Im dritten Teil der Artikelserie zum Lautlesen in der Volksschule geht es um Leseprojekte von Lesepaten über das Lesen zuhause bis zum Brückenprojekt mit einem Kindergarten:
Im zweiten Teil ihrer dreiteiligen Artikelserie zeigt Liane Praxmarer Wege auf, die im Unterricht zur Förderung der Leseflüssigkeit führen:
Flüssiges Lesen ist der Grundstein für ein mögliches Textverständnis. Das heißt, dass Leseflüssigkeit auch die Lesemotivation der Kinder steigert. Denn nur wer versteht, was er liest, ist motiviert weiterzulesen.
Im Rahmen der Ausbildung zur Schulbibliothekarin hat sich Liane Praxmarer mit Lautleseverfahren im Unterricht beschäftigt. Lesen Sie den ersten Teil ihrer dreiteiligen Artikelserie:
In Österreich gelten laut PIRLS-Studie 1/5 aller Kinder am Ender ihrer Volksschulzeit als so schlechte Leserinnen und Leser, dass sie maximal die allereinfachsten Testaufgaben lösen haben können. In der PISA-Studie wurde sogar mehr als jeder vierte Jugendliche am Ende der Sekundarstufe 1 der Lesekompetenzstufe 1 oder O zugerechnet.
Claudia Scherling, Lehrerin, akademische Lese-Rechtschreib-Therapeutin und Mutter zweier Kinder mit Legasthenie hatte genau diese Gruppe von Leserinnen und Lesern mit „schwachen Leseleistungen“ im Blick, als sie sich an die Ausarbeitung der „Leselernsoftware Lesikus“ für das Training der Basis-Lesefertigkeiten gemacht hat. Lesen in Tirol hat sie zu einem Interview gebeten.
Auch 2014 wird es einen Sommer-Leseclub Tirol geben, das ist die freudige Bilanz der Leseförderungs-Aktion, die heuer erstmals angeboten wurde. Die Aktion war mit 62 Bibliotheken, 1000 Kindern und mehr als 3000 gelesenen Büchern ein großer Erfolg.
Auf Initiative des Buchhandelshauses Tyrolia gemeinsam mit der Interessensvereinigung der Bibliothekare Tirols und den Bibliotheksfacheinrichtungen (Diözesanes Bibliotheksreferat Innsbruck, Referat für Bibliotheken und Leseförderung der Erzdiözese Salzburg, Universitäts- und Landesbibliothek) fanden sich 62 Büchereien aus allen Tiroler Bezirken zusammen und motivierten in den Sommerferien rund 1000 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren dazu, Bücher auszuleihen, zu bewerten und in ihren Lesepass eintragen zu lassen. So kamen Rezensionen zu mehr als 3000 Büchern zustande.
41 Schulleiterinnen und Schulleiter von Tiroler Volksschulen waren am 24. September 2013 zur Auftakt- und Infoveranstaltung für den Zertifizierungsjahrgang 2013/14 für das "Gütesiegel Lesen für Tiroler Volksschulen" eingeladen.
HR Josef Federspiel, der Landesschulinspektor für Volksschulen und Sonderpädagogik dankte in seinen Begrüßungsworten für das Engagement aller Beteiligten, die sich ein Schuljahr lang ganz besonders um die Leseförderung an ihren Standorten bemühen wollen. Er bat die Schulleiter/innen bei Ihren Anstrengungen vor allem die Nachhaltigkeit im Auge zu behalten.
Die Kultur des Lesens und des Umgangs mit Büchern aber auch das Gefühl für Sprache und die Freude an Geschichten beginnen bereits im Kleinkindalter und orientieren sich am Vorbild der Eltern.
Regelmäßiges Vorlesen, ein entspanntes, angenehmes Umfeld, die entsprechende Begeisterung und eine bewusste Auswahl an guter, altersgerechter Lektüre bilden eine geeignete Grundlage, um ein positives Umfeld zu schaffen. Hier kann der Samen, aus dem sich Lesebegeisterung, Neugier an Büchern und grundlegende Sprachkompetenzen entwickeln, auf fruchtbaren Boden fallen.
Horch-zua-Vorlesetag, Lesepass, Bewertungsbögen und Treffen mit Kinderbuchautoren sollen Lust aufs Lesen machen und sind bisheriger Höhepunkt der Tyrolia-Leseförderung.
Am Montag, den 24. Juni, startet in Tirol erstmals die Leseförderungs-Initiative „Sommer-Leseclub“, die von der Interessensvereinigung der Bibliothekare Tirols und den Bibliotheksfacheinrichtungen (Diözesanes Bibliotheksreferat Innsbruck, Referat für Bibliotheken und Leseförderung der Erzdiözese Salzburg, Universitäts- und Landesbibliothek) zusammen mit dem Buchhandelshaus Tyrolia ins Leben gerufen wurde. Rund 60 Bibliotheken in allen Bezirken nehmen daran teil, Innsbruck-Land, Imst, Reutte und Osttirol sind besonders gut vertreten.
„SchülerInnen ent-decken Textwelten“ – so der Untertitel der nunmehr seit 2007 zum vierten Mal stattfindenden Veranstaltung UNDER COVER. Dieses Projekt zur Leseförderung in allen Fächern gibt Tiroler AHS-Klassen und ihren Lehrpersonen alle zwei Jahre die Gelegenheit, Unterrichtsschwerpunkte zu präsentieren, die − von Texten aller Art ausgehend – die ver-schiedenen Arten von Lesekompetenz fördern. Am 7. März dieses Jahres war es im Haus der Begegnung in Innsbruck wieder soweit.