Der Sommer-Leseclub holt heuer erstmals Kinder in rund 60 Tiroler Büchereien
Horch-zua-Vorlesetag, Lesepass, Bewertungsbögen und Treffen mit Kinderbuchautoren sollen Lust aufs Lesen machen und sind bisheriger Höhepunkt der Tyrolia-Leseförderung.
Am Montag, den 24. Juni, startet in Tirol erstmals die Leseförderungs-Initiative „Sommer-Leseclub“, die von der Interessensvereinigung der Bibliothekare Tirols und den Bibliotheksfacheinrichtungen (Diözesanes Bibliotheksreferat Innsbruck, Referat für Bibliotheken und Leseförderung der Erzdiözese Salzburg, Universitäts- und Landesbibliothek) zusammen mit dem Buchhandelshaus Tyrolia ins Leben gerufen wurde. Rund 60 Bibliotheken in allen Bezirken nehmen daran teil, Innsbruck-Land, Imst, Reutte und Osttirol sind besonders gut vertreten.
Die Versorgung aller Interessierten mit Informations- und Unterhaltungsliteratur ist für die AK eine wichtige Aufgabe.
„SchülerInnen ent-decken Textwelten“ – so der Untertitel der nunmehr seit 2007 zum vierten Mal stattfindenden Veranstaltung UNDER COVER. Dieses Projekt zur Leseförderung in allen Fächern gibt Tiroler AHS-Klassen und ihren Lehrpersonen alle zwei Jahre die Gelegenheit, Unterrichtsschwerpunkte zu präsentieren, die − von Texten aller Art ausgehend – die ver-schiedenen Arten von Lesekompetenz fördern. Am 7. März dieses Jahres war es im Haus der Begegnung in Innsbruck wieder soweit.
Einige der renommiertesten Kinderbuch-IllustratorInnen Österreichs haben sich auf einer gemeinsamen Internetplattform zusammengeschlossen, um die Wertschätzung von Illustrationen im Bilderbuch zu vertiefen. „
Die Tiroler SCHULE DES LESENS legt mit der neuen Publikation LESESTÜCKE eine innovative Aufgabensammlung vor, die auf die mit Spannung erwartete Überprüfung der Bildungsstandards Lesen in der 4. Schulstufe (Schuljahr 2013/14) einstimmen soll.
Bildungslandesrätin Beate Palfrader zeichnete jüngst 40 Tiroler Volksschulen mit dem „Gütesiegel Lesen“ aus. Diese Schulen erhalten Landesförderungen in Höhe von insgesamt 136.500 Euro. Die Verleihung fand im Rahmen einer Feierstunde im Landhaus in Innsbruck statt.
Nur wenige Fragen der europäischen Bildungspolitik erregen mehr Interesse als jene, wie es gelingen kann, Lesekompetenz zu fördern und den Anteil an Risikoschülern beim Lesen zu verringern. Gerade in den letzten Jahren wurde zahlreiche EU-Studien und –Projekte durchgeführt mit dem Ziel, Grundlagen, Vorgaben und Orientierung für eine gesamteuropäische Bildungsoffensive im Bereich der Leseförderung in die Wege zu leiten.
Nur wenige Fragen der europäischen Bildungspolitik erregen mehr Interesse als jene, wie es gelingen kann, Lesekompetenz zu fördern und den Anteil an Risikoschülern beim Lesen zu verringern. Gerade in den letzten Jahren wurde zahlreiche EU-Studien und –Projekte durchgeführt mit dem Ziel, Grundlagen, Vorgaben und Orientierung für eine gesamteuropäische Bildungsoffensive im Bereich der Leseförderung in die Wege zu leiten.
In der Schweiz – genauer gesagt im Kanton Zürich – gibt es ein überaus interessantes Projekt, das die Zusammenarbeit von Bibliotheken und Schulen fördert, um für die Schülerinnen und Schüler ein attraktives und geeignetes Bibliotheksangebot zukommen zu lassen. Lesen sie diesen interessanten Beitrag von Frau Priska Bucher zur Leseförderung und Kooperation zwischen Bibliothek und Schule aus der Schweiz. (A. M.-H.)