Lesepanorama

Österreichisches Deutsch als Unterrichts- und Bildungssprache

andreas.markt-huter - 02.07.2014

„Die Publikation richtet sich an Deutschlehrende aller Schularten in Österreich, die in ihrem Unterricht die Vielfalt des deutschsprachigen Raums und die Besonderheiten der deutschen Sprache in Österreich vertiefend thematisieren möchten.“ (3)

Die „Arbeitsgruppe Österreichisches Deutsch“ hat im Auftrag des BMBF ihren Bericht „(Österreichisches) Deutsch als Unterrichts- und Bildungssprache“ veröffentlicht, um die Eigenheiten des „österreichischen Deutsch“ vorzustellen, die durch die scheinbar übermächtige Konkurrenz der zahlreichen Film- und Fernsehprodukte aus Deutschland als Teil der Alltagssprache gerade bei Kindern und Jugendlichen zunehmend verloren gehen.

Tyrolia Sommer-Leseclub

andreas.markt-huter - 22.06.2014

Mitmachen beim Tyrolia Sommer-Leseclub ab 27. Juni! Leseförderung, die Spaß macht – mit Lesepass, Buch-Bewertungsbögen und tollen Veranstaltungen in ganz Tirol.

Rund 1000 Kinder zwischen 6 und 14 Jahren und 62 Bibliotheken aus allen Bezirken hatten am ersten Tiroler Sommer-Leseclub im letzten Jahr teilgenommen, den die Tyrolia Buchhandlung ins Leben gerufen hatte – ein überzeugender Grund, auch heuer die Ferien mit einer Neuauflage zu starten: Ab 30. Juni werden wieder in allen teilnehmenden Bibliotheken die begehrten Lesepässe ausgegeben, für die Dauer des Leseclubs ist die Anmeldung in den Büchereien gratis!

Wir fahren ins Schlaraffenland der Phantasie - Dölsacher Dorfgeschichten von A – Z

andreas.markt-huter - 26.05.2014

Die Öffentliche Bücherei der Pfarre und Gemeinde Dölsach hat als Kultureinrichtung im Dezember 2013 bei „culture connected“ ihr Projekt, eine Schreib- und Theaterwerkstatt mit der 4. Klasse der Volksschule Dölsach, eingereicht.

Es gab den Zuschlag und dann ging es los: In der Schreibwerkstatt dichteten die 24 Schülerinnen und Schüler, radierten aus, strichen durch und begannen wieder von vorn. VOL Daniela Kuenz und Aloisia Mair, Leiterin der Öffentlichen Bibliothek Dölsach, betreuten den Fortgang der Geschichten.

Der Weg in den 1. Weltkrieg im Spiegel zeitgenössischer Presse

andreas.markt-huter - 22.05.2014

Knapp eine Monat vor der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand und zwei Monate vor Ausbruch des 1. Weltkrieges lässt sich in den heimischen Zeitungen von Kriegsstimmung oder Kriegsängsten nur wenig erkennen, auch wenn die Krisenherde und Spannungen in Europa nicht übersehen werden.

Am 28. Juni 1914 veröffentlichen die Innsbrucker Nachrichten vom 20. Mai 1914 den Beitrag „Der Geburtstag des Dreibundes“ in dem auf den 32-jährigen Bestand des „Defensivbündnisses“ zwischen Österreich-Ungarn, dem Deutschen Reich und dem Königreich Italien hingewiesen wird.

Regina Föger - Bilderbuch Schmetterlingsbrief

d.ueberall - 07.05.2014

Regina Föger, geboren in Brasilien, seit 1986 eine Tirolerin, lebt mit ihrem Mann Günther und den vier Kindern in Telfs. In ihrer Ausbildung zur Sozialpädagogin hatte sie schon die Idee, den Schmetterlingsbrief zu schreiben. Daraus entstand später das zweisprachige Bilderbuch (Deutsch-Englisch): „Schmetterlingsbrief“. Es handelt sich dabei um ein Märchen über das Leben nach dem Tod. In liebevollen Collagen, welche die Autorin selber gestaltete und in kurzen, kindgerechten Texten wird die Geschichte der kleinen Raupe Tami erzählt, die schon bei ihrer Geburt etwas anders ist, als alle anderen Raupenkinder und auch nur kurz auf der Erde bleibt.

Es ist ein ernstes Thema für Kinder und Erwachsene, das aber Hoffnung macht auf ein wunderbares Leben nach dem Sterben, das ein Trost sein kann für betroffene Eltern und Geschwister. Im folgenden Interview für "Lesen in Tirol" erzählt Regina Föger, was sie dazu inspirierte das Buch zu schreiben, wie sie es in den Schulen präsentiert und ihre persönliche Einstellung zu Behinderungen und dem Tod. 

Neue Mittelschule Schwaz 2 „macht| theater“ mit der Ferrarischule

r.embacher - 01.05.2014

Im Zuge des Theaterprojektes Macht|schule|theater konnten sich Schülerinnen und Schüler der 2a Klasse der Neuen Mittelschule Schwaz 2 als Schauspieler auf den Bühnen im Westbahntheater Innsbruck und im Lendbräukeller Schwaz versuchen.

Gemeinsam mit Schülerinnen der Ferrarischule Innsbruck wurde das Stück „Im Auge des Sturms“ uraufgeführt. In einer Schreibwerkstatt, geleitet von dem Autor Mag. Thomas Gassner, brachten Schülerinnen und Schüler beider Schulen Themen und Ideen für das Stück ein, die der Autor gemeinsam mit den älteren Schülerinnen in einer stimmigen, tiefgründigen Geschichte verarbeitete.

Poetry Slam mit Stefan Abermann

d.ueberall - 22.01.2014

Der Tiroler Autor Stefan Abermann, geboren 1983, lebt in Innsbruck. Sein Debütroman „Hundestaffel“ erschien 2011 im Skarabäus Verlag. 2007 gründete er mit seinen Freunden Martin Fritz, Markus Kozu „Der Koschuh“ und Robert Prosser die erste und einzige Innsbrucker Lesebühne namens „Text ohne Reiter“.

Seither lockt er monatlich (jeden 2.Donnerstag) ZuhörerInnen in die Cafe-Bar Moustache in der Herzog Otto Straße. Dort erwarten einen keine herkömmlichen Lesungen, wie man auf der Homepage von „Text ohne Reiter“ erfährt, sondern: 

Sommerleseclub Tirol findet auch 2014 statt

andreas.markt-huter - 15.11.2013

Auch 2014 wird es einen Sommer-Leseclub Tirol geben, das ist die freudige Bilanz der Leseförderungs-Aktion, die heuer erstmals angeboten wurde. Die Aktion war mit 62 Bibliotheken, 1000 Kindern und mehr als 3000 gelesenen Büchern ein großer Erfolg.

Auf Initiative des  Buchhandelshauses Tyrolia gemeinsam mit der Interessensvereinigung der Bibliothekare Tirols und den Bibliotheksfacheinrichtungen (Diözesanes Bibliotheksreferat Innsbruck, Referat für Bibliotheken und Leseförderung der Erzdiözese Salzburg, Universitäts- und Landesbibliothek) fanden sich 62 Büchereien aus allen Tiroler Bezirken zusammen und motivierten in den Sommerferien rund 1000 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren dazu, Bücher auszuleihen, zu bewerten und in ihren Lesepass eintragen zu lassen. So kamen Rezensionen zu mehr als 3000 Büchern zustande.

Interview mit Christoph W. Bauer

r.embacher - 05.10.2013

Christoph W. Bauer präsentierte in der Buchhandlung Haymon in Innsbruck sein neuestes Buch der Öffentlichkeit und bewies, dass Literatur die Menschen bewegt. Die Buchhandlung war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Der Tiroler Autor erobert mit seinem Erzählband In einer Bar unter dem Meer neues Terrain. In neunzehn Erzählungen lässt er Menschen an einen Wendepunkt ihres Lebens kommen und kurz aus dem Alltäglichen ausscheren. Die Geschichten sind sehr lesenswert und schlagen einen neuartigen Ton an, auch mangelt es nicht an skurrilen Einfällen und überraschenden Pointen.

Die zweite Fremde

r.embacher - 23.05.2013

Am 21. Mai 2013 begrüßte Innsbrucks Bürgeremeisterin Christine Oppitz-Plörer zwei besondere Gäste im bis auf den letzten Platz gefüllten Rathaussaal der Stadt. Peter Gewitsch (Haifa) und Michael Graubart (London) kehrten anlässlich der Buchpräsentation Die zweite Fremde von Christoph W. Bauer in ihre alte Heimat zurück.

Das Buch entstand im Zuge des Projekts Alte Heimat / Schnitt / Neue Heimat (Projektleitung Horst Schreiber; Christoph W. Bauer, Irmgard Bibermann, Emir Handzo, Vinzenz Mell). Das Projektteam besuchte seit 2010 jüdische Überlebende des Holocaust in Israel und England und zeichnete Interviews mit den aus Österreich vertriebenen Zeitzeugen auf.