Zum Welttag der Alphabetisierung am 8. September
Der Welttag der Alphabetisierung der UNESCO erinnert am 8. September daran, dass weltweit rund 860 Millionen Menschen nicht richtig lesen und schreiben können. In Österreich gelten bis zu 600.000 Menschen als funktionelle Analphabeten, die Texte nicht sinnerfassend verstehen können. Lesen ist aber das Ticket in die Internetgesellschaft, die Voraussetzung für beruflichen Erfolg und gesellschaftliche Teilnahme. Rechtzeitig zum Welttag der Alphabetisierung der UNESCO stellt der Buchklub seine neuen Magazine für alle Kinder vor: Die Lesezukunft heißt STUPS, PLOP, FLIZZ und YEP. In insgesamt 29 Ausgaben pro Jahr werden Kinder im Kindergarten und in der Volksschule aufs Lesen neugierig gemacht.
Nur wer Bescheid weiß, kann auch mitsprechen und mitbestimmen. Grundvoraussetzung dafür sind verständliche Informationen. Probleme entstehen, wenn Texte besonders komplex und schwer verständlich sind oder wenn Menschen Leseschwierigkeiten aufweisen.
Der Beitrag gibt einen Überblick über das Thema Tod in der Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Astrid Lindgrens Die Brüder Löwenherz. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich Tod als Thema in der Kinder- und Jugendliteratur entwickelt hat. Die Fragestellungen werden auf der Grundlage der Auswertung von Fachliteratur und Internetrecherchen diskutiert.
Tanja Spörr beschäftigte sich mit Märchen vom 17. Jh. bis in die Gegenwart. Im Folgenden vergleicht sie drei Versionen des Rotkäppchenstoffes:
Lesen und Lesekompetenz sind seit den großen länderübergreifenden Bildungsstudien mit ihren exotischen Namen wie PISA, PIRLS oder IGLU Teil einer breiten öffentlichen Bildungsdiskussion, die vor allem die schulische Bildung betrifft. Aber auch die Kinderbuchverlage haben in den letzten Jahren die Erstleser, Leseanfänger und schwachen Leser als Zielgruppe für sich entdeckt und speziell für diese Bücher veröffentlicht.
Die Ankündigung eine wissenschaftlich kommentierte Neuauflage von Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ zu veröffentlichen, sorgte bereits im Vorfeld für aufgeregte Diskussionen. Nach Ablauf der Urheberrechte auf das Machwerk, war die Erstauflage bereits vor dem Tag des Erscheinens vergriffen.