Konrad Utz, Geschichten von Drache und Bär
'Geschichten von Drache und Bär' von Konrad Utz, erschienen bei Sauerländer 2006, ist das erste Kinderbuch des Autors. Das Buch besteht aus elf kurzen Geschichten, die die "wahre" Freundschaft des Drachen Nurmi und des Bären beschreiben.
Die Geschichte beginnt mit der ersten Begegnung der beiden. Der Bär ist auf der Suche nach einer Höhle zum Wohnen, und als er meint, diese gefunden zu haben, bemerkt er "feurig", dass da schon jemand wohnt. Und zwar der Drache Nurmi.
In einer schier endlosen Nacht driftet ein nachdenklicher Alkoholiker hellwach durch die Wiener Innenstadt. Er ist sein eigener Reiseführer und begleitet sich selbst mit kundigen Gesten in jene finstere Gegend, die bei Tageslicht als repräsentative Hauptstadt genutzt wird.
Unverwechselbare Gedichte entstehen oft dadurch, dass etwas knapp verwechselt wird. In Christian Steinbachers frechem Gedichtband vom Zwirbeln setzt man als Leser gleich einmal die Zwirbeldrüse in Position, aber das ist schon wieder so eine kleine Verwechslung, gezwirbelt wird ja üblicherweise am Bart, das im Kopf drin ist die Zirbeldrüse.
Im Buch Lilis Leben eben von Valérie Dayre geht es um Lili, die sehr viel Fantasie hat.
Als Anna Lindenthal erwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Sie kennt nicht einmal mehr ihren Namen, geschweige denn ihre Umgebung.
Was wie eine Anleitung zum Frohsinn klingt, ist ein aufregender Gedichtband, der letztlich einen tiefen Einschnitt in die übliche Sehweise vermittelt.
Unter dem moralisch knalligen Titel „Seitensprung“ stellt sich jeder sofort etwas individuell Aufregendes vor. Bei William Trevor jedenfalls sind unter diesem Titel zwölf abgeklärte Geschichten zusammengefasst, und die Erotik ragt dabei wie ein Büschel Strohblumen der Zuneigung aus einer Vase aus vergangener Zeit.