnius angeboten. Seither ist es die Stadt seines Lebens geworden.
An und für sich ist die Toilette ein höchst literarischer Ort. Hier kommen die Innenwelt der Verdauung und die Außenwelt der Spülung das erste mal zusammen, hier sitzen je nach Typ mehr oder weniger meditative Personen am Hocker, und am stillen Ort wird auch jede Menge Literatur gelesen, bis das Geschäft erledigt ist.
Keine Frage, die ukrainische Gegenwartsliteratur ist etwas vom Frechsten, Lustigsten und Genauesten, was es zurzeit zu lesen gibt.
Wenn in der Physik scheinbar alles logisch zugeht, dann müsste es auch zwischen den Menschen logisch zugehen, wenn man deren Beziehungen mit der Sprache der Physik darstellt.